Sport
Fussball

BVB Dortmund trennt sich von Sportdirektor Borussia Dortmund

Dortmund trennt sich per sofort von Sportdirektor Kehl

22.03.2026, 13:1022.03.2026, 13:10

Borussia Dortmund trennt sich mit sofortiger Wirkung von Sportdirektor Sebastian Kehl. Der 46 Jahre alte frühere BVB-Kapitän muss den Klub nach über 20 Jahren verlassen. «Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene», teilte Klubchef Carsten Cramer mit.

An Kehl und seinen Personalplanungen gab es schon seit längerer Zeit Kritik. Überraschend kommt die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt dennoch. Am Samstagabend hatte Kehl nach dem 3:2 gegen den Hamburger SV noch über seine Kaderplanungen und den Stand bei den Verhandlungen mit Nico Schlotterbeck über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gesprochen.

«In einem sehr offenen Gespräch sind wir zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist.»
BVB-Sportchef Lars Ricken

Die Gespräche mit dem Innenverteidiger hatte Kehl in den vergangenen Tagen noch geführt. Auch war Kehl in der Vorwoche noch auf Scouting-Tour unterwegs. Am Sonntag wurde ihm dann die Trennung mitgeteilt, die wohl erst im Sommer hätte erfolgen sollen.

«In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist», sagte Sportchef Lars Ricken. «Damit sich beide Seiten darauf vorbereiten können, haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung von Sebastians Tätigkeit verständigt.» Ricken und Kehl waren 2002 zusammen als Spieler deutscher Meister mit dem BVB geworden.

2018 war Kehl zunächst Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung und 2022 Sportdirektor als Nachfolger von Michael Zorc geworden. Bei der Wahl eines Sport-Geschäftsführers war Kehl indes bereits übergangen worden. Die Wahl fiel seinerzeit auf Ricken. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese Schweizer standen schon im Champions-League-Final
1 / 10
Diese Schweizer standen schon im Champions-League-Final
Stéphane Chapuisat gewinnt als erster Schweizer 1997 die Champions League. Beim 3:1-Sieg gegen Juventus spielt der Stürmer 70 Minuten lang.
quelle: imago sportfotodienst / sven simon
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Amateurfussballer schiessen aus Versehen Möwe aus der Luft – und beleben sie dann wieder
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Nach einer desolaten ersten Halbzeit: GC-Fans verlassen das Stadion vorzeitig
GC blamierte sich in der ersten Halbzeit gegen Servette komplett und lag bereits nach 18 Minuten mit 0:4 zurück. Die Fans hatten nach der ersten Halbzeit genug und verliessen den Gästesektor in der Pause.
223,87 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Zürich und Genf. Mit dem Zug dauert die Fahrt länger als drei Stunden. Auf diese Reise begaben sich am Samstagnachmittag die Fans des Grasshopper Club Zürich. Wirklich gelohnt hat sich dies aber nicht.
Zur Story