DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Infantino: «Ich habe lange darauf gewartet. Uff, ich kann meinen Gefühlen keinen Ausdruck verleihen»

26.02.2016, 07:3126.02.2016, 19:50

Liveticker: Wahl des FIFA-Präsidenten

Schicke uns deinen Input
avatar
avatar
avatar
avatar
avatar
avatar
20:12
Hier Reaktionen und Liveticker
Aus, aus, aus! Das Spiel ist aus! Die Wahl ist rund und ein Fussballspiel dauert 90 Minuten: Mit dieser Weisheit geben wir den Löffel ab, lassen aber zum totalen Nachvollziehen den Ticker online.

Danke für die Aufmerksamkeit und ein schönes Wochenende

Team watson
19:49
Infantinos erste Rede
«Ich nehme die Wahl an. Was soll ich sagen, ich habe lange darauf gewartet. Uff, liebe Freunde, ich kann meinen Gefühlen keinen Ausdruck verleihen. Ich sage Ihnen, dass ich eine aussergewöhnliche Reise hinter mir habe. Ich habe viele fantastische Menschen getroffen, die Fussball jeden Tag atmen und leben, die es verdienen, dass die FIFA Hochachtung geniesst. Alle sollten stolz sein darauf, was wir mit der FIFA machen. Die Kandidatur war ein sportlicher Wettkampf. Es (die Wahl) ist ein grosses Zeichen der Demokratie bei der FIFA. Ich werde weiterhin um die Welt reisen. Ich will ein Präsident für alle Verbände sein, mit allen zusammenarbeiten und eine neue Ära einläuten, in welcher der Fussball wieder ins Zentrum rückt. Es ist der Zeitpunkt, zum Fussball zurückzukommen. Die Krise, die schwierige Zeiten, das ist vorbei, fertig. Wir setzen die Reformen um. Wir wollen aber auch den Respekt, der uns geschuldet sein soll. Wir wollen daran arbeiten, uns auf das wunderbare Spiel zu konzentrieren. Ich bin zu gerührt, mehr will ich nicht mehr sagen.» (sda)
19:20
Kanton Wallis verbeugt sich vor Infantino
Auch der Kanton Wallis gratulierte Infantino zur Wahl. «Mit grosser Freude gratuliere ich im Namen des Kantons Wallis Gianni Infantino zur Wahl zum Präsidenten der FIFA», sagte Jacques Melly (CVP), Präsident der Walliser Kantonsregierung, der Nachrichtenagentur sda. Die Wahl sei die Erfüllung einer bemerkenswerten und durch Kompetenz, Professionalität und Gespür für Dialog geprägten Karriere. «Die kommenden Wochen werden für das Image und das Vertrauen in die FIFA entscheidend sein und ich bin davon überzeugt, dass der neue Präsident die Herausforderungen bewältigen wird», hielt Melly fest.
19:17
Offizieller Empfang in Brig
«Wir sind stolz, mit Gianni Infantino eine herausragende Persönlichkeit unserer Stadt an der Spitze des Weltfussballverbandes zu sehen», hiess es in einer Medienmitteilung der Stadtgemeinde Brig-Glis. Der frisch gewählte Präsident werde zu einem späteren Zeitpunkt offiziell in Brig empfangen. Die Nacht auf Samstag erklärte der Brig-Gliser Stadtpräsident Louis Ursprung kurzerhand zur Freinacht, wie er gegenüber der SRF-Sendung «Schweiz aktuell» sagte. «Die Polizei ist informiert, wir werden feiern.» Der neue FIFA-Präsident ist in Brig aufgewachsen, besuchte bis zur Matura die Schulen und unterhält beste Kontakte in die Region. Damit bleibt ein Oberwalliser im höchsten Amt des Weltfussballs. Der bisherige Präsident Sepp Blatter stammt aus der nur knapp zehn Kilometer entfernten Stadt Visp.
19:06
Blatter gratuliert seinem Nachfolger
«Ich gratuliere Gianni Infantino aufrichtig und herzlich zur Wahl als neuer Präsident», teilte Blatter mit - und erinnerte den 45-jährigen Walliser an die bevorstehenden Aufgaben. «Mit dem beschlossenen Reformpaket sind die Ansprüche an ihn hoch. Denn die Umsetzung der Neuerungen ist eine grosse Herausforderung. Ich bin aber überzeugt, dass mein Nachfolger diesen gewachsen ist. Mit seiner Erfahrung, Fachkenntnis, dem strategischen und diplomatischen Geschick bringt er alle Eigenschaften mit, meine Arbeit weiterzuführen und die FIFA wieder zu stabilisieren. Ich wünsche ihm dafür viel Glück und Erfolg», so Blatter. (sda)
avatar
Infantino «das kleinste Übel»
von PeterBlunschi
Der deutsche Journalist und FIFA-Kenner Jens Weinreich meinte im Gespräch mit watson, mit Gianni Infantino sei das kleinste Übel gewählt worden. Sein Aufstieg vom Platzhalter für Michel Platini zum FIFA-Präsidenten sei bemerkenswert. Als UEFA-Generalsekretär habe der Italo-Walliser Reformen immer abgeblockt. Weinreich zeigt sich entsprechend skeptisch, wollte aber keine Prognose abgeben, was Präsident Infantino bewirken werde. Der beste Kandidat wäre seiner Ansicht nach Jérôme Champagne gewesen.
avatar
Die FIFA bleibt in Walliser Hand
von PeterBlunschi
Gianni Infantino wurde im zweiten Wahlgang deutlicher als erwartet zum neuen Präsidenten gewählt. Hat sein Auftritt überzeugt, oder waren es seine Versprechungen? Er muss nun zeigen, ob er den Verband erneuern kann. Oder ob er ein Blatter-Klon sein wird.
avatar
Jipieeeeeeehhhhh
von Philipp Dahm
Manser und ich darüber, dass es keinen dritten Wahlgang gibt:
Animiertes GIFGIF abspielen
18:00
Resultate zweiter Wahlgang
Gianni Infantino: 115 Stimmen
Scheich Salman: 88 Stimmen
Prinz Ali: 4 Stimmen
Jérome Champagne: 0 Stimmen




Der neue Präsident des Weltverbandes FIFA heisst Gianni Infantino. Der Walliser wird am ausserordentlichen Kongress im Hallenstadion im zweiten Durchgang zum Nachfolger von Sepp Blatter gewählt.

Infantino erhielt 115 Stimmen und damit die erforderliche einfache Mehrheit, sein Haupt-Konkurrent Salman bin Ibrahim al-Khalifa deren 88. Prinz Ali bin al-Hussein brachte es noch auf vier Stimmen, Jérôme Champagne erhielt keine Voten mehr. (sda/cma)
avatar
Frage - Antwort
von Philipp Dahm
«Warum ist die FIFA-Wahl nicht elektronisch», fragt Manser. Ich so: «Da kann nicht garantiert werden, dass diese Wahl nicht irgendwie manipuliert wurde.» Manser so: ...
Animiertes GIFGIF abspielen
avatar
Kommt es zur Verlängerung?
von PeterBlunschi
Der zweite Wahlgang verlief geradezu rasant, in weniger als 90 Minuten! Trotz ihrer Chancenlosigkeit haben sich weder Prinz Ali noch Jérôme Champagne zurückgezogen. Werden ihre Unterstützer vernünftiger sein und ihre Stimmen auf die beiden Favoriten verteilen? Sonst droht die Verlängerung.
17:43
Woohooo, der zweite Wahlgang ist durch
Animiertes GIFGIF abspielen
avatar
Soundtrack
von Philipp Dahm
Wir sind schon bei Usbekistan – und vielleicht sollte an dieser Stelle ein Lied zur Wahl, aber auch zu Sepp Blatters grossartigem Wirken in der FIFA gespielt werden! Danke, Baby!
avatar
Stolzgeschwellte Brust
von Philipp Dahm
Soeben erwählte die Schweiz ihren Kandidaten. So schön! Schmützli!
Animiertes GIFGIF abspielen
avatar
Ein Schlag ins Gesicht
von Philipp Dahm
Der Moment wenn du Spätdienst hast – und realisierst, dass FIFA-Wahl ist.
Animiertes GIFGIF abspielen
17:33
S ...
Welches ist kein Nachbarland von Suriname?
avatar
Überraschung!!!
von Philipp Dahm
Unnützes Wissen: Die Insel Montserrat hat nie an einer WM, dem Gold Cup oder dem Carribean Cup teilgenommen.
avatar
Kleines Regel-Update:
von Philipp Dahm
Wenn diese Wahl irgendwann vorbei ist, wird KEIN WEISSER RAUCH aufsteigen. Nein, selbst dann nicht, wenn der Schweizer gewählt wird.
17:13
M ...
Für was ist Macao bekannt?
avatar
Bisschen Motivation für die Watson-Truppe beim FIFA-Kongress...
von minsänfdezue
Happy And Sad Smileys Shows Positive Negative Emotions
Bild: 57261388
17:03
Hauptstadt-Quiz für zwischendurch
Wie heisst die Hauptstadt von Jordanien?
avatar
E ...
von Philipp Dahm
Sind jetzt bei El Salvador ... Fidschi ... Riesen-Stimmung bei der Wahl in Züri ...
Animiertes GIFGIF abspielen
avatar
Manser und ich, nachdem wir festgestellt haben, dass die Wahl noch Stunden dauern könnte ...
von Philipp Dahm
Animiertes GIFGIF abspielen
16:33
So, es geht wieder los!
Wir befinden uns beim Buchstaben B ... Bolivien.
avatar
von PeterBlunschi
Es ist das erwartete oder befürchtete Kopf-an-Kopf-Rennen. Nun fragt man sich, zu wem die Stimmen von Prinz Ali und Champagne wandern könnten. Schlimmstenfalls gibt es einen dritten Wahlgang. Das kann ja heiter werden!
16:09
Resultat aus dem ersten Wahlgang
Scheich Salman: 85 Stimmen
Gianni Infantino: 88 Stimmen
Jérome Champagne: 7 Stimmen
Prinz Ali: 27 Stimmen

Das ganze Prozedere kann also wieder von neuem beginnen. Erst im zweiten Durchgang fliegt derjenige mit den wenigsten Stimmen aus dem Rennen. Vielleicht sehen wir in rund 90 Minuten genau das gleiche Resultat nochmals.
Animiertes GIFGIF abspielen
15:46
So, wir lösen unser Geografie-Quiz auf!
Und zwar schön der Reihe nach:
Bermuda = Hamilton
Burkina Faso = 18 Millionen
Curaçao = Spanisch
Kasachstan = Astana
Luxemburg = Leweck
Animiertes GIFGIF abspielen
Malawi = Lilongwe
Nicaragua = Daniel Ortega
Polen = 8 Mal
Senegal = Gambia
Schweiz = Gilliéron
avatar
Ineffizienter geht's nicht
von PeterBlunschi
Ein Spiel dauert 90 Minuten plus Nachspielzeit, ein FIFA-Wahlgang noch um einiges länger. Man sollte dem Verband einen Preis für das ineffizienteste Wahlsystem verleihen. Und ein zweiter Durchgang ist mehr als wahrscheinlich, denn die nötige Zweidrittelmehrheit dürfte keiner erreichen. Wer gewinnt? Auf der Medientribüne scheint man den Scheich zu favorisieren, er könnte auch von einem Anti-UEFA-Reflex profitieren.
15:40
Und auf einmal ging's zackzack!
Wir sind tatsächlich durch. Alle 207 Verbände haben ihre Stimme eingeworfen. Jetzt wird ausgezählt.
15:33
S ... Schweiz, wir haben auch gewählt!
Und so sieht unser Mann aus:
Wie heisst eigentlich der FIFA-Delegierte der Schweiz?
15:24
Live-Bild für zwischendurch: Südsudan
15:21
S ...
Senegal umschliesst ein anderes Land. Welches?
15:17
P ...
Wie viel mal grösser als die Schweiz ist Polen? (Fläche)
15:09
N ...
Wie heisst der amtierende Präsident von Nicaragua?
15:02
M ... Diese Hauptstadt ist tricky, aber der Name ist eine Perle.
Malawi: Jetzt kommt meine Lieblingshauptstadt, was für ein schöner Name! Wobei, die anderen sind auch geil.
14:56
L ...
Welcher Luxemburger hat damals das 2:1-Siegtor gegen die Schweiz geschossen?
14:49
K ...
Die Auflösungen kommen dann übrigens schon noch. Bis dann dürft ihr einfach Google nicht benutzen, okay?
Die Hauptstadt von Kasachstan: Easy, oder?
14:45
Sorry, wir waren schnell Ping Pong spielen
Animiertes GIFGIF abspielen
Wir kommen gleich zur nächsten Frage! Die graue Katze hat übrigens gewonnen, obwohl sie drei Matchbälle abwehren musste.
avatar
Otten Lieben Fussball!
von TanookiStormtrooper
Otten 4 FIFA-Präsident!
Animiertes GIFGIF abspielen
avatar
Puuh ...
von Syptom
Zur Auflockerung hier zwei Otten mit einem Fussball :)
14:23
C ...
Was ist keine Amtssprache von Curaçao?
14:16
B ...
Etwas schwieriger: Wie viele Einwohner hat Burkina Faso in etwa?
14:10
Wir machen ein bisschen Geografie
Wie heisst die Hauptstadt von Bermuda?
14:04
Antigua und Barbuda ...
... Aruba ...
... Armenien ...
Animiertes GIFGIF abspielen
13:56
So, jetzt wird gewählt
In alphabetischer Reihenfolge dürfen die Mitglieder nun ihre Stimme abgeben. Dabei wird jedes Land einzeln aufgerufen, das Prozedere dürfte rund eine Stunde dauern. Wir sind mittlerweile bei Albanien angelangt.
avatar
Sachen gibt's:
von PeterBlunschi
Tokyo Sexwale hält die klar stärkste Rede, erhält als einziger Kandidat regelmässig Szenenapplaus, und zieht sich dann zurück. Ansonsten bleibt die Ausgangslage offen. Gianni Infantino verspricht Geld und erntet dafür Applaus. Scheich Salman redet monoton, appelliert aber geschickt an die kleinen Verbände, die die Mehrheit der Delegierten stellen. Prinz Ali und Jérôme Champagne haben ihre Ausgangslage kaum verbessert, obwohl der Franzose inhaltlich überzeugte.
13:44
Tokyo Sexwale zieht sich aus dem Rennen zurück
Mit den Worten: «Ich überlasse den anderen vier Kandidaten das Feld. Und ich hoffe, dass eines Tages eine Frau FIFA-Präsidentin sein wird. »
13:42
Wie es wirklich ist
13:25
Sprachkünstler Infantino
So, jetzt gehört die Bühne Gianni Infantino. Und der Schweizer haut eine kraftvolle Rede raus. Er wechselt die Sprachen häufiger als Melanie Winiger ihre Liebhaber und leistet sich dabei keine Fehltritte. We're impressed, wir sind beeindruckt, estamos impresionados!
Aber: Kollege Peter Blunschi hat da so seine Bedenken ...
13:18
Auch Champagne ist durch
13:03
Die Reihe ist an Scheich Salman
Über die Inhalte seiner Rede verraten wir jetzt nicht zu viel.
(Ja, ich hab's nicht geschafft, ihm zuzuhören. Mein Gott, war das emotionslos!)
12:59
Trump for FIFA-President!
avatar
von PeterBlunschi
Jeder der fünf Kandidaten darf nun 15 Minuten zu den Delegierten sprechen. Bis zum ersten Wahlgang wird es noch etwas dauern.
12:44
Kuwaits Abgeordneter hat sich ins Hotel zurückgezogen
New-York-Times Korrespondent Sam Borden versorgt uns gleich weiter mit spannenden News. Der Delegierte aus Kuwait habe sich in Richtung Hotel verabschiedet, er habe sehr müde gewirkt. Was es wohl damit auf sich hat. Wir lassen die Spekulationen von Borden mal so stehen ...


12:40
Es geht weiter
Präsident Issa Hayatou erklärt den Anwesenden, dass der neu gewählte Präsident, lediglich die Amtszeit von Sepp Blatter zu Ende führen wird.
12:28
Erster Wahlgang gegen 15 Uhr zu erwarten
Beim FIFA-Kongress in Zürich endet in wenigen Minuten die Mittagspause. Anschliessend stellen sich die fünf Präsidentschaftskandidaten vor. Mit dem ersten Wahlgang ist gegen 15.00 Uhr zu rechnen. Pro Wahlgang sind rund 80 Minuten veranschlagt, bis zu fünf Wahlgänge sind möglich. (sda)
11:58
So gehts jetzt weiter
Ein Blick auf die Tagesordnung. Nach dem Mittag geht es relativ schnell ans Eingemachte:

Begrüssung ✓
Appell und Feststellung der statusgemässen Einberufung und Zusammensetzung des Kongresses ✓
Bestimmung der Stimmenzähler ✓
Suspension oder Ausschluss eines Mitglieds ✓
Genehmigung der Tagesordnung ✓
Bestimmung von Mitgliedern zur Prüfung des Protokolls ✓
Ansprache des Präsidenten ✓
Reform der Fifa-Organisationsstruktur ✓
Abstimmung über Änderung der Fifa-Statuten ✓
Wahl von Ersatzmitgliedern der Rechtsorgane
Wahl des Präsidenten
Schlussansprache des Präsidenten
11:33
So, jetzt gibt's erst mal was zwischen die Zähne!
Das haben sich die Abgeordneten auch redlich verdient, es wurde schliesslich hart gearbeitet.
avatar
Das ging aber schnell
von PeterBlunschi
Es gab nur einen Einwand gegen die Reformen. Der Delegierte von Palästina (kein eigener Staat, aber ein FIFA-Mitglied) verlangte eine Vertagung, bis sich die Dinge beruhigt haben. Man solle sich Zeit nehmen für eine saubere Reform. Die klare Mehrheit der Delegierten aber wollte die leidige Angelegenheit hinter sich bringen.
11:28
Da sind wir natürlich gar nicht einverstanden!
11:24
89 Prozent sagt «Ja» zu den FIFA-Reformen
Der FIFA-Kongress hat in Zürich umfangreiche Reformen verabschiedet. Das Paket, das unter anderem eine Machtbeschränkung für den Präsidenten und die Exekutivmitglieder vorsieht, erhielt bei der Versammlung der FIFA-Mitglieder die notwendige Drei-Viertel-Mehrheit. Insgesamt stimmten 179 von 207 Verbänden für die Reformen.

«Wir müssen eine Botschaft an die Welt richten, eine Botschaft der Einheit», sagte FIFA-Interimspräsident Issa Hayatou, der den gesperrten und scheidenden Amtsinhaber Sepp Blatter vertrat. Der Kameruner schwor die Landesverbände auf die notwendigen Umstrukturierungen ein. «Die FIFA beginnt ihre Reise mit dem Ziel, Vertrauen wieder herzustellen.»

Mit der Reform will der Weltverband die politische von der ökonomischen Entscheidungsebene trennen. Zudem gilt für den FIFA-Präsidenten und die Mitglieder des neuen Councils, das das umstrittene Exekutivkomitee ablösen soll, eine Beschränkung auf drei Amtszeiten à vier Jahre. Sie müssen sich vor Amtsantritt einem externen Integritätscheck unterziehen, ihre Gehälter werden offengelegt. (sda/cma)
11:01
Sleep well!
Im Moment geht es um den Reform-Prozess bei der FIFA. Nicht nur für Peter Blunschi ist dieses Traktandum wichtiger als die Wahl des neuen Präsidenten. Auch Greg Dyke, Abgeordneter aus England, sieht das so.

Aber halt, was passiert denn da? Der Delegierte des Fussball-Mutterlandes schläft vor versammelter Weltpresse ein. Und das mitten in der Diskussion um den ach so wichtigen Reform-Prozess. Wenn das mal keine Häme regnen wird ...
ZURICH, SWITZERLAND - FEBRUARY 26:  Greg Dyke, Chairman of the England Football Association listens during the Extraordinary FIFA Congress at Hallenstadion on February 26, 2016 in Zurich, Switzerland.  (Photo by Matthias Hangst/Getty Images)
Bild: Getty Images Europe
Und das meint User F. Grimm zum Thema: (Hahaha, darf an dieser Stelle auch mal erwähnt werden)
Gedenkt doch mal dem Tag, an dem tatsächlich jemand mutig genug war, Ibrahimovic eine Ohrfeige zu verpassen. Natürlich kein geringerer als Gattuso.
avatar
Jetzt wird es interessant:
von PeterBlunschi
Die Delegierten stimmen ab über das umfassende Reformprogramm. Dieser Punkt ist fast noch wichtiger als die Wahl des neuen Präsidenten, denn der Weltverband will damit seine Glaubwürdigkeit zurück gewinnen. «Die Zukunft der FIFA steht auf dem Spiel!», mahnt Interimspräsident Issa Hayatou.
10:32
Und plötzlich wird Blatter vermisst ...
Der amtierende FIFA-Präsident Hayatou vermag mit seiner Rede die Anwesenden nicht wirklich zu begeistern.



Frage 2 war ja noch viel lächerlicher
*** USER WILL ANONYM BLEIBEN ***
Frage 2 war ja noch viel lächerlicher
Wir erinnern uns:
13.07.2014; Rio de Janeiro; Fussball - WM Brasilien 2014 - Final - Deutschland - Argentinien; Mario Goetze (GER) schiesst das Tor zum 1:0 (Insidefoto/freshfocus)
Bild: Insidefoto/freshfocus
10:04
Anwesenheitskontrolle!
Für die Anwesenden gibt's zunächst eine Geografie-Lektion. Für jeden Mitgliedsverband wird eine Anwesenheitskontrolle durchgeführt. Alle sind da, 207 Personen werden heute ihre Stimme abgeben. Auch die Schweiz.
9:52
Blatter ist zwar in Zürich, aber nicht im Hallenstadion
9:49
Wie bitte?
Als erstes werden die Abstimmungsgeräte getestet. Dafür wird eine Test-Frage gestellt, die für die Delegierten eigentlich keine Schwierigkeiten bedeuten sollte. «Findet die FIFA-WM 2018 in Russland statt?» Unerklärliche fünf Prozent haben die Frage trotzdem falsch beantwortet.
Das erinnert mich irgendwie an die legendäre Frage von RTL im Sommer 2014: «Wo steht die deutsche Fussball-Nationalmannschaft morgen? Antwort A) In der DM-Filiale, Antwort B) Im WM-Finale».
9:40
Auf geht's!
Die Delegierten haben Platz genommen, der FIFA-Kongress ist eröffnet.
9:30
Der Anlass beginnt zwar in diesen Minuten ...
... bis wir wissen, wer neuer FIFA-Präsident wird, dürfte es allerdings noch ein Momentchen dauern.
9:22
Die ganze Welt schaut nach Zürich
9:12
Orchestrierte Sympathie-Kundgebung vor der Halle
Salman Fanclub
8 Bilder
Nein ...
Zur Slideshow
9:01
Salman hat seinen Fanclub mitgebracht
8:46
Erste Bilder aus dem Hallenstadion
In rund 45 Minuten geht es los, die ersten Funktionäre trudeln im Zürcher Hallenstadion ein.
8:31
Auch dieser Kerl hofft auf eine FIFA-Neugeburt
8:27
Am Sonntag geht das Museum auf
Wusstest du eigentlich, dass am Sonntag in Zürich Enge das FIFA-Museum seine Türen öffnet.
8:13
Sind die Funktionäre im Füdlischuppe?

Für alle, die nicht im Zürcher Niederdörfli aufgewachsen sind. So ungefähr sieht's in der Haifischbar aus:
Animiertes GIFGIF abspielen
Gianni, Scheich, seid ihr das?
Animiertes GIFGIF abspielen
8:12
Blatter beschwert sich über die Zustände in der FIFA
Im grossen Abschieds-Interview mit der Aargauer Zeitung gibt sich der scheidende FIFA-Präsident Sepp Blatter überraschend versöhnlich. Nur über die FIFA-Ethikkomission da verliert der Walliser keine gute Worte. Ausgerechnet er, der so oft kritisiert wurde, dass auf seinen Stadion-Baustellen in Katar Menschenrechte verletzt würden, beklagt sich jetzt lauthals darüber, wie menschenunwürdig, er behandelt wurde.

«Auf jeden Fall ist etwas nicht ganz koscher in der Fifa-Ethikkommission. Das sage nicht nur ich. Sondern auch der, der jetzt mit mir leidet, oder ich wegen ihm. Erstens sind Platini und ich verurteilt worden, ohne vom Gericht angehört zu werden. Das ist doch nicht menschenrechtskonform.»

Anyway: Auf alle Fälle ein sehr lesenswertes Interview würde ich sagen! Hier geht's lang!
7:52
Um was geht es heute?
Hast du überhaupt keinen Plan, um was es heute geht?
Animiertes GIFGIF abspielen
Dann empfehle ich dir «6 Fragen und Antworten zum FIFA-Kongress» von Kollege Peter Blunschi – danach wirst du komplett den Durchblick haben.
Animiertes GIFGIF abspielen
7:33
Diese 5 Herren kämpfen um die Blatter-Nachfolge
Wobei der Italo-Walliser Gianni Infantino und Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa aus Bahrain wohl die grössten Chancen haben werden.
Das sind die Kandidaten für die Blatter-Nachfolge 2016
7 Bilder
Gianni Infantino (Schweiz), seit 2009 UEFA-Generalsekretär.
Zur Slideshow
7:29
Guten Morgen!
Die wichtigste Meldung zuerst: Es ist jetzt bereits 7.30 Uhr in Zürich, es ist hell und im Baur au Lac ist es noch zu KEINEN Verhaftungen gekommen. Ein gutes Zeichen? Beginnt heute mit der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten eine neue Ära?

Nicht so, wenn es nach FIFA-Kenner Jens Weinreich geht.



Wir bleiben also dezidiert skeptisch, was die Zukunft des organisierten Weltfussballs angeht, doch die Wahl des Blatter-Nachfolgers stellt so oder so ein historisches Ereignis in der FIFA-Historie dar. Deshalb bleiben wir für dich dran und informieren dich in diesem Ticker über alles Wichtige und Unwichtige, was rund um die Wahl-Sause im Zürcher Hallenstadion passieren wird.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie einst Seoane – Sandro Chieffo will mit dem FC Luzern den Abstieg verhindern
U21-Trainer Sandro Chieffo führt die gebeutelte Mannschaft des FC Luzern am Sonntag im Heimspiel gegen Basel erstmals als Interimstrainer an. Es werden Erinnerungen an den Winter 2017/18 wach.

Im Herbst 2017 kam der FCL unter Cheftrainer Markus Babbel nicht mehr voran. Luzern ging als Vorletzter in die Winterpause, mit drei Punkten Reserve auf Sion. Es drohte der Abstieg nach zwölf Saisons im Oberhaus. Die Trennung war unvermeidlich, zumal sich Babbel in den letzten Tagen seiner dreieinhalbjährigen Amtszeit mit Vorstand und Sponsoren verkracht hatte.

Zur Story