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Basels Cheftrainer Patrick Rahmen nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem Servette FC im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 8. August 2021. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

FCB-Trainer Patrick Rahmen führte Basel zurück an die Tabellenspitze. Bild: keystone

Vierfach-Cabral brilliert ++ FCZ dreht Partie in Luzern ++ Lugano schlägt St. Gallen

Basel lässt nach Sion auch Servette keine Chance und siegt 5:1. Arthur Cabral erzielt vier der fünf FCB-Tore. Der FCZ schlägt Luzern nach 0:1-Rückstand und bleibt wie Basel ohne Verlustpunkte. Lugano gewinnt gegen St. Gallen.



Basel – Servette 5:1

Das Maximum von neun Punkten, herausgeholt unter anderen mit elf Toren in den letzten zwei Spielen. Der Saisonbeginn in der Super League ist eine Show des FC Basel. Die Basler entliessen Servette mit einem 5:1 aus dem St. Jakob Park. Das vierte Duell der letzten Saison mit den Genfern hatten sie ebenfalls daheim 5:0 gewonnen.

Was für ein Auftritt von Arthur Cabral, der Brasilianer trifft gleich vierfach. Video: SRF

Zwei Tore auf Penalty (Hands und Foul), vier Tore des nimmersatten Goalgetters Arthur Cabral: Der FCB unter Trainer Patrick Rahmen hat seine beiden aufeinanderfolgenden Heimspiele mit einem 6:1 (gegen Sion) und einem 5:1 ausgeschlachtet und auf diese Weise fürs Erste fünf Punkte zwischen sich und Serienmeister YB gebracht.

«Das zweite Tor, die rote Karte, das war schwierig. Im Defensiv-Verhalten haben wir viele Fehler gemacht.»

Servettes Trainer Alain Geiger quelle: srf

Die Basler waren den Genfern in der ersten Halbzeit bereits recht deutlich überlegen, noch bevor sich die Schlüsselszene ereignete, nach der die Frage nach dem Sieger frühzeitig beantwortet war. In der 44. Minute sprang der Ball im Strafraum Verteidiger Vincent Sasso an den Arm. Schiedsrichter Luca Piccolo liess weiterlaufen. Aber auf Intervention des VAR entschied er, dass Sasso – wenngleich unabsichtlich – ein mögliches Tor direkt verhindert hatte. Nach den in diesem Fall strengen Bestimmungen musste Piccolo auf Handspenalty und eine Rote Karte erkennen. Die doppelte Bestrafung für ein Missgeschick.

Der Penalty ergab das 2:0 und führte zur Pause die Entscheidung herbei. Wie schon Sion vor einer Woche glückte den Servettiens kurz vor Schluss das Ehrentor.

Technisch versiert und etwas frech: Espositos Penalty zum 4:0. Video: SRF

Basel - Servette 5:1 (2:0) 16'142 Zuschauer. - SR Piccolo.
Tore: 19. Cabral (Kasami) 1:0. 45. Cabral (Handspenalty) 2:0. 50. Cabral (Stocker) 3:0. 60. Esposito (Foulpenalty) 4:0. 63. Cabral (Stocker) 5:0. 74. Kyei (Antunes) 5:1.
Basel: Lindner; Lopez, Cömert, Frei, Pelmard (64. Lang); Xhaka, Kasami; Zhegrova (50. Males), Esposito (75. Quintilla), Stocker (75. Palacios); Cabral (64. Millar).
Servette: Frick; Diallo (68. Sauthier), Sasso, Severin, Clichy; Cespedes (46. Vouilloz); Valls (68. Cognat), Douline; Stevanovic, Kyei (77. Nyakossi), Rodelin (33. Antunes).
Bemerkungen: Basel ohne Petretta, Padula, Nikolic, Durrer und Djiga (alle verletzt). Servette ohne Fofana und Deana (beide verletzt). Rodelin verlletzt ausgeschieden. 67. Pfostenschuss Kasami. 44. Rote Karte gegen Sasso (Hands). Verwarnungen: 5. Cespedes (Foul), 32. Stocker (Foul), 33. Pelmard (Foul), 87. Sauthier (Foul).

Luzern – FC Zürich 1:3

Der FC Zürich gewinnt im dritten Spiel zum dritten Mal und etabliert sich auf den Spitzenpositionen der Super League. In Luzern siegt er trotz frühem Rückstand 3:1. Luzern bleibt derweil sieglos.

Mit drei Siegen ist der FC Zürich letztmals vor sieben Jahren in die Saison gestartet. Dieses Mal brauchte er auch etwas Glück und Torhüter Yannick Brecher, um nach 270 Minuten die makellose Startbilanz vorweisen zu können. Vor dem dritten Zürcher Tor musste der Keeper mehrmals in extremis den Luzerner Ausgleich verhindern.

Die Highlights der Partie. Video: SRF

So war der FCZ letztlich nicht das bessere Team, aber sicher das effizientere. Nach dem frühen Rückstand waren die Zürcher drei Mal mit stehenden Bällen erfolgreich. Mirlind Kryeziu traf nach einem Corner zum 1:1 (35.), kurz darauf erzielte Stürmer Blaz Kramer im Penalty-Nachschuss die Führung (44.), ehe Antonio Marchesano den Sieg mittels sehenswertem Freistoss in trockene Tücher brachte (76.).

«Wir haben in der Vorbereitung sehr hart gearbeitet für solche Spiele. Wir sind auf einem guten Weg.»

FCZ-Mittelfeldspieler Antonio Marchesano quelle: srf

Luzern enttäuschte nicht, muss nun aber einen Fehlstart in die neue Saison verarbeiten. Nach vier Pflichtspielen wartet der mit einigen Ambitionen gestartete Cupsieger noch immer auf den ersten Erfolg. Dabei war der FCL gegen Zürich zunächst gut unterwegs, nachdem ihn Filip Ugrinic schon nach fünf Minuten mit einem Flachschuss in Führung gebracht hatte.

Die Arbeit geht Trainer Fabio Celestini gewiss nicht aus. Gegen den FCZ vergab sein Team vorne zu viele Chancen und hinten kassierte es zum dritten Mal in dieser Saison drei oder mehr Gegentore. In vier Pflichtspielen musste der FCL schon zwölf Tore hinnehmen.

Zuerichs Mirlind Kryeziu, vorne, feiert mit Zuerichs Becir Omeragic das 1:1 waehrend dem Meisterschaftsspiel der Superleague zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich am Sonntag, 8. August 2021, in der Swisspor Arena in Luzern. (KEYSTONE/Christian Merz)

Drittes Spiel, dritter Sieg. Dem FCZ läuft es in dieser Saison bislang sehr gut. Bild: keystone

Ausschreitungen nach Partie in Luzern – Polizei setzt Gummischrot ein

Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich ist es in der Luzerner Innenstadt am Sonntag zu Ausschreitungen zwischen Fans und der Polizei gekommen. Diese setzte Gummischrot und einen Wasserwerfer ein. Meldungen über Verletzte lagen der Polizei nicht vor.

Die Scharmützel begannen nach Spielende am frühen Abend beim Bundesplatz, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Demnach bewarfen Anhänger des FC Zürich beim Vorbeimarsch auf dem Weg zurück zum Bahnhof die Polizei und anwesende Anhänger des FCL unter anderem mit Flaschen und pyrotechnischen Gegenständen. Die Polizei reagierte mit Gummischrot und einem Wasserwerfer.

Nach kurzer Zeit beruhigte sich die Situation laut der Polizei wieder. Die Anhänger des FCZ bestiegen einen Regelzug nach Zürich. In und um das Stadion sei es vor und während des Spiels mehrheitlich ruhig geblieben, hiess es von Seiten der Polizei. (sda)

Luzern - Zürich 1:3 (1:2) 8861 Zuschauer. - SR San.
Tore: 5. Ugrinic (Gentner) 1:0. 35. Kryeziu (Corner Guerrero) 1:1. 44. Kramer (Nachschuss Foulpenalty) 1:2. 75. Marchesano (Freistoss) 1:3.
Luzern: Vasic; Farkas (80. Sidler), Badstuber (55. Domgjoni), Burch, Frydek; Tasar (55. Alounga), Wehrmann (55. Emini), Gentner, Ugrinic; Sorgic (80. Rupp), Ndiaye.
Zürich: Brecher; Omeragic, Kryeziu, Aliti; Boranijasevic, Doumbia (61. Hornschuh), Krasniqi (91. Seiler), Guerrero; Marchesano (76. Rohner); Ceesay (91. Gnonto), Kramer (61. Gogia).
Bemerkungen: Luzern ohne Schulz (gesperrt), Schürpf, Müller, Ndenge und Alabi (alle verletzt). Zürich ohne Dzemaili, Tosin, Khelifi und Koide (alle verletzt). 44. Vasic wehrt Foulpenalty von Kramer ab (Kramer trifft im Nachschuss). Verwarnungen: 15. Sorgic (Foul). 39. Aliti (Foul). 39. Ugrinic (Foul). 41. Tasar (Foul). 45. Doumbia (Foul). 51. Wehrmann (Foul). 77. Kryeziu (Foul). 87. Ceesay (Unsportlichkeit). 87. Gentner (Unsportlichkeit).

Lugano – St. Gallen 2:1

Wie unzufrieden er mit der Leistung seiner 0:2 zurückliegenden St. Galler war, machte Trainer Peter Zeidler früh deutlich. In der Pause nahm er vier der fünf Wechselmöglichkeiten wahr. Bei Halbzeit hätten die Ostschweizer ohne weiteres höher in Rückstand liegen können.

Zeidlers Dispositionen verfehlten die Wirkung nicht. Die Ostschweizer dominierten in der zweiten Halbzeit über weite Strecken. Er reichte aber nur zu einem Tor. Dieses erzielte Victor Ruiz acht Minuten nach der Pause, indem er einen Foulpenalty bei der Wiederholung versenkte. Über die 90 Minuten gesehen, war Luganos zweiter Sieg unter Trainer Abel Braga verdient.

Lugano player Numa Lavanchy during the Super League soccer match FC Lugano against FC St. Gallen, at the Cornaredo stadium in Lugano, Sunday, August 08, 2021. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Luganos Lavanchy bei seinem spektakulären Treffer zum 1:0. Bild: keystone

Der Flügelspieler Numa Lavanchy, der sich in Lugano immer deutlicher zum unverzichtbaren Leistungsträger entwickelt, brachte die Tessiner mit einem schönen Tor nach einer Viertelstunde voran. Er nahm einen Steilpass von Verteidiger Kreshnik Hajrizi mit technischer Finesse auf, verschaffte sich auf der Seite gegen die Grundlinie Platz und bezwang Goalie Lawrence Ati-Zigi aus spitzem Winkel.

Sehenswert war auch das 2:0 nach einer guten halben Stunde. Nachdem Lukas Görtler auf der Torlinie gerettet hatte, traf Reto Ziegler vom Penaltypunkt mit einem Kopfball via Pfosten. Es war das zweite Tore des früheren Internationalen im Tenü der Bianconeri.

Die Zusammenfassung der Partie. Video: SRF

Lugano - St. Gallen 2:1 (2:0) 2692 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 16. Lavanchy (Hajrizi) 1:0. 32. Ziegler 2:0. 53. Ruiz (Foulpenalty-Wiederholung) 2:1.
Lugano: Baumann; Hajrizi, Daprelà, Ziegler; Custodio (86. Maric); Lavanchy, Lovric (46. Covilo), Sabbatini, Facchinetti (46. Yuri); Abubakar (81. Ba), Bottani (74. Phelipe).
St. Gallen: Ati-Zigi; Cabral (46. Stillhart), Stergiou, Fazliji, Kempter; Diakité; Görtler (81. Staubli), Schmidt (46. Guillemenot); Ruiz; Duah (46. Schubert), Besio (46. Babic).
Bemerkungen: Lugano ohne Baldé, Macek und Alexander Muci (alle verletzt). St. Gallen ohne Youan (gesperrt), Kräuchi und Lüchinger (beide verletzt). 59. Pfostenschuss Abubakar. Verwarnungen: 53. Ziegler (Foul), 61. Sabbatini (Foul), 78. Yuri (Foul), 83. Custodio (Foul).

(rst/sda)

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