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epa06841974 France's head coach Didier Deschamps (L) and Denmark's coach Age Hareide (R) react during the FIFA World Cup 2018 group C preliminary round soccer match between Denmark and France in Moscow, Russia, 26 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/FELIPE TRUEBA   EDITORIAL USE ONLY

Als Spieler war Didier Deschamps Weltmeister. Triumphiert er auch als Coach? Bild: EPA

Deschamps vor Duell mit Argentinien: «Jetzt beginnt ein neues Turnier»

Mit Hauen und Stechen, aber ohne Glanz zieht Argentinien in die WM-Achtelfinals ein. Dort trifft der zweifache Weltmeister auf Frankreich, das in seiner Vorrunde auch keinen grandiosen Fussball gezeigt hat.



Der Auftakt in die K.o.-Phase der Fussball-WM 2018 in Russland hält gleich einen Knaller bereit. Am Samstag um 16 Uhr trifft in Kasan der zweifache Weltmeister Argentinien (1978/1986) auf Frankreich, den Champion von 1998.

Wer kommt in den WM-Viertelfinal?

Die Affiche ist eines, was die beiden Teams bislang an diesem Turnier gezeigt haben, das andere. Insbesondere Argentinien hat enttäuscht. Der heftig kritisierte Trainer Jorge Sampaoli hat es (noch) nicht geschafft, seine hochkarätig besetzte Offensive richtig zu ordnen. Immerhin legte sein Team im entscheidenden Moment eine Steigerung hin. Nach dem 1:1 gegen Island und der 0:3-Niederlage gegen Kroatien schlug Argentinien in einem «Jetzt oder nie»-Match Nigeria 2:1. «Meine Spieler spielten mit Herz, sie sind wahre Rebellen», lobte Sampaoli. «Der Grund für diesen Sieg ist, dass sie von sich überzeugt waren, dass sie wussten, dass sie exzellente Fussballer sind.»

epa06842854 Players of Argentina celebrate the 2-1 lead during the FIFA World Cup 2018 group D preliminary round soccer match between Nigeria and Argentina in St.Petersburg, Russia, 26 June 2018.

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Ekstase in St.Petersburg: Spieler und Ersatzspieler feiern Rojos späten Treffer zum 2:1. Bild: EPA

Rotation bei «Les Bleus»

Die Franzosen waren nach einem 2:1-Sieg gegen Australien und einem 1:0-Erfolg gegen Peru bereits vor dem letzten Gruppenspiel für die Achtelfinals qualifiziert. Weil dem Gegner Dänemark für das Weiterkommen ein Unentschieden reichte, einigten sich die Teams auf ein 0:0, das erste torlose Spiel dieser WM.

«Wir wollten Erster werden und mussten dafür nichts riskieren», begründete Didier Deschamps, der Trainer der «Equipe Tricolore». Auf sechs Positionen hatte er im Vergleich zur Partie gegen Peru sein Team verändert. Die mit einer Verwarnung vorbelasteten Paul Pogba, Corentin Tolisso und Blaise Matuidi schonte er, im Tor feierte der 33-jährige Steve Mandanda sein Debüt an einer Endrunde.

epa06812507 Antoine Griezmann (R) of France in action during the FIFA World Cup 2018 group C preliminary round soccer match between France and Australia in Kazan, Russia, 16 June 2018.

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Von Griezmann haben die Fans der Franzosen mehr erwartet. Bild: EPA

Vor der WM wurde von der französischen Offensive in den höchsten Tönen geschwärmt. In Russland kam sie aber in drei Spielen nicht auf Touren. Olivier Giroud war wirkungslos, EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann gemessen an den Ansprüchen enttäuschend.

Respekt vor der Überfigur Messi

Und nun? Trifft Frankreich auf einen der besten Spieler in der Geschichte dieses Sports. «Messi wartet auf ‹Les Bleus›», titelt die französische Sportzeitung «L'Equipe». Der hochgelobte Lionel Messi gibt weiterhin alles dafür, mit dem Nationalteam endlich auch erfolgreich zu sein wie mit dem FC Barcelona. Gegen Nigeria schoss er das 1:0, das zunächst für einen gesunden Puls bei 44 Millionen Argentiniern sorgte.

epa06842885 A photograph of the player Lionel Messi is placed next to the figure of a virgin on an Argentinian flag during as Argentinian fans watch the match between Argentina and Nigeria at the 2018 World Cup in Russia, in Buenos Aires, Argentina, 26 June 2018.  EPA/David Fernandez

Beistand von oben: Messis Panini-Bildli mit einer Jungfrau-Figur auf der argentinischen Flagge. Bild: EPA/EFE

Nach dem zwischenzeitlichen Penalty-Ausgleich der Afrikaner dauerte es dann aber bis zur 86. Minute, ehe Marcos Rojo zum 2:1 traf. «Wir haben viel leiden müssen, waren in einer schwierigen Situation», sagte Lionel Messi hinterher. «Dieses Tor war eine gewaltige Erlösung.»

Luft nach oben vorhanden

Messi sprach auch schon über den Achtelfinal-Gegner. «Wir haben jedes Spiel der Franzosen gesehen, wir haben überhaupt jede WM-Partie angeschaut. Frankreich ist ein sehr gutes Team mit technisch guten Spielern und mit sehr schnellen Akteuren, die für den Unterschied sorgen können.»

Drittes WM-Duell

An einer WM gab es die Begegnung Frankreich – Argentinien trotz der erfolgreichen Vergangenheit der beiden Länder erst zwei Mal. Bei der ersten Weltmeisterschaft 1930 gewannen die «Gauchos» mit 1:0, auf dem Weg zum Titelgewinn 1978 siegte Argentinien erneut, dieses Mal mit 2:1.

Es werden sich also zwei Teams begegnen, die im bisherigen Turnierverlauf nicht überzeugen konnten. Während man den Eindruck hat, dass von Argentinien auch nicht mehr kommt, scheinen die Franzosen wenigstens Luft nach oben zu haben. Wie sehr sich der grosse Titelfavorit tatsächlich zu steigern vermag, ist aber ungewiss. Gewiss ist nur eines, nämlich das, was Didier Deschamps mit Verweis auf die K.o.-Phase sagt: «Jetzt beginnt ein neues Turnier.» Und das wiederum spricht nicht nur für die Franzosen, sondern auch für die vom ärgsten Druck befreiten Argentinier.

Ist Maradona auch am Samstag in Kasan wieder im Stadion?

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