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Captain Fabian Lustenberger holt sich den wichtigen Sieg.
Captain Fabian Lustenberger holt sich den wichtigen Sieg.Bild: Tim Groothuis/freshfocus

Hertha gewinnt glücklich im Abstiegskampf beim HSV – Djourou will «weiterkämpfen»

Hertha Berlin setzt sich im Freitagsspiel der 26. Runde der Bundesliga gegen den Hamburger SV auswärts 1:0 durch und feiert im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Sieg.
20.03.2015, 22:4021.03.2015, 08:51

In einer zerfahrenen Partie erzielte Sebastian Langkamp in der 84. Minute per Kopf das Siegestor für die Berliner. Die Hamburger verloren nicht nur die Punkte, sondern auch Abwehrspieler Cleber durch eine Gelb-Rote Karte (81.). 

Die mit Fabian Lustenberger und Valentin Stocker (bis 77.) angetretenen Gäste verbesserten sich vorübergehend auf den 13. Tabellenplatz und liegen nun sechs Punkte vor dem Drittletzten Paderborn. Der HSV dagegen belegt nach dem sechsten sieglosen Spiel in Folge weiterhin Rang 15.

Valon Behrami ratlos.
Valon Behrami ratlos.Bild: Tim Groothuis/freshfocus

War es der letzte Auftritt vom HSV-Coach?

Hamburg erlitt die vierte Niederlage in Serie gegen die Berliner und schaffte zum vierten Mal kein Tor. Insgesamt war es in dieser Bundesliga-Saison das 15. Mal, dass dem HSV kein Treffer gelang. Damit dürften die Tage von Trainer Josef Zinnbauer gezählt sein.

Bittere Niederlage für Zinnbauer und sein Team.
Bittere Niederlage für Zinnbauer und sein Team.Bild: Tim Groothuis/freshfocus

Verteidiger Johan Djourou stärkte seinem Trainer im Platzinterview den Rücken und nahm sein Team in die Pflicht: «Die Spieler müssen mehr machen, nicht der Trainer. Wir müssen bis ans Ende kämpfen». Gleichzeitig gab der Romand auch zu: «Wir haben gut angefangen, aber das ist nicht genug. Wir müssen jetzt kritisch mit uns sein, mehr machen. Gegen einen direkten Gegner verlieren, das geht einfach nicht. Wir brauchen dringend Punkte.»

Sein Teamkollege Valon Behrami spielte durch und holte sich in der 67. Minute die obligate Verwarnung ab. Bei Hertha stand Fabian Lustenberger ebenfalls 90 Minuten auf dem Platz, Valentin Stocker wurde nach 77 Minuten ausgewechselt. (syl/si)

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