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Football - Bayern Munich Press Conference - Allianz Arena, Munich, Germany - 11/5/15
Bayern Munich coach Pep Guardiola during the press conference
Reuters / Michaela Rehle

Zuversicht sieht anders aus: Guardiola muss mit Bayern einen 0:3-Rückstand wettmachen. Bild: Michaela Rehle/REUTERS

Pep Guardiola: «Ich habe es 200 Millionen Mal gesagt. Ich habe noch ein Jahr einen Vertrag und werde nächste Saison hier bleiben»

Die Chancen von Bayern München heute im Rückspiel des Champions-League-Halbfinals gegen den FC Barcelona sind nach dem 0:3 im Auswärtsspiel minim. Deshalb wird bereits die aktuelle Saison analysiert.



Wer weit genug zurückschaut, findet in den Annalen der Champions League tatsächlich auch ein statistisches Argument für Bayern München. Vor elf Jahren war es schon mal einem Team gelungen, einen Drei-Tore-Rückstand aufzuholen. La Coruña hiess die Mannschaft und der Gegner hatte einen klingenden Namen: AC Milan, der Titelverteidiger. 4:0 siegten die Spanier im Rückspiel, nachdem sie in Mailand 1:4 verloren hatten.

Guardiola dementiert Wechselgerüchte

An eine Wende glaubt bei den Bayern trotzdem keiner so richtig. Nach dem Gewinn der Meisterschaft und dem Ausscheiden im Cup-Halbfinal läuft seit dem 0:3 in Barcelona die Zeit der Analysen. Und die führt über Trainer Pep Guardiola. Auch in der zweiten Saison bleibt er hinter der Vorgabe von Vorgänger Jupp Heynckes zurück. Das düngt den Boden, auf dem die Gerüchte zu einem vorzeitigen Abgang des Spaniers gedeihen. Wahlweise soll Guardiola in Manchester (City) einen (Vor-)Vertrag unterschrieben oder sich mündlich geeinigt haben oder in fortgeschrittenen Verhandlungen stehen.

Football - Bayern Munich Training - Bayern Munich Training Ground, Munich, Germany - 11/5/15
Bayern Munich coach Pep Guardiola during training
Reuters / Michaela Rehle

Vorerst bleibt Guardiola ein Münchner.  Bild: Michaela Rehle/REUTERS

Am Sonntag verbreitete die italienische Nachrichtenagentur ANSA einen Bericht der Londoner «Sunday Times», wonach die AC Milan ihren Relaunch mit Guardiola starten wolle. Manchester ist als Destination wahrscheinlicher als Mailand. Realistisch ist aber vor allem das Szenario, wonach Guardiola in München zumindest den Vertrag bis 2016 erfüllt. Der Aufforderung von Franz Beckenbauer, sich zum FC Bayern zu bekennen, kam Guardiola am Montag nach: «Ich habe es 200 Millionen Mal gesagt. Ich habe noch ein Jahr einen Vertrag und werde nächste Saison hier bleiben. Das ist alles.»

Wie die «Süddeutsche Zeitung» am Montag berichtete, wollen auch einige Spieler Signale vom Trainer vernommen haben, dass er in München weitermacht. Die Zeitung schwächte dergestalt die «Gerüchte aus 1001 Nacht» ab. Die Frage, die deshalb im Raum steht, lautet demnach nicht: Mit oder ohne Pep? Sondern eher: Mit welchen Spielern? Mit wie vielen Investitionen? Mit welcher taktischen Ausrichtung?

Football - Bayern Munich Training - Bayern Munich Training Ground, Munich, Germany - 11/5/15
Bayern Munich's Robert Lewandowski, Mehdi Benatia and Xabi Alonso during training
Reuters / Michaela Rehle

Lewandowski, Benatia und Alonso werden heute wohl wieder von Anfang an mit dabei sein. Bild: Michaela Rehle/REUTERS

Die letzten Wochen haben zum Beispiel aufgezeigt, dass den Bayern ein wirkungsvoller Plan B fehlt, wenn die Flügel Franck Ribéry und Arjen Robben ausfallen. Spiele wie gegen Barcelona geben Hinweise darauf, wer auch nächste Saison Teil des «Pep-Projekts» sein wird. Deshalb geht es für die Bayern vor allem darum, wenigstens eine gute Figur abzugeben, damit die Fragezeichen nicht noch mehr werden. «Das Spiel wird für sich sprechen», so die kryptische Aussage von Guardiola am Tag vor dem Rückspiel.

Festzeit in Barcelona

Beim FC Barcelona geht der Blick noch nicht bis zur Sommerpause beziehungsweise der Transferzeit. Die nächsten Wochen sollen zur Festzeit werden. Am Dienstag soll das letzte Schrittchen in den ersten Champions-League-Final seit vier Jahren vollzogen werden. Dass dies gelingt, bezweifelt niemand, auch wenn sich Trainer Luis Enrique Mühe gab, mit dem Gegner respektvoll umzugehen.

MUNICH, GERMANY - MAY 11:  Luis Suarez jokes with Neymar during a FC Barcelona training session on the eve of the UEFA Champions League semi final second leg match against FC Barcelona at Allianz Arena on May 11, 2015 in Munich, Germany.  (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images,)

Suarez und Neymar werden auch heute in der Startformation stehen. Bild: Bongarts

Es werden die gleichen elf Spieler beginnen wie im Hinspiel, und Enrique kündigte an: «Wir werden viel leiden müssen.» Ist dieser Haken gesetzt, steht am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Atletico Madrid der Meisterpokal bereit, ehe am 30. Mai im heimischen Camp Nou der Cupfinal gegen Athletic Bilbao steigt – als Aufgalopp für den Champions-League-Final eine Woche später in Berlin. (si)

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