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Josip Drmic Norwich City

Seine neuen Klubfarben: Drmic reckt einen gelb-grünen Schal Norwichs in die Höhe. bild: canaries

Drmic zu Norwich – «Jetzt kann ich mich in der besten Liga der Welt beweisen»

Nach sechs Jahren in Deutschland wechselt der Schweizer Nationalstürmer Josip Drmic in die englische Premier League. Für drei Saisons hat der 26-Jährige bei Aufsteiger Norwich City unterschrieben – auch, weil ihn Timm Kloses Worte überzeugt haben.



Der Schweizer Nationalstürmer Josip Drmic wechselt ablösefrei von Borussia Mönchengladbach in die Premier League zu Aufsteiger Norwich City. Der 26-Jährige erhielt bei den «Kanarienvögeln» einen Dreijahresvertrag. Drmics Vertrag bei Gladbach war mit Saisonende ausgelaufen.

Drmic trifft in Norwich auf seinen Nationalmannschafts-Teamkollegen und Verteidiger Timm Klose. «Timm und ich hatten uns eingehend unterhalten. Er sprach sehr positiv über den Klub. Auch mit dem Trainer Daniel Daniel Farke hatte ich ein gutes Gespräch», wird Drmic auf der Website des Klubs zitiert. «Ich bin sehr aufgeregt und kann es kaum erwarten, in der Premier League zu spielen.»

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Drmics erstes Interview bei Norwich. Video: YouTube/Norwich City Football Club

Auftrag: Tore schiessen

Nach sechs Jahren in Deutschland will der frühere FCZ-Stürmer nach einer zuletzt eher schweren Zeit wegen mehreren Verletzungspausen und mit beschränkter Spielpraxis seine Karriere neu lancieren. «Mein Job ist es, Tore zu erzielen. Aber ich will auch dem Team helfen, erfolgreich zu sein.»

Starstürmer in Norwich war in der Aufstiegssaison Teemu Pukki. Der finnische Nationalstürmer, einst in der Bundesliga bei Schalke 04, erzielte 29 Tore. Damit wurde er Torschützenkönig der Championship.

Norwich City manager Daniel Farke displays the trophy during a promotion parade, in Norwich City Centre, in Norwich, England, Monday May 6, 2019. Having already secured promotion to the Premier League, Norwich added the second-tier League Championship title with a 2-1 win against Aston Villa. ( Joe Giddens/PA via AP)

Daniel Farke führte Norwich zurück in die Premier League. Bild: AP

Der deutsche Headcoach Farke sagte zu seinem Wunschtransfer: «Drmic hat sich auf höchsten Level in der Bundesliga und mit dem Schweizer Nationalteam behauptet. Vor der Zeit seiner Verletzungen vor zwei, drei Jahren hatten noch mehrere europäische Grossklubs Interesse an ihm bekundet.»

From left: Switzerland's Timm Klose, Amir Abrashi (hidden), Josip Drmic, Alain Wiss, Fabian Schaer, Fabian Frei and Diego Benaglio during a training session of the Swiss Olympic national football team at the training ground of the University of Newcastle in Newcastle, Great Britain, prior to the London 2012 Olympic Summer Games, pictured on Sunday, July 22, 2012. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bei Olympia 2012 haben Klose (links) und Drmic im Training den Plausch. Bild: KEYSTONE

«Ein guter Junge, der seine besten Tage noch vor sich hat»

Farke lobte zudem den Charakter von Drmic. Er ist überzeugt davon, sein Team mit einem «guten Jungen, der nach unserer Einschätzung seine besten Tage noch vor sich hat», verstärkt zu haben. Drmic gab das Lob indirekt zurück. «Das erste, was mir in Norwich aufgefallen war, ist wie nett hier alle sind.»

Im Sommer 2013 wechselte Drmic vom FCZ in die Bundesliga zum 1. FC Nürnberg. Trotz seiner 17 Saisontore stieg der «Club» damals am Saisonende ab. Bayer Leverkusen (2014/2015) sowie Mönchengladbach (ab 2015 mit einer kurzen Leihphase beim Hamburger SV) waren die weiteren Station.

Wird «Dr. Mic» sein Spitzname?

Bei den «Fohlen» kam Drmic in der letzten Saison noch auf fünf Bundesliga-Spiele. Der Stürmer erzielte dabei in den letzten drei Saisonspielen zwei Tore. Im Nationalteam stand Drmic unlängst am Finalturnier der Nations League in Portugal erstmals seit der WM 2018 wieder im Aufgebot und kam auch zum Einsatz. Im Spiel um Platz 3 gegen England versagten seine Nerven im Penaltyschiessen.

«Dann passt er ja bestens zu uns», kommentierte ein Norwich-Fan auf der Plattform Reddit. Die «Canaries» hatten in der vergangenen Championship-Saison tatsächlich fünf von sechs Penaltys verschossen. (ram/sda)

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