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epa07029646 Juventus' Cristiano Ronaldo attends his team's training session at the Juventus Center in Turin, Italy, 18 September 2018. Juventus FC will face Valencia CF in their UEFA Champions League group H soccer match on 19 September 2018.  EPA/ALESSANDRO DI MARCO

Cristiano Ronaldo hat die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn als «Fake News» abgetan. Bild: EPA/ANSA

Ronaldo ein Vergewaltiger? «Spiegel»-Autor gibt mit 25 Tweets Einblick in die Recherchen

Eine Amerikanerin beschuldigt Cristiano Ronaldo im «Spiegel» der Vergewaltigung, der Fussball-Superstar will davon aber nichts wissen. Sein Anwalt droht, das deutsche Magazin zu verklagen. Als Reaktion gibt ein «Spiegel»-Autor Einblicke in die Recherchen zum Artikel.



Am letzten Freitag platzte die Bombe: Im deutschen Magazin «Der Spiegel» erhebt die 34-jährige US-Amerikanerin Kathryn Mayorga schwere Vorwürfe gegen Cristiano Ronaldo. 2009 sei sie von Ronaldo in Las Vegas vergewaltigt worden. Damit die Geschichte nicht publik wird, habe der fünffache Weltfussballer für 375’000 Dollar ihr Schweigen gekauft. Am Donnerstag reichte sie beim zuständigen Gericht in Nevada Klage ein.

Schon vor anderthalb Jahren veröffentlichte der «Spiegel» die Geschichte. Damals wollte das mutmassliche Opfer allerdings nicht mit der deutschen Zeitschrift über den Vorfall sprechen, weshalb die ganz grossen Schlagzeilen ausblieben. Ronaldos Anwälte taten die Vorwürfe damals als «piece of journalist fiction» («freie journalistische Erfindung») ab. Fast zehn Jahre später wird der Fall nun wieder aufgerollt, denn Mayorga will nicht mehr Schweigen.

Im Spiegel und in der öffentlich zugänglichen Anklageschrift erzählt sie, wie sie die Nacht damals erlebt hat. Wie sie den Fussballprofi im Rahmen eines Promotionsjobs am 13. Juni 2009 im Rain Palms Casino Resort in Las Vegas an einer Bar kennengelernt hat. Wie er sie nach ihrer Nummer gefragt hat. Wie sie in sein Hotelzimmer gegangen ist. Wie es zur Vergewaltigung gekommen ist. Wie sie am Tag danach zur Polizei gegangen ist, ohne Ronaldos Namen zu nennen. Wie es zur aussergerichtlichen Schweigegeldzahlung von 375'000 Dollar gekommen ist.

Ronaldo hat nie abgestritten, in jener Nacht Sex mit Mayorga gehabt zu haben, für ihn hatte es sich damals um «einvernehmlichen Sex» gehandelt. Am Freitagabend äusserte sich der 33-jährige Portugiese in einem Live-Video auf Instagram wie folgt zu den Vorwürfen:

«Was sie heute gesagt haben? Das sind Fake News. Es ist normal, dass jemand mit meinem Namen berühmt werden will. Das gehört zu meinem Job. Ich bin ein glücklicher Mann.»

Am Sonntag kündigt Ronaldos deutscher Anwalt Christan Schertz in einem Statement an, den «Spiegel» auf Schadenersatz verklagen zu wollen. Aus seiner Sicht seien Mayorgas Anschuldigungen «eklatant rechtswidrig». Es handle sich um eine «unzulässige Verdachtsberichterstattung aus dem Bereich der Intimsphäre». Und Schertz weiter: «Es dürfte sich vorliegend um eine der schwersten Verletzungen von Persönlichkeitsrechten aus den letzten Jahren handeln.»

Das will der «Spiegel»-Autor Christoph Winterbach so nicht stehenlassen. In 25 Tweets erläutert er, warum das Nachrichtenmagazin den Vergewaltigungsvorwurf öffentlich gemacht hat.

Die wichtigsten Punkte:

Winterbach ...

Die 25 Winterbach-Tweets im Original:

Wie geht's nun weiter?

Mayorgas Anwalt Leslie Stovall hat eine Zivilklage im US-Bundesstaat Nevada eingereicht. Eine «kriminelle Verschwörung zur Behinderung der strafrechtlichen Verfolgung von Cristiano Ronaldo» wirft Stovall nun der Gegenseite vor. «Die Klägerin war mental nicht fähig und in der Lage, an Verhandlungen zu einer aussergerichtlichen Einigung teilzunehmen», schreibt Stovall.

Für die traumatischen Folgen, unter denen Mayorga leide, fordert der Anwalt in mehreren Schritten Schadensersatz von mindestens 50'000 US-Dollar. Die Folgen der Klage sind unklar. Fest steht: Wer in Nevada wegen einer Vergewaltigung verurteilt wird, dem droht eine lebenslange Haftstrafe.

Die sportliche Karriere von Cristiano Ronaldo

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    Alle Leser-Kommentare
  • Eskimo 02.10.2018 12:20
    Highlight Highlight Sollten sich die Anschuldigungen als falsch erweisen, hoffe ich die junge Frau muss mit der selben Strafe rechnen wie der mutmassliche Vergewaltiger bekommen hätte....
  • Hans der Dampfer 02.10.2018 10:01
    Highlight Highlight Geld kassiert - Geld weg - neue Anschuldigungen machen - neues Geld bekommen. Kann schon sein dass da was war aber dann hätte sie damals das Geld nicht nehmen sollen. Aber ja, die Dollarnötli scheinen eben schon schön.. Normalerweise nennt man das Erpressung aber in Zeiten von Metoo eben nicht.
  • RozaxD 02.10.2018 07:04
    Highlight Highlight 10 Jahre später? Verjährt das nicht?
  • Influenzer 02.10.2018 05:39
    Highlight Highlight "Her unexperienced lawyer (specialised on traffic violations)"
    Naja, Kavaliersdelikt wird sich der CR7 gesagt haben. Lümmel falsch geparkt. Scheckbuch gezückt.
  • sottosopra 01.10.2018 21:36
    Highlight Highlight Scheint wirklich ein Komplott gegen Ronaldo zu laufen, nachdem er von Real zu Juve gewechselt ist: zuerst der Deutsche Schiedsrichter mit der ersten roten Karte für Ronaldo in einem CL-Spiel und wenige Tage später diese Geschichte, recherchiert von deutschen Medien.
  • R. Peter 01.10.2018 21:19
    Highlight Highlight Solche Vorwürfe sollten medial nicht berichtet werden dürfen bis ein Gericht ein rechtskräftiges Urteil gefällt hat. Diese öffentlichen Spekulationen und Schlammschlachten schaden allen: Opfer und Täter, egal wer letztlich was ist.
    • walsi 02.10.2018 08:42
      Highlight Highlight Gilt das für alle, Richter eingeschossen, oder nur für sympthiesche Fussballer?
    • R. Peter 02.10.2018 11:13
      Highlight Highlight Walsi, gilt natürlich für alle?! Für die Zuger Sex-Affäre genauso wie für Kachelmann, Trump, Richter, Ronaldo (welcher mir nicht mal besonders sympathisch ist?) oder Herr/ Frau Müller von nebenan...
    • Freedom Fighter 02.10.2018 11:29
      Highlight Highlight @walsi
      Da bin ich wieder. Sorry for that.
      Auf den einfachsten, eindimensionalen Nenner runtergebrochen, gilt das natürlich für alle. Da es sich beim Richter aber um eine Person handelt, der

      a) mit öffentlichen Geldern bezahlt wird und viel wichtiger
      b) höchstinstanzliche Urteile gegen potenziell jeden Bürger fällen darf,

      gewichte ich das öffentliche Interesse bei Letzterem ungleich höher.

      Gerne füge ich hinzu, dass es mir persönlich beim mir weder sympathischen noch unsympathischen Fussballer egal ist, ob darüber berichtet wird oder nicht. Beim Richter interessierts mich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abraham Colombo 01.10.2018 20:48
    Highlight Highlight Wer denkt das CR7 jemals hinter Gitter kommt dem ist nicht zu helfen. Gerade in der USA ist es doch so, Alle sind gleich vor dem Gesetz, ausser die nicht gleichen die sind nicht gleich vor dem Gesetz.
    • Silly_Carpet 02.10.2018 00:03
      Highlight Highlight Trotzdem ist Bill Cosby jetzt im Knast
  • Hans Franz 01.10.2018 20:13
    Highlight Highlight um was geht es denn der Dame? das CR7 hinter Gitter kommt und bestraft wird oder das sie nochmals absahnt?

    "....Für die traumatischen Folgen, unter denen Mayorga leide, fordert der Anwalt in mehreren Schritten SCHADENERSATZ VON MINDESTENS 50'000 US-DOLLAR..."

    • auloniella 01.10.2018 20:52
      Highlight Highlight Je nachdem wie sie versichert ist könnte das Geld einfach auch nur dazu dienen ihre psychotherapeutische Behandlung zu bezahlen. Von den Anwaltskosten mal abgesehen...
    • River 01.10.2018 20:59
      Highlight Highlight Wenn du jetzt genau überlegst... 55'000 ist in Anbetracht von CRs Jahressalär nicht sehr viel. Sogar bescheiden könnte man sagen. Kannst Capslock wieder rausnehmen.
    • Hans Franz 01.10.2018 21:15
      Highlight Highlight Anwaltskosten würde sie doch bei einem Sieg vor Gericht bekommen...

      falls sie in psychotherapeutische Behandlung wäre, würde der "Star" Journalist von Spiegel dies doch längstens als Beweis miteinfliessen lassen..meinst du nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Al Paka 01.10.2018 19:26
    Highlight Highlight Schon speziel, dass für eine solche Geschichte, laut ihnen, rund 20 Personen wochenlang daran gearbeitet haben.

    Macht ihr das bei euch auch so? ☺️
    • pun 01.10.2018 20:02
      Highlight Highlight Das ist das einzig richtige. Solche Vorwürfe darf ein Magazin wie der Spiegel gegen eine Person wie Cristiano Ronaldo nicht veröffentlichen, wenn sich die beteiligten JournalistInnen nicht sehr sicher über die Fakten sind, die sie interpretieren.
    • Al Paka 01.10.2018 21:12
      Highlight Highlight Das stimmt natürlich schon und ist wie du sagst richtig so.
      Ich fand die Anzahl speziell. 🙃
      Aber wenn man bedenkt, wie viele verschiedene Abteilungen dazu gehören, kommt man schnell auf eine gewisse Anzahl Beteiligte.
    • Karl33 01.10.2018 22:38
      Highlight Highlight @pun, Bild und der Springerverlag haben die Verleumdungen gegen Kachelmann auch veröffentlicht. Hämisch. Und mussten erst 10 Jahre später hohe Schadenersatzzahlungen leisten und wurden auf ganzer Linie verurteilt. 10 Jahre später. Für Medien ist es hochlukrativ, polemische Hetzjagden zu betreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aki Zeta 5 01.10.2018 18:58
    Highlight Highlight Kathryn Mayorga fordert in der Klage übrigens 50 Millionen Dollar als Genugtuung.
    • Aki Zeta 5 01.10.2018 19:03
      Highlight Highlight Ups ich glaub es sind nur 50 Tausend, sorry. Die Anklageschrift ist verwirrend.
    • elmono 01.10.2018 19:04
      Highlight Highlight Sagt schon alles.
    • Aki Zeta 5 01.10.2018 19:06
      Highlight Highlight jetzt hab ichs glaub: Sie verlangt 4 mal 50k plus Verfahrenskosten.
  • Freilos 01.10.2018 18:49
    Highlight Highlight Muss man nicht mit beweisen vor Gericht ziehen? Natürlich ist das sehr schwer bei einer Vergewaltigung, aber ansonsten besteht ja die Möglichkeit dass irgend eine Frau mit der ich in der Vergangenheit eine Romanze hatte mich der Vergewaltigung bezichtigen könnte. Da würden mir doch die Argumente fehlen um dagegen zu sprechen...
  • Hashtag 01.10.2018 18:23
    Highlight Highlight Interessant ist wie die Sportmedien auf diese Anschuldigungen reagieren. Nur einzelne Berichte über die Vorwürfe. Heute werden Artikel veröffentlich, wieso er Real verlassen hatte.

    Die aktuelle Faktenlage ist aber so, dass es schwierig vorstellbar ist, dass an der Geschichte nichts dran ist, ausser es läuft ein grösserer Komplott gegen Ronaldo.

    Wieso springen die Medien nicht stärker auf diese Geschichte an? Bin ich ernsthaft überrascht und frage mich schon welche Mechanismen hier im Hintergrund ablaufen.
    • Hans Franz 01.10.2018 18:31
      Highlight Highlight wieso sollten die Medien stärker drauf springen?!.. Ist ja nicht erwiesen das er es getan hat
    • Hashtag 01.10.2018 18:39
      Highlight Highlight Ja und bei anderen Fällen ist/war es erwiesen? Ich habe nicht gesagt sie sollen in verurteilen...
    • Hans Franz 01.10.2018 19:04
      Highlight Highlight keine Ahnung... für das gibt es Gerichte die dies berurteilen und entscheiden... Nach dem Urteil sollten die Zeitungen informieren, nicht vorher...
      Vor allem wird seitens Spiegel sehr einseitigt berichtet! schon mal gedacht wieso die so ist?? natürlich, so lassen sich mehr Leser anlocken.

      Wer kann von der angeblichen Vergwaltigung profitieren? Wer kann mehr verlieren? CR7 oder Sie...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 01.10.2018 18:12
    Highlight Highlight Wieso werden immer mehr aussergerichtliche Einigungen nach 10 Jahren gebrochen? Ist in den USA dann eine Frist um und man muss sich nicht mehr daran halten? (2 Fälle von Trump und jetzt dieser)
    • River 01.10.2018 22:04
      Highlight Highlight Bist du ob der Tatsache, dass solche Straftaten schlussendlich doch ans Licht kommen, beunruhigt oder wie?
    • Sharkdiver 02.10.2018 09:30
      Highlight Highlight Nein, sondern ich vermute mal, dass die Möglichkeit von aussergerichtlichen Verfahren darin ihre Wurzel haben, dass Opfer zu einer Genugtuung kommen können ohne den Leidensweg eines Verfahrens inkl. Prozessrisiko. Wenn dies Schule macht könnte diese Möglichkeit verloren gehen.
      Und ich frage mich auch, grundsätzlich was die kobzequenz soll h eines Vertrag riches hat. Darüber habe ich noch nie was gelesen. Denke aber dass es eines ha en müsste, ansonsten so eine Einigung sinnlos wäre
  • Snowy 01.10.2018 17:17
    Highlight Highlight Die Sache nimmt gerade einen rasant negativen Lauf (für Ronaldo) falls die Aussagen vom Spiegel-Journi so zutreffen.

    V.a. der Report seiner Anwälte wo Rondaldo selber erwähnt, dass die Frau mehrmals "Stop" und "Hör auf" gesagt habe, dürfte ihm bald um die Ohren fliegen.

    Natürlich wird Ronaldo aber deswegen nie ins Gefängnis gehen. Er wird die nächsten Monate die USA meiden und im 2019 wird man sich aussergerichtlich "einigen" - schlimmstenfalls mit einer sehr hohen Summe.
    • Ueli der Knecht 01.10.2018 17:35
      Highlight Highlight Snowy: Der lange Arm der USA reicht über die ganze Welt. Es reicht nicht aus, einfach Reisen in die USA zu meiden.

      Sepp Blatter kann zB. nicht aus der Schweiz heraus reisen, weil er vermutlich überall sonst verhaftet und an die USA ausgeliefert würde.

      Die Schweiz hat aufgrund eines US-Rechtshilfegesuch mehrere FIFA-Funktionäre verhaftet und an die USA ausgeliefert.

      Der UBS-Top-Banker Raoul Weil wurde bei einem Wochenendtrip in Italien verhaftet und an die USA ausgeliefert.

      So einfach ist es daher nicht. Es geht hier aber offenbar "nur" um eine Zivilklage und nicht um Strafrecht.
    • MaxHeiri 01.10.2018 17:52
      Highlight Highlight Falls er wegen Vergewaltigung verurteilt wird, sehe ich eher schwarz für ihn. Es gibt kein Land, welches seine Strafverfolung so extrem durchsetzt wie die Amerikaner. Ich erinnere mich nur an Raoul Weil, den UBS Banker, welcher in Bologna verhaftet wurde und in die USA verfrachtet wurde.
      Ronaldo wäre danach einzig in seinem Heimatland vor einer Auslieferung sicher.
    • Snowy 01.10.2018 18:10
      Highlight Highlight Umso besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerMeiner 01.10.2018 17:10
    Highlight Highlight Was ich nicht ganz verstehe, wieso wird versucht eine Verschwiegenheitserklärung zu kippen, indem man sie erstmal bricht?
    Die Vorgehensweise von ihr und ihrem Anwalt, in Kooperation mit dem Spiegel ist mMn ziemlich suspekt.

    Falls diese Erklärung (sofern es sie in dieser Form überhaupt gibt) rechtsgültig ist, hat sie mit ihrer Aktion nur weiteren persönlichen Schaden verursacht.

    Und ob der Gang zum Spiegel wirklich eine rational begründbare Reaktion ist eine Belastungsstörung am besten zu verarbeiten... naja...

    Nun ja, wir werden sehen. Evtl. setzen sich die Puzzleteile noch zusammen.
    • Couleur 01.10.2018 20:35
      Highlight Highlight Ich glaube du verstehst da was komplett falsch. Es gibt keine "Kooperation mit dem Spiegel". Der Spiegel ist seit Jahren an der Geschichte drann und nicht umgekehrt.
    • DerMeiner 02.10.2018 07:09
      Highlight Highlight Das ist mir schon klar. Die Geschichte ist ja schon beinahe alt... und das der Spiegel hinter solchen Sensationsberichten her ust, erstaunt mich nicht. Trotzdem kooperiert sie mit dem Spiegel und ich frage mich, wieso? Finde Medien nicht unbedingt als den besten Schauplatz für solche Themen.
  • Balabar 01.10.2018 17:07
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich, wenn CR7 es zugeben würde? (Die Frage ist ernst gemeint). Wenn er lebenslänglich riskiert, dann ist ja klar, dass er alle Welt in Bewegung setzt. Das schlechte Gewissen würde aber bleiben. Gibt es nichts dazwischen, bzw mit was müsste er rechnen?
    • _stefan 01.10.2018 17:43
      Highlight Highlight Kobe Bryant hat sowas mal sehr elegant gelöst. Er hat sich öffentlich entschuldigt und sich mit dem "Opfer" geeinigt.

      Sobald es aber vor Gericht verhandelt wird, und das Opfer gegen CR7 aussagt wird es schwierig einer sehr hohen Strafe zu entkommen (sofern er natürlich schuldig gesprochen wird).
    • Hans Franz 01.10.2018 18:35
      Highlight Highlight dann ist aber immer noch Aussage gegen Aussage...

    • _stefan 01.10.2018 22:55
      Highlight Highlight @Hans Franz: Korrekt. Im Artikel ist vermerkt, dass CR zu Protokoll gab, dass sie mehrmals STOP gesagt habe. Wenn es ein solches Dokument gibt im Zusammenhang mit der 375K Zahlung, dann wird es für CR sehr unangenehm vor Gericht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirber 01.10.2018 16:54
    Highlight Highlight Was ich nicht ganz verstehe, ist wie die Sache überhaupt aussergerichtlich geeinigt werden konnte. Wird bei einer angezeigten Vergewaltigung nicht in jedem Fall eine Ermittlung eingeleitet? Kenne mich juristisch nicht aus, weiss da vielleicht jemand mehr wie das in den USA so ist?
    • _stefan 01.10.2018 17:34
      Highlight Highlight @Stirber: Es wird ermittelt und die Indizien für die Gerichtsverhandlung vorbereitet (DNA, etc.). Wenn dann aber die Anklägerin vorgängig jegliche Aussage vor Gericht verweigert, kann kein Prozess stattfinden.

      Demensprechend einigen sie sich aussergerichtlich, dass der Geschlechtsverkehr einvernehmlich war.
    • kebabverkaufer 01.10.2018 19:11
      Highlight Highlight schon, aber im artikel wird ja mehrfach erwähnt, dass sie ronaldos namen damals nicht genannt hatte.
    • WonnieLi 02.10.2018 06:07
      Highlight Highlight "In den USA werden Fälle sexueller Gewalt oft durch sogenannte Settlements beigelegt, bei denen sich Opfer und Täter einigen, ohne dass es zu einem Prozess kommt.
      ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • PepeMe 01.10.2018 16:37
    Highlight Highlight Ich habe mich bereits gefragt, wann in der Schweiz endlich mal jemand richtig dazu berichtet. Ich hätte gedacht, dass ein potenzieller Riesenskandal mehr Aufmerksamkeit bekommt. Oder ist das Anwalt/PR-Team von Ronaldo bereits mit Klagen vorstellig geworden, sollte der Ruf ihres Klienten beschmutzt werden?
    • DerMeiner 01.10.2018 17:47
      Highlight Highlight Ein Skandal ist es erst, wenn es bewiesen ist und sonst gilt „in dubio pro reo“
  • Ueli der Knecht 01.10.2018 16:35
    Highlight Highlight Wie üblich verkommt das ganze zu einer Riesenschlammschlacht. Schade, dass man solche Vorwürfe praktisch nie sachlich und anständig klären kann.

    Die Klageschrift von Leslie Stovall:
    https://s3.amazonaws.com/law-media/uploads/792/58933/original/9-28-18%20Filed%20Complaint.pdf?1538280764
    • äti 01.10.2018 17:54
      Highlight Highlight Wow !
  • Die verwirrte Dame 01.10.2018 16:27
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht... Wenn ich vergewaltigt werden würde, würde mich kein Geld der Welt zum Schweigen bringen...
    • Die verwirrte Dame 01.10.2018 16:31
      Highlight Highlight ...womit ich aber nicht sagen will, dass die Frau die Vergewaltigung erfunden hat oder so. (Ob et) was passiert ist, werden wir dann sehen.
    • Hashtag 01.10.2018 16:36
      Highlight Highlight Man kann von der Sache halten was man will, wovon ich nichts halte sind Kommentare von Personen die es selber nicht erlebt haben aber wissen wie sie handeln würden.

      Und nein ich habe es auch nicht erlebt, darum weiss ich auch nicht so genau, was ich von der Sache halten soll. Psychologisch gesehen gibt es jedoch gute Gründe, warum Frauen nach so einem Erlebnis eben schweigen.
    • Saraina 01.10.2018 16:44
      Highlight Highlight Vor allem würde ich nicht zur Polizei gehen und dort den Namen des Mannes verschweigen - es sei denn, ich hätte es von Anfang an auf einen aussergerichtlichen Vergleich abgesehen.

      Angesichts dessen, was einem bei der Polizei und vor Gericht als Opfer blühen kann, und bei einem solch prominenten Angeschuldigten auch seitens der Presse, kann ich mir gut vorstellen, dass ich lieber ein gutes Schweigegeld nehmen würde, als das Spiessrutenlaufen.
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