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Manchester United's Paul Pogba celebrates after scoring his side's third goal from penalty during the English Premier League soccer match between Fulham and Manchester United at Craven Cottage stadium in London, Saturday, Feb. 9, 2019. (AP Photo/Matt Dunham)

Unter Neu-Trainer Solskjaer ist Weltmeister Pogba wieder aufgeblüht. Bild: AP

ManUtd – PSG ist ein Duell zweier Klubs, die das Geld mit vollen Händen ausgeben

Im Achtelfinal der Champions League messen sich heute Paris Saint-Germain und Manchester United. Seit Jahren geben die beiden Vereine Unsummen für neue Spieler aus – doch das grosse Ziel blieb unerreicht.

Sergio Dudli / CH Media



Sie lachen wieder bei Manchester United. Die frostigen Zeiten unter der Regentschaft von Jose Mourinho? Vergessen. Die Lustlosigkeit der Spieler? Verschwunden. Der Wandel zum Guten beim englischen Rekordmeister ist eng mit einem Namen verknüpft: Ole Gunnar Solskjaer. Seit der Norweger an der Seitenlinie steht, schwimmt der Klub auf einer Welle des Erfolgs und der Euphorie.

In den elf Partien unter dem Interimstrainer blieb das Team unbesiegt. «In nur acht Wochen ist es Solskjaer gelungen, die toxische Atmosphäre von Mourinhos letzten Monaten auszumerzen. Er steht für den Neustart», schrieb die «BBC».

«Es war hart. Wir waren ein bisschen eine Lachnummer. Aber jetzt sicher nicht mehr. Jeder nimmt uns jetzt ernst.»

Phil Jones, Verteidiger Manchester United

Manchester United kommt aus Jahren der Irrungen und Wirrungen. Seit dem letzten Meistertitel und dem Rücktritt von Kulttrainer Sir Alex Ferguson im Sommer 2013 ist der Verein auf der Suche nach seiner eigenen Identität. David Moyes, Louis van Gaal, Jose Mourinho sie alle durften sich als Erbe Fergusons versuchen. Sie alle scheiterten.

Fast eine Milliarde Franken ausgegeben

Dass die Engländer seit dem Rücktritt des Schotten nie zur Ruhe gekommen sind, zeigt der Blick auf die Transferausgaben. Seit der Niederländer Van Gaal zu Beginn der Saison 2014/2015 sein Amt antrat, investierte der Klub über 900 Millionen Franken. Mit Ausnahme des vergangenen Sommers gab Manchester United jedes Jahr mehr als 150 Millionen für neue Spieler aus. So kamen beispielsweise Paul Pogba für 115 Millionen und Romelu Lukaku für rund 97 Millionen Franken.

Champions League, Achtelfinal-Hinspiele

(Alle Spiele um 21.00 Uhr)
Heute:
Manchester United – PSG
Roma – Porto
Morgen:
Tottenham – Borussia Dortmund
Ajax Amsterdam – Real Madrid
Nächsten Dienstag:
Lyon – Barcelona
Liverpool – Bayern München
Nächsten Mittwoch:
Schalke 04 – Manchester City
Atlético Madrid – Juventus

Die horrenden Summen symbolisieren den Versuch, den Verein zurück auf die Spur zu führen. Doch die vielen Mutationen im Kader brachten weder Erfolg noch Identität. Seit dem Ende der Ferguson-Ära beendete der Klub die Saisons auf folgenden Rängen: 7, 5, 4, 6, 2. Es sind schwer zu verdauende Zahlen für einen Verein, der in den Jahren des Erfolgs vergessen hatte, wie sich Niederlagen anfühlen.

epa07211237 Manchester United manager Jose Mourinho reacts during the English Premier League soccer match between Manchester United and Arsenal at the Old Trafford in Manchester, Britain, 05 December 2018.  EPA/PETER POWELL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Mourinho regte sich irgendwann nur noch auf in Manchester – die Fans waren schon länger so weit. Bild: EPA

Dass gleichzeitig mit dem eigenen Niedergang der Aufstieg Manchester Citys begann, tat sein Übriges. Auch der Rivale aus den eigenen Stadtmauern gab viel Geld aus, doch investierte er dieses besser und mit mehr Weitsicht. Eine schmerzliche Erkenntnis für die United-Fans, welche die «noisy neighbours», die nervigen Nachbarn, lange nur belächelten.

Katar klotzt in Paris

Es gibt nicht viele Klubs, die in den vergangenen Jahren mehr Geld investierten als die Vereine aus Manchester. Einer davon ist Paris Saint-Germain. Im Sommer 2011 stieg eine katarische Investmentgruppe bei den Franzosen ein. Seither gab der Verein aus der Hauptstadt 1,32 Milliarden Franken aus. Im selben Zeitraum legte Manchester United 1,18 Milliarden für Transfers auf den Tisch. Für PSG waren die katarischen Millionen genug, um den Anschluss an die europäische Spitze zu schaffen.

Transferausgaben seit 2011:

Bild

Der Kaufwut der Pariser ist es unter anderem zu verdanken, dass die Transfersummen explodiert sind. So gehen die teuersten Wechsel der Geschichte auf ihr Konto: Im Sommer 2017 sicherte sich der Klub für 250 Millionen Franken die Dienste des derzeit verletzten Neymars, ein Jahr später kam Kylian Mbappé für rund 155 Millionen. Seit dem Einstieg der Katari 2011 gewannen die Pariser fünf Meistertitel. Doch die nationale Ebene ist für die international denkenden Investoren eine zu kleine Bühne. Die Strahlkraft der französischen Liga ist bescheiden, deren Vermarktung in den zahlungskräftigen Ländern im Nahen und Fernen Osten kein leichtes Unterfangen.

PSG-Coach Tuchel: «Es wird super schwer!»

Um das als Schwachpunkt ausgemachte Mittelfeld zu stärken, wurde im Winter einmal mehr viel Geld ausgegeben. 40 Millionen Euro kostete der Argentinier Leandro Paredes, der zuletzt für Zenit St.Petersburg spielte. Sorgen bereitet Thomas Tuchel nun ausgerechnet der fantastisch besetzte Sturm, weil sich am Wochenende nach Neymar auch noch Cavani verletzt hat und gegen Manchester United ausfällt. «Die Aufgabe ist dadurch nicht leichter», kommentierte der deutsche Trainer. «Es wird super schwer!» (sda)

Die Champions League hingegen ist Zugpferd und Türöffner zugleich. Ein Triumph würde Paris Saint-Germain sportlich und finanziell in neue Sphären heben. Doch trotz des Überschreitens der Milliardengrenze ist es den Franzosen nicht gelungen, den grossen Triumph in der Königsklasse zu realisieren. Heute gastieren die Pariser in Manchester. Es ist ein Vergleich zweier Teams, die mit Milliarden um sich geworfen haben. Für einen der beiden Klubs wird der Traum einmal mehr frühzeitig platzen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nicosinho 12.02.2019 17:08
    Highlight Highlight come on United!
  • AmartyaSen 12.02.2019 14:32
    Highlight Highlight Bei diesem Vergleich müsste man auch berücksichtigen, wieviel Geld von den Klubs erwirtschaftet und wieviel von “aussen” per Mäzen reingepumpt wird. United gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Klubs, wobei der Eigentümer (die Glazers) sogar Schulden auf den Klub übertragen hat, welche erst vor wenigen Jahren amortisiert wurden. United musste sich jahrelang mit Ausgaben zurückhalten. Die letzten fünf Jahre hingegen bilden nun die eigentliche Stärke der Marke ManUtd ab. Das ist nicht zu vergleichen mit den ganzen Ölvereinen, welche weit über ihren Massstäben agieren.
  • salamandre 12.02.2019 13:28
    Highlight Highlight Schade endet der Traum nur für einen, da beide Vereine den Fussball nicht wirklich weiter bringen.
  • maxi 12.02.2019 12:17
    Highlight Highlight Die englischen Teams sind alle durch horrende ablösesummen zustande gekommen... hoffentlich reicht es auch dieses Jahr nicht.

    liverpool city manu Chelsea... da nimmt sich keiner was.
    • Zitronensaft aufbewahren 12.02.2019 13:10
      Highlight Highlight Ja klar, die anderen (Real, Barca, Juve, Paris, etc.) sind natürlich ohne hohe Ablösesummen so stark geworden.
    • maxi 12.02.2019 18:52
      Highlight Highlight hab ich das geschrieben?

  • Fanito 12.02.2019 11:43
    Highlight Highlight Wenn ihr denn schon als Quelle Transfermarkt nehmt (was an sich sehr gut ist), dann schaut euch das doch bitte "netto" an. Es ist jedesmal dasselbe mit den Journalisten, entweder wollt ihr nicht netto anschauen, weil man dann weniger grosse Zahlen / Schlagzeilen raushauen kann oder ihr habt einfach von Wirtschaft so wenig Ahnung, dass ihr nichtmal einen simplen Dreisatz hinbekommt.
    Und übrigens: im vorliegenden Fall wären die meisten Aussagen auch bei einer Nettobetrachtung gültig. Es kommt aber einfach so "sensationsgeil" rüber, wenn man immer nur über die ach so hohen Bruttobeträge herzieht
  • KasparS 12.02.2019 10:34
    Highlight Highlight Gerne würde ich das heute abend schauen aber leider ist es bei swisscom und srf nicht mehr dabei und darum wird es auch heute wie die gesamte cl wieder ohne mich stattfinden. Schade. Dafür habe ich doch einige abende mehr um was anderes zu machen dieses jahr. Wein doch? Nö. Nur doof. Und raffgierig.
    • 4owls4 12.02.2019 11:05
      Highlight Highlight Es gibt Alternativen. Zum beispiel gibt es gute Streams auf reddit/soccerstreams :)
    • WhatZitTooya 12.02.2019 11:16
      Highlight Highlight Google kurz vor Spielbeginn doch mal nach Reddit und Soccerstreams ;) wirst bestimmt fündig! Ist nicht dasselbe wie im TV, schon klar, aber immernoch besser als gar nicht zu schauen. Was sich sowohl die UPC als auch Swisscom mit Ihrem Kindergarten erlauben mache ich schon lange nicht mehr mit (ausser das Spiel kommt im SRF).
    • coutin6 12.02.2019 13:22
      Highlight Highlight Bei Sunrise kannst du diesen Event "mieten" für 7.5Fr.
      Glaube das ist auch bei Swisscom möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • R10 12.02.2019 10:32
    Highlight Highlight Beide Klubs zeigen zum Glück einmal mehr, dass sich Erfolg auf der höchsten Ebene doch nicht kaufen lässt.👍
    • riqqo 12.02.2019 10:46
      Highlight Highlight Und die Sieger seit 2010 mit Real, Barcelona und Bayern und Chelsea – welche ja bekanntlich alle fast kein Geld haben – bestätigen deine Aussage. ;-)
    • Amboss 12.02.2019 10:53
      Highlight Highlight @R10:
      Richtig, mit Geld allein kann man keinen Erfolg kaufen.

      Aber ohne Geld (rsp. mit wenig Geld, mit vernünftigem Wirtschaften) ist andererseits auch kein Erfolg möglich. Du siehst es in allen Ligen. Es sind ausnahmslos die Vereine vorne, welche über bedeutende finazielle Potenz verfügen.
    • R10 12.02.2019 10:55
      Highlight Highlight Real, Barca und Bayern sind schon seit Jahrzehnten erfolgreich und mussten sich nicht in die Spitze hineinkaufen. Zudem hat gerade Bayern nicht mal annähernd so viel Geld ausgegeben. Chelsea war international seit 2012 nicht mehr relevant. (Es sei denn, du zählst die Europa League dazu, was jedoch für einen Klub wie Chelsea fast schon Pflicht war.)
      ManU befindet/befand sich auf dem absteigenden Ast und versucht dies mit Unmengen an Geld zu verhindern. PSG war sogar in der Ligue 1 nur eine kleine Nummer, bevor Katar kam.
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