Sport
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Schweizer Cup, Achtelfinals

Lugano – GC 0:1nV (0:0)

Luzern – Aarau 1:2 (1:2)

Wohlen – Basel 1:3 (1:2)

St.Gallen – Thun 2:1nV (1:0)

Basel gewinnt in Wohlen

Aarau schmeisst Luzern aus dem Cup – GC und St.Gallen siegen nach Verlängerung

Keine Überraschungen in der ersten Tranche der Cup-Achtelfinals: Der FC Luzern kann seine Talfahrt auch im K.o.-Wettbewerb nicht stoppen, Meister Basel gewinnt in Wohlen, GC in Lugano erst nach Verlängerung und der FCSG eliminiert Thun.



Lugano – GC 0:1 n.V.

Auf dem Papier versprach die Paarung zwischen dem momentan Zweitklassierten der Challenge League und dem 19-fachen Cupsieger aus Zürich ein gewisses Mass an Brisanz. Doch der FC Lugano und die Grasshoppers boten eine schwache Partie. Dass es torlos in die Verlängerung ging, war die logische Folge.

In der Zusatzschicht gelang GC doch noch ein Tor. Nach Tarashajs Treffer in der 102. Minuten durften die Hoppers jubeln. Er stand goldrichtig, um einen abgeblockten Schuss Anatoles zu verwerten. Die Zürcher retteten die Führung über die Zeit und dürfen nach einer dürftigen Leistung weiter vom 20. Cupsieg träumen.

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Das Tor des Abends im Cornaredo. GIF: SRF

Luzern – Aarau 1:2

Auch im Cup zeigt sich der FC Luzern nicht in einer besseren Verfassung als in der Super League, wo er nach zwölf Runden immer noch ohne Sieg als Schlusslicht dasteht. Gegen Aarau gingen die Innerschweizer zwar früh in Führung (Jantscher, 10.), doch es gelang ihnen nicht, die Führung zu verteidigen.

Djuric per Kopf (19.) und der Liechtensteiner Wieser mittels Freistoss aus fast 30 Metern (40.) wendeten das Spiel noch vor der Halbzeitpause zugunsten der Aargauer.

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Freistösse aus dieser Distanz könnte man auch halten. Luzern-Goalie Zibung tat's nicht. GIF: SRF

Der FCL drückte in der Folge zwar vehement, aber glücklos auf den Ausgleich. Zum Unvermögen gesellte sich in der 85. Minute auch Pech, als ein Kopfball von Lezcano nur an die Latte ging.

«Wir brauchten sehr viel Glück», kommentierte der Aarauer Trainer Sven Christ. Es war das Glück, welches der FC Luzern schon die ganze Saison zu erzwingen sucht. «Als Trainer habe ich noch nie ein Spiel meiner Mannschaft gesehen mit so vielen Chancen», klagte FCL-Coach Markus Babbel. 

Kim Jaggy vom FC Aarau stoppt Dario Lezcano vom FC Luzern beim Schweizer Cup Achtel Final Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Aarau am Mittwoch, 29. Oktober 2014, in der Swisspor Arena in Luzern. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Der FC Luzern und Dario Lezcano stolpern im Cup und können sich nun vollauf dem Abstiegskampf widmen. Bild: KEYSTONE

Wohlen – Basel 1:3

Der haushohe Favorit aus Basel schien gegen das Team von Trainer Ciriaco Sforza einem lockeren Sieg entgegenzusteuern, als Kakitani nach elf Minuten zum 1:0 traf. Calla hatte Delgado lanciert, der zur Mitte flankte, wo der Japaner mit einem wunderbaren Seitfallzieher die Führung erzielte.

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Das Tor des Abends durch Kakitani. GIF: cupplay.ch

Doch nur vier Minuten nach dem Basler 1:0 glich Wohlen die Partie vom Penaltypunkt aus. Taulant Xhaka hatte Ramizi umgesäbelt. Es war gewiss kein willkürlicher Entscheid des im Vorfeld als FCB-Fan in die Schlagzeilen geratenen Schiedsrichters Jaccottet. Brahimi schob den Ball cool flach in die Mitte des Tores. Zur Pause stand es dennoch 2:1 für Basel, Sio hatte vor 4100 Zuschauern in Wohlen zur erneuten Gästeführung getroffen.

29.10.2014; Wohlen; Fussball Schweizer Cup FC Wohlen - FC Basel; Fans beobachten das Cup Spiel auf den Niedermatten (Wohlen) (Daniela Frutiger/freshfocus)

Grossandrang im Niedermatten: Das Stadion in Wohlen war beim Besuch des Meisters ausverkauft. Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Basel hatte die Partie, je länger sie dauerte, je besser im Griff. Dennoch durfte der zuletzt schwächelnde Leader der Challenge League bis in die Nachspielzeit auf einen Coup hoffen. Dann erlöste der eingewechselte Embolo den FCB mit seinem Tor zum 3:1-Endstand.

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Torschütze Embolo geniesst nach seinem Treffer ein Bad in der Menge. GIF: cupplay.ch

St.Gallen – Thun 2:1 n.V.

Ein umstrittener Penaltyentscheid führte in der Arena zum einzigen Treffer der ersten Halbzeit. Karanovic wurde von Schindelholz bedrängt und am Kopfball gehindert. Als die Situation schon bereinigt schien, zeigte Ref San auf den Punkt, weil er ein Handspiel des Thuners gesehen hatte. Tafer liess sich in der 20. Minute nicht zwei Mal bitten und hämmerte den Elfmeter wuchtig ins Tor.

Die St. Galler jubeln nach dem Tor zum 1:0 durch Yannis Tafer, Bildmitte, im Achtelfinal des Schweizer Fussball Cups zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Thun, am Mittwoch, 29. Oktober 2014, in der AFG Arena in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Vor den eigenen Fans bejubeln die St.Galler das Führungstor. Bild: KEYSTONE

Als die bloss 6825 frierenden Zuschauer bereits an den Heimweg dachten, gelang dem FC Thun doch noch der Ausgleich, der eine Verlängerung notwendig machte. Gonzalez bezwang Lopar in der 87. Minute mit einem Flachschuss.

Ein Energieanfall von Roberto Rodriguez sorgte in der 104. Minute für die Entscheidung. Der Flügel sprintete auf der linken Seite an allen Gegnern vorbei, zog in den Strafraum und drosch den Ball in den entfernten Winkeln – ein Klassetor des ältesten der drei Rodriguez-Brüder.

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Das 2:1 durch Roberto Rodriguez. GIF: cupplay.ch

Die restlichen Partien

Donnerstag, 19.30 Uhr:
Köniz (Promotion League) – Sion
Buochs (2. int.) – Schötz (1.)
Münsingen (1.) – Wil (ChL)

Mittwoch, 3. Dezember:
 Cham (1.) - FC Zürich

Die Auslosung der Viertelfinals (4. März 2015) ist am 7. Dezember.

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