DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 4. Runde

GC – Lugano 6:1 (3:0)

Luzern – Basel 1:3 (1:2)

Der Grasshopper Spieler jubeln mit den Fans nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Lugano am Samstag, 8. August 2015, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Valeriano Di Domenico)

GC lässt sich nach der Spektakel-Gala gegen Lugano vom hochzufriedenen Anhang feiern. Bild: KEYSTONE

6 Gegentore als Souvenir: GC schickt Lugano-Touristen mit einer Packung heim – Basel bleibt dank Embolo-Show Leader

Die Grasshoppers demontieren Lugano im Letzigrund nach Strich und Faden und übernehmen nach dem besten Saisonstart seit 13 Jahren für zwei Stunden die Tabellenspitze – dann zieht Basel dank einer Doublette von Breel Embolo nach.



GC – Lugano 6:1

– Dritter Sieg der Grasshoppers im vierten Meisterschaftsspiel. Die Zürcher bezwingen den desolaten Neuling aus Lugano gleich mit 6:1 und feiern den besten Meisterschaftsstart seit der Saison 2002/03. Damals sind die Hoppers in der Folge letztmals Meister geworden. 

– Bereits nach 26 Sekunden steht es 1:0. Der Berner Oberländer Neuzugang Benjamin Lüthi wirft den Ball ein, und Munas Dabbur benötigt nur eine Körpertäuschung, um einen Korridor zu Yoric Ravet zu öffnen und diesen steil zu lancieren. Der Franzose bezwingt Luganos Goalie Francesco Russo aus spitzem Winkel mit etwas Glück.

Der Grasshopper Yoric Ravet jubelt nach dem Tor zum 1-0 beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Lugano am Samstag, 8. August 2015, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Valeriano Di Domenico)

Yoric Ravet bringt GC bereits nach 26 Sekunden auf die Siegerstrasse. Bild: KEYSTONE

Prost!

– In der Folge muss die Mannschaft des ehemaligen Luganesen Pierluigi Tami kein offensives Feuerwerk abbrennen, um schon vor der Pause alles klarzumachen. Am 2:0 von Caio wie auch beim 3:0 von Shani Tarashaj haben die Tessiner Hinterleute einen mindestens ebenso grossen Anteil wie die GC-Spieler selbst. Die zweite Halbzeit ist geprägt von zwei verwerteten Foulpenaltys – je einem auf beiden Seiten. Schiedsrichter Alain Bieri beweist dabei Augenmass. Er hätte beide Strafstösse geben oder auch nicht geben können.

Luzern – Basel 1:3

– Bereits in der 3. Minute wird der bisher so bestechende Meister in der Swissporarena kalt geduscht. Dario Lezcano fackelt nach einem Solo beim ersten Luzerner Angriff  an der Strafraumgrenze nicht lange und bezwingt Tomas Vaclik via Pfosten mit einem Präzisionsschuss zum 1:0. Es ist bereits das dritte Saisontor des formstarken FCL-Angreifers aus Paraguay.

Embolo bringt Basler zum Schwärmen

Basel reagiert trotzig und erarbeitet sich mehrere gute Gelegenheiten. Die logische Folge: Breel Embolo bucht nach drei torlosen Spielen zum Saisonauftakt innert fünf Minuten einen Doppelpack. Erst trifft der 18-jährige Knipser in liegender Position mit einem kuriosen Prellball zum 1:1, dann lässt er FCL-Keeper David Zibung beim 1:2 in der 32. Minute mit einem herrlichen Chip keine Chance.

08.08.2015; Luzern; Fussball Super League -  FC Luzern - FC Basel; Breel Embolo (Basel)  jubelt nach dem Tor zum 1:0 (Daniela Frutiger/freshfocus)

Breel Embolo wendet das Blatt gegen Luzern mit einer Tor-Doublette.  Bild: Daniela Frutiger/feshfocus

– Schiedsrichter Sandro Schärer bietet den Gastgebern nach der Pause die Chance, die erste Saisonniederlage doch noch abzuwenden. Der Referee entscheidet streng auf Handspenalty nachdem Dario Lezcano den FCB-Verteidiger Philipp Degen im Strafraum angeschossen hat. Doch Remo Freuler kann das Angebot nicht verwerten: Er scheitert an Tomas Vaclik, der den Ball aus der tiefen Ecke kratzt. Schliesslich setzt Captain Matias Delgado nach einem sehenswerten Hacken-Pass Embolos mit dem 3:1 in der Nachspielzeit noch ein Ausrufezeichen hinter den vierten Basler Sieg. (dux/si)

Telegramme

Grasshoppers – Lugano 6:1 (3:0) 
5100 Zuschauer. – SR Bieri.
Tore: 1. (0:26) Ravet (Dabbur) 1:0. 41. Caio (Dabbur) 2:0. 45. Tarashaj 3:0. 48. Dabbur (Foulpenalty) 4:0. 58. Bottani (Foulpenalty) 4:1. 67. Tarashaj (Ravet) 5:1. 92. Basic 6:1.

Luzern – Basel 1:3 (1:2)
14748 Zuschauer. – SR Schärer.
Tore: 3. Lezcano 1:0. 27. Embolo (Bjarnason) 1:1. 33. Embolo (Xhaka) 1:2. 93. Delgado (Embolo) 1:3.

Unterschied-Memes zum Schweizer Fussball

1 / 12
Unterschied-Memes zum Schweizer Fussball
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Auferstehung des FC Basel und 5 weitere Erkenntnisse zur Super League

Der FC Basel und der FC Zürich feiern einen gelungenen Saisonstart. Meister YB liegt dagegen zurück und sucht noch nach seiner Balance. In Sion dominieren bereits Peinlichkeiten, derweil in St.Gallen ein neues Juwel heranwächst. Lesen Sie unsere Erkenntnisse aus dem zweiten Super-League-Wochenende der Saison.

Die Frage ist einfach, die Antwort schwierig: Wann hat man in Basel letztmals über schönen und erfolgreichen Fussball diskutieren dürfen? Die Wirren in der Führung, das Chaos auf dem …

Artikel lesen
Link zum Artikel