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Wallmark kassiert nach Stockschlag gegen Zadina Busse, aber keine Sperre

Wallmark streckt in der zweiten Zusatzschicht seinen Gegenspieler Filip Zadina mit einem Zweihänder in die linke Kniekehle nieder. Der Davoser Stürmer, Torschütze zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung fü ...
Wallmark haut Zadina den Stock in die Kniekehle.screenshot: mysports

Gottéron atmet auf: Busse, aber keine Sperre gegen Wallmark

Lucas Wallmark kommt mit einem blauen Auge davon. Nach seinem Stockschlag gegen den Davoser Filip Zadina darf der Stürmer des HC Fribourg-Gottéron auch im Spiel 4 des Playoff-Finals dabei sein.
23.04.2026, 10:0723.04.2026, 17:19

Der Stockschlag von Lucas Wallmark war der grosse Aufreger im Spiel 3 des Playoff-Finals. Fribourg-Gottéron gewann ihn in der zweiten Verlängerung in Davos mit 3:2 und führt nun in der Serie mit 2:1 Siegen. Wallmark hatte wenige Minuten vor dem entscheidenden Treffer durch Julien Sprunger den Davoser Filip Zadina mit einem Stockschlag aus dem Spiel genommen, der nicht geahndet wurde.

Wallmarks Foul an Zadina.Video: ch media/tv24

Ganz ungeschoren kommt Wallmark nicht davon. Am Tag nach dem Spiel ist er vom Einzelrichter der National League zu einer Busse in der Höhe von 1460 Franken verurteilt worden. Der Richter gab dem Antrag des Player Safety Officers (PSO) statt, der nachträglich eine Spieldauerdisziplinarstrafe beantragt hatte.

In seinem Urteil hält Einzelrichter Karl Knopf fest, dass es sich beim Vergehen um einen zweihändig geführten Stockschlag von hinten in die Kniekehle handelt. «Allerdings erfolgt die Aktion nicht abseits des Spielgeschehens, sondern vor dem Tor, bei einer Torchance von Davos», führt er aus. «Auch wenn ein solcher Schlag offensichtlich sehr schmerzhaft ist, ist sein Gefährdungspotential nicht überaus hoch.»

Die Wucht des Schlages sei nicht maximal gewesen, weswegen der Antrag des PSO auf eine nachträgliche Spielsperre «gerade noch vertretbar» gewesen sei. Da es sich um Wallmarks erste Spieldauerdisziplinarstrafe in dieser Saison handelt, wird er nicht gesperrt. Der Schwede darf also am Freitag im Spiel 4 des Playoff-Finals, zuhause in Freiburg, auf dem Eis stehen.

Noch unklar ist, ob auch Zadina zum Einsatz kommt. Zwar sei dieser nicht schwer verletzt, doch werde Trainer Josh Holden erst nach dem Morgentraining, ob der Stürmer spielen könne. (ram)

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123und456
23.04.2026 10:38registriert Juli 2015
Wie ich unsere Ligajustiz liebe. Bayreuther darf Schiris schubsen, Lemieux mit 100 km/h und 50 Meter Anlauf seinen Frust ausleben und a bissl in die Kniekehle hacken ist auch voll vertretbar(alibi busse und der Mahnfinger reicht).... Ein Zirkus sondergleichen^^
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Liebu
23.04.2026 10:31registriert Oktober 2020
Wenigstens bleiben sie ihrer Linie treu.
Zu hinterfragen ist wo die Linie gezogen ist und das ganze Gremium.
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Ambri 50
23.04.2026 10:30registriert April 2021
Ein Witz unser Hockey Verband. Damit öffnet man Tür und Tor für alle Gesundheit gefährdenden Machenschaften. Ein Eigengoal für unseres Hockey.
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