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MANCHESTER, ENGLAND - NOVEMBER 25:  Wayne Rooney of Manchester United looks on after the UEFA Champions League Group B match between Manchester United FC and PSV Eindhoven at Old Trafford on November 25, 2015 in Manchester, United Kingdom.  (Photo by Michael Regan/Getty Images)

Wayne Rooney ist ratlos: Nach dem schwachen Auftritt beim 0:0 gegen Eindhoven müssen die «Red Devils» zittern.
Bild: Getty Images Europe

Für Topklubs ist die CL-Gruppenphase reine Routine – aber wer sagt's den Engländern?

Die Schwergewichte aus Europas Fussball sind vor der letzten Runde der Champions-League-Gruppenphase bereits für die K.o.-Phase qualifiziert. Die Ausnahme bildet ein englisches Trio. Während Chelsea ein Heimremis reicht, brauchen Manchester United und Arsenal Auswärtssiege. 



Die Spannung in der Gruppenphase der Champions League beschränkt sich mal wieder auf Nebenschauplätze. Wer ist in seiner momentanen Verfassung das bessere Team: Barcelona oder die Bayern? Wie viele Tore schiesst Cristiano Ronaldo im Heimspiel gegen Malmö?

Ein schöner Gedanke – weil die Topklubs in der Gruppenphase kaum gefordert werden, träumt man von solchen Duellen.

Wirkliche Spannung ums Weiterkommen herrscht aber nicht, eine Runde vor Schluss geht es für die meistgenannten Titelkandidaten höchstens noch um die Sicherung des ersten Platzes. Ein Ausnahme bilden – wie sollte es anders sein – drei Klubs von der Insel.

Übersicht der Topfavoriten nach 5 von 6 Runden

Real Madrid: Rang 1, 13 Punkte, 11:3 Tore – qualifiziert
Paris St.Germain: Rang 2, 10 Punkte, 10:1 Tore – qualifiziert​
Atlético Madrid: Rang 2, 10 Punkte, 9:2 Tore – qualifiziert
Juventus Turin: Rang 1, 11 Punkte, 6:2 Tore – qualifiziert
Man. City: Rang 2, 9 Punkte, 8:6 Tore – qualifiziert
FC Barcelona: Rang 1, 13 Punkte, 14:3 Tore – qualifiziert
FC Bayern München: Rang 1, 12 Punkte, 17:3 Tore – qualifiziert
FC Chelsea: Rang 1, 10 Punkte, 11:3 Tore – noch nicht qualifiziert
FC Arsenal: Rang 3, 6 Punkte, 9:10 Tore – noch nicht qualifiziert
Man. United: Rang 2, 8 Punkte, 5:4 Tore – noch nicht qualifiziert​

Selbstverständlich gibt es auch Klubs aus den anderen grossen Ligen, welche in der Gruppenphase Mühe bekunden. So tut sich zum Beispiel der italienische Vizemeister AS Roma schwer und auch die drei deutschen Vertreter neben den übermächtigen Bayern sind noch nicht durch oder schon raus.

AS Roma's Daniele De Rossi (R) challenges Leverkusen's Kevin Kampl during their Champions League Group E soccer match at Olympic stadium in Rome, Italy, November 4, 2015.  REUTERS/Max Rossi

Leverkusen oder Roma? Nur einer der beiden kann sich noch für die K.o.-Phase qualifizieren.
Bild: MAX ROSSI/REUTERS

Selbst die scheinbar übermächtigen Spanier haben mit Valencia und Sevilla zwei enttäuschende Klubs in der Königsklasse. Der grosse Unterschied: Die englischen Vereine sind allesamt Titelanwärter und hätten zumindest auf dem Papier das Kader, um kleinere Klubs in Grund und Boden zu schiessen. Wie es derzeit Barcelona und die Bayern machen. 

Dies ist bei Weitem nicht der Fall. Selbst Manchester City, der einzige englische Klub der bereits sicher in der nächste Runde ist, hat gegen Juventus (1:2 und 0:1) zwei Mal seine Grenzen aufgezeigt bekommen.

Eine Übersicht zu den anderen englischen «Sorgenkindern»:

FC Chelsea

Chelsea ist auf den ersten Blick praktisch durch. Platz 1, dazu zwei Punkte Abstand auf den Dritten. Die Mourinho-Truppe darf beim letzten Spiel zuhause gegen Porto allerdings nicht verlieren, sonst droht noch der Fall auf den 3. Platz. Auf diesem 3. Rang liegt derzeit Dynamo Kiew.

Die Ukrainer haben paradoxerweise vor dem letzten Gruppenspiel trotzdem die beste Ausgangslage. Dynamo Kiew braucht lediglich einen Heimsieg gegen das bisher punktelose Maccabi Tel Aviv. Damit käme das Team des Ex-Baslers Aleksandar Dragovic auf 11 Punkte – spielen Porto und Chelsea Unentschieden, wären die Portugiesen raus. 

Diese Ausgangslage kennt natürlich auch der FC Porto – er wird deshalb an der Stamford Bridge voll auf Sieg spielen. Falls Chelsea den benötigten Punkt ermauern will, könnte das für die «Blues» noch eine ganz heisse Sache werden am letzten Spieltag.

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Letzte Runde: Chelsea-Porto und Kiew-Maccabi.

Manchester United

Bitter könnte die Champions-League-Kampagne für Manchester United enden. Die Millionentruppe von Louis van Gaal spielte gestern im Old Trafford gegen Eindhoven nur 0:0 – und muss jetzt zittern. Am letzten Spieltag müssen die «Red Devils» in Wolfsburg gewinnen, sonst droht der Gang in die Europa League. Sollte Eindhoven zuhause gegen Moskau gewinnen, braucht auch Manchester United einen Sieg. 

Es ist eine ähnliche Ausgangslage wie in der Chelsea-Gruppe. Gewinnt der Dritte zuhause gegen den Letzten (Eindhoven gegen Moskau), verpasst entweder Wolfsburg oder Manchester United die K.o.-Phase. Es kommt also auch hier zu einer «Belle».

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Letzte Runde: Wolfsburg-Manchester und Eindhoven-Moskau

Arsenal London

Mit dem Rücken zur Wand steht Arsenal London. Die «Gunners» starteten mit Niederlagen gegen Zagreb und Piräus miserabel in die Champions League, konnten aber immerhin die Bayern bezwingen. 

Am letzten Spieltag geht es für die Gunners nach Griechenland. Bei einem Sieg wären die Engländer punktgleich mit Olympiakos, sie haben aber das Hinspiel zuhause 2:3 verloren. Aufgrund der Auswärtstor-Regel braucht Arsenal darum einen Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz oder mindestens drei Auswärtstoren bei einem Sieg mit einem Tor Unterschied.

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Letzte Runde: Olympiakos-Arsenal und Zagreb-Bayern.

Die Champions League im Zeitraffer – 23 Saisons, 130 Teams

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    Alle Leser-Kommentare
  • elmono 26.11.2015 18:52
    Highlight Highlight @ greeZH La Liga ist für mich ebenfalls die stärkste Liga, aber ganz sicherlich nicht die taktisch beste, insbesondere nicht was die Defensive angeht. Pressing und Tempo gut und recht, aber nirgends ist es für Stürmer so schwierig Tore zu erzielen wie in Italien. Schau dir einen Rüdiger bei der Roma an. Der kommt aus der Buli und verhält sich taktisch wie ein weibliches Kleinkind bei einem Grümpi. Mancher Verteidiger aus der Serie B hat mehr auf dem Kasten als dieser Neo-Nationalspieler Deutschlands. Italien bleibt Taktikschmiede Nummero uno.
  • San Lukas 26.11.2015 18:09
    Highlight Highlight in englischen teams sind mmn nur dazu gekaufte spieler sprich stars , aber wie ein richtiges team kommen mir die nicht vor.
  • Amboss 26.11.2015 12:31
    Highlight Highlight Es hängt halt alles von der Geldverteilung ab. In Italien, Spanien und Portugal schauen sie halt zu ihren "Leuchtturm-Vereinen". Da schauen sie, dass die kleinen nicht zu gross werden. Spiele Teams wie Carpi FC, Empoli, Moreirense, FC Arouca, Levante, Rayo Vallecano oder dgl. sind da eher Trainingsspiele, die man auch mit 80% Einsatz noch gewinnt.

    In England (auch Deutschland) können sich auch kleine Teams eine schlagkräftige Truppe leisten. Da ist jedes Spiel ein Krampf und die Spieler deshalb nicht so ausgeruht in der Champions League.
    • maxi #sovielfürdieregiongetan 26.11.2015 13:28
      Highlight Highlight bayern versucht das ja auch... schauen das die konkurenz nicht zu stark wird...
    • sapperlord 26.11.2015 13:37
      Highlight Highlight ..und die Basler probierens hier in der Schweiz auch.
    • Amboss 26.11.2015 13:53
      Highlight Highlight Ja, sapperlord. Aber beim FCB würde ich das schon ziemlich relativieren. Dass ein Verein, der jedes Jahr seine Teamstützen, seine besten Spieler verliert, doch immer wieder ein Meisterteam aufbaut ist trotz all dem Geld, welches durch CL und Transfers zusammenkommt nicht selbstverständlich.

      Zumindest YB hätte eigentlich alles was es braucht, um Meister zu werden. Geld, Zuschauer, Infrastruktur.
      Dort ists eine Kopfsache. Zu fest gefangen im Mythos, dass YB keine Titel gewinnen kann....
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