Kein Sieger im Nachholspiel: St.Gallen kann sich nicht von Lugano absetzen
Der FC St. Gallen wurde in der Partie, die am Samstag wegen Schneefalls nicht hatte stattfinden können, für eine zu passive Spielweise in der zweiten Halbzeit bestraft. Obwohl die Tessiner ab der 64. Minute und der Gelb-Roten Karte gegen Daniel Dos Santos nur noch zu zehnt spielten, kamen sie in der letzten halben Stunde zu ihren besten Torchancen.
Beim Lattenschuss des eingewechselten 19-jährigen Schweden Elias Pihlström kurz nach dem Platzverweis hatten die St. Galler noch Glück. Nicht so in der Nachspielzeit, als ein Freistoss von Renato Steffen aus grosser Distanz an allen vorbei ins Tor flog. FCSG-Goalie Lawrence Ati Zigi konnte den Ball nicht mehr entscheidend ablenken.
Die starke erste Halbzeit der St. Galler blieb somit nur halb belohnt. In dieser hatte Christian Witzig die Gastgeber mit dem bereits 16. Saisontor in der Startviertelstunde in Führung geschossen.
Das Team von Enrico Maassen, das mit fünf Punkten Reserve klar erster Verfolger von Leader Thun bleibt, hat in diesem Jahr eine seltsame Serie am Laufen: In den bisherigen neun Partien im 2026 gab es immer abwechselnd Unentschieden und Sieg.
St.Gallen - Lugano 1:1 (1:0)
15'841 Zuschauer. - SR Kanagasingam.
Tore: 15. Witzig (Besio) 1:0. 92. Steffen 1:1.
St.Gallen: Zigi; Okoroji, Gaal, Stanic; Daschner; Vandermersch, Görtler (77. Stevanovic), Boukhalfa, Witzig; Besio (90. Efekele), Balde (77. Ouattara).
Lugano: Von Ballmoos; Papadopoulos (82. Bottani), Mai, Delcroix; Cimignani (68. Mahou), Bislimi, Grgic (90. Kelvin), Zanotti; Steffen, Koutsias (68. Pihlström), Daniel Dos Santos.
Bemerkungen: 64. Gelb-Rote Karte gegen Daniel Dos Santos.
Verwarnungen: 33. Daschner, 37. Papadopoulos, 51. Daniel Dos Santos, 57. Grgic, 84. Besio. (riz/sda)
