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FIFA-Präsident Blatter (rechts) überwies UEFA-Präsident Platini (links) 2011 zwei Millionen Franken. Die Erklärung Blatters, wie die Zahlung zu rechtfertigen ist, bringt ihn nun vor den Rechnungsprüfern der FIFA in Bedrängnis.<br data-editable="remove">
FIFA-Präsident Blatter (rechts) überwies UEFA-Präsident Platini (links) 2011 zwei Millionen Franken. Die Erklärung Blatters, wie die Zahlung zu rechtfertigen ist, bringt ihn nun vor den Rechnungsprüfern der FIFA in Bedrängnis.
Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE

Bilanz gefälscht? Blatter bezahlte Platini an den Büchern vorbei

21.10.2015, 00:0621.10.2015, 08:06
Domenico Scala, Rechnungsprüfer der FIFA, kritisiert die Millionen-Zahlung Blatters an Platini.<br data-editable="remove">
Domenico Scala, Rechnungsprüfer der FIFA, kritisiert die Millionen-Zahlung Blatters an Platini.
Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

Die Millionen-Zahlung des suspendierten FIFA-Präsidenten Sepp Blatter an den derzeit ebenfalls kalt gestellten UEFA-Chef Michel Platini ist nach Einschätzung der Rechnungsprüfer der FIFA problematisch. Das sagte Domenico Scala, Vorsitzender des FIFA-Ausschusses für Rechnungsprüfung und gute Unternehmensführung, der Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend.

Es handle sich um «einen klassischen Interessenkonflikt», dass Blatter 2011 die Zahlung von zwei Millionen Franken gebilligt habe, ohne dass es einen schriftlichen Vertrag gegeben habe. Nach Einschätzung Scalas könnte sich Blatter deshalb der Bilanzfälschung schuldig gemacht haben.

Platini bestreitet Unregelmässigkeiten und erklärte wiederholt, das Geld stehe ihm als Berater Blatters zwischen 1998 und 2002 rechtmässig zu. Die FIFA-Ethikkommission hatte Blatter und Platini für jeweils 90 Tage gesperrt. Konkrete Gründe für die Sanktionen nannte das Gremium nicht.

Für Scala liegt das Problem darin, dass die Zahlung nicht in den Büchern aufgetaucht sei. «Wenn das wahr ist, was sie sagen, dass sie einen mündlichen Vertrag hatten, die Zahlung zu schieben, dann hätte die Zahlung in den Büchern 2002 und den folgenden Jahren auftauchen müssen», sagte Scala. «Das ist sie nicht.» (trs/si/dpa)

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