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Alina Muller of Switzerland celebrates during the women ice hockey preliminary round match between Switzerland and unified Korean team in the Kwandong Hockey Center in Gangneung during the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 10, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

So kennt man sie in der Schweiz: Alina Müller, die Topskorerin der Olympischen Spiele von Pyeongchang. Bild: KEYSTONE

Interview

Natistar Alina Müller: «Eltern verstehen nicht, warum eine Frau statt ihrem Sohn spielt»

Karriere und Leben von Eishockeyspielerinnen verlaufen ganz anders als bei ihren männlichen «Berufskollegen». Die Schweizer Nationalstürmerin Alina Müller erzählt, wie das Leben ohne gesicherte Zukunft ist. Und warum es ihr derzeit ungewohnt gut geht.



Florence Schelling kennt in der Schweiz inzwischen beinahe jeder Eishockey-Fan. Die früheren Teamkolleginnen der mittlerweile zurückgetretenen Star-Torhüterin sind ungleich unbekannter. Auch Alina Müller. Dabei hätte die Winterthurer Stürmerin durchaus viel Aufmerksamkeit verdient, ist sie doch eine der besten Spielerinnen der Welt.

Die heute 21-Jährige gewann in Sotschi im Alter von 15 Jahren Olympiabronze, erzielte im kleinen Final gegen Schweden das siegbringende Tor. Vier Jahre später wird sie in Pyeongchang Topskorerin und beste Stürmerin des olympischen Turniers.

Seit einem Jahr und noch für drei Jahre spielt sie nun College-Eishockey für die Northeastern University in Boston. Was danach folgt, ist unsicher. Erst diesen Sommer musste die kanadische Frauenliga den Betrieb einstellen. Im Gespräch mit watson erzählt Alina Müller von ungewohnter Unterstützung, ungewisser Zukunft und dem unbändigen Willen, sich bereits in jungen Jahren gegen Männer zu behaupten.

Mit der Bronzemedaille 2014 in Sotschi haben Sie mit der Frauen-Hockey-Nati für ein Ausrufezeichen gesorgt. Hat sich in der Schweiz seither viel verändert?
Alina Müller: Wir sind sicher populärer geworden, in den Medien etwas besser vertreten. Man kennt uns mittlerweile. Spielerisch haben wir Fortschritte gemacht, aber leider nur in der Nati. In der Liga passierte nichts. Nach Pyeongchang sind zudem einige erfahrene Spielerinnen zurückgetreten. Dadurch entstand ein Loch. Wir haben einen Schritt vorwärts gemacht, andere Nationen aber zwei. Wir müssen aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verlieren.

Bild

Alina Müller ist eine der besten Hockeyspielerinnen der Welt – ihren Sommer verbringt sie zuhause in Winterthur. Bild: watson

Was wünschen Sie sich konkret, damit die Frauen im Eishockey hier besser gefördert werden können?
Das Wichtigste wäre es, Arbeit oder Ausbildung und Eishockey besser verbinden zu können. Ich sehe es jetzt bei mir im College: Wenn man nebenbei nicht arbeiten muss, kann man viel besser und effizienter trainieren. Meine Mitspielerinnen aus der Nati arbeiten in einem 100-Prozent-Pensum, trainieren dann am Abend bis 23 Uhr, sind um 1 Uhr im Bett und müssen am nächsten Tag um 6 Uhr wieder raus. So kann man fast nicht besser werden. Ich hoffe, dass ich irgendwann ungefähr in einem 50-Prozent-Pensum arbeiten kann und vielleicht vom Verband auch noch etwas Lohn erhalte.

Wie sieht Ihr Alltag an der Universität aus?
Am Morgen – nicht mal extrem früh – gehe ich für etwa drei Stunden in die Vorlesungen. Ich studiere Biopsychologie, das ist eine Art Mix aus Neurowissenschaft und klassischer Psychologie. Nach der Schule kann ich essen und am Nachmittag, ungefähr um 15 Uhr, beginnt das Training. Zuerst Off-Ice und dann auch noch auf dem Eis. Um 18 Uhr hat man dann Feierabend und allenfalls noch Zeit, für die Schule zu lernen. Es ist wirklich ein Traum!

Alina Müller zeigt technische Kabinettstückchen im Trikot der Northeastern Huskies.

Wann gehen Sie zurück an die Universität?
Ende August schliesse ich mich dem Team wieder an. Zuerst absolvieren wir Fitnesstests und dann geht das Training mit der Mannschaft wieder los.​

Wie halten Sie sich bis dahin fit?
Seit dem 1. Mai bin ich wieder zurück in der Schweiz und lebe bei den Eltern. Wir wohnen direkt neben der Eishalle in Winterthur, wo es auch gleich ein neues Trainingscenter hat. Dort trainiere ich täglich mit einer kleinen Gruppe von vier Hockeyspielern unter der Leitung von Daniel Steiner (ehemals SCL Tigers, ZSC Lions, SCRJ Lakers, HC Lugano und HC Ambri-Piotta, die Red.)

Steckbrief Alina Müller

Geburtsdatum: 12. März 1998
Aufgewachsen in: Winterthur
Position: Center
Karriere:
bis 2014: Nachwuchs EHC Winterthur
2013 - 2015: ZSC Lions Frauen (sporadisch)
2014 - 2017: Kloten U17
2017 - 2018: ZSC Lions Frauen
2018 - heute: Northeastern University
Erfolge:
Olympische Bronzemedaille (2014), All-Star-Team, beste Stürmerin und Topskorerin Olympische Spiele (2018), 2x Schweizer Meisterin (2013, 2018), SWHL Topskorerin (2018), SIHF Woman of the Year (2018), Winterthurer Sportlerin des Jahres (2019), All-Star-Team Hockey East (2019), 4x Rookie of the month (2019), 1x National Rookie of the month (2019), Rookie of the year Hockey East (2019), All-Star-Rookie-Team (2019.

«So viel Unterstützung ist man sich als Schweizer Hockeyspielerin nicht gewohnt.»

Wie sind Sie an diese Universität gelangt?
Die Trainer der Universitätsteams kommen an Weltmeisterschaften und Olympische Spiele, um Spielerinnen zu beobachten. Die Northeastern University hat mich schon sehr früh kontaktiert, bereits vor etwa vier, fünf Jahren. Wir blieben in Kontakt, sie wollten mich unbedingt. Und auch ich wollte unbedingt gehen. Die ehemaligen Nati-Kolleginnen Florence Schelling und Julia Marty haben auch dort studiert und gespielt und mir nur Gutes erzählt.

Haben Sie ein Stipendium erhalten?
Ja, es wird alles von der Universität bezahlt: Studiengebühren, das Wohnen, wir kriegen auch etwas Sackgeld für Essen und andere Ausgaben. Und natürlich auch die Hockeyausrüstung. Wenn dort irgendetwas kaputt geht, wird es sofort ersetzt. Alle Wünsche werden berücksichtigt. So viel Unterstützung ist man sich als Schweizer Hockeyspielerin nicht gewohnt.

Ist das bei allen Spielerinnen so, oder sind Sie ein «Sonderfall»?
Nein, das ist bei allen Spielerinnen so. Überhaupt bei allen Sportlern und Sportlerinnen an der Universität. Wir erhalten die genau gleichen Vorzüge wie die Athleten in den Männerteams – auch wenn dort vielleicht mal künftige NHL- oder NFL-Spieler dabei sind.

Was ist der grösste Unterschied vom Eishockey in der Schweiz zum College-Eishockey in den USA?
Alle Teams sind ausgeglichen stark auf einem ähnlichen Niveau. Die Konkurrenz ist viel grösser. Und jedes Team hat drei starke Linien. Das fehlt in der Schweiz merklich. Hier hat eine Mannschaft vielleicht eine gute Linie. Das macht das Spiel in Nordamerika schneller und intensiver, weil man über 60 Minuten mit guten Spielerinnen Gas geben kann.

Solche Tore erzielt Alina Müller für die Schweizer Nationalmannschaft.

Wie wirkt sich das kleinere Eisfeld aus? Bodychecks sind bei den Frauen ja nicht erlaubt.
Als Stürmerin hat man weniger Platz, um in die offensive Zone zu fahren. Dafür macht es das Verteidigen einfacher, weil man immer näher an der Gegnerin dran ist.

Was spricht denn gegen Bodychecks?
Die Verletzungsgefahr ist schon grösser. Frauen sind nicht gleich gebaut wie Männer. Dafür ist das Spiel bei uns viel technischer und flüssiger, insbesondere das Verteidigen. Du kannst den Gegner nicht einfach «abräumen».

Was sagen Sie zu Stimmen, die behaupten, Frauen seien «zu weich» für Eishockey?
Die sollen ein Spiel schauen kommen. Es ist ein anderes Spiel als Männerhockey, man kann es nicht vergleichen. Aber es sind alles taffe Frauen. Aber ich habe auch noch nicht viele Leute gehört, die so etwas sagen.

«Ich musste in jedem einzelnen Training Vollgas geben, musste beweisen, dass ich besser bin als die Jungs.»

Wie sind Sie zum Eishockey gekommen?
Durch Zufall. Meine Eltern sind zwar beide sportlich, aber mit Eishockey hatten sie nichts am Hut. Mirco und ich wuchsen aber 20 Meter neben einem Eisfeld auf und gingen deshalb viel Schlittschuh laufen. Wir spielten aber beide Handball. Erst als ich mit dem Eishockey begonnen habe, wollte er es auch.

Ihr Bruder Mirco (spielt in der NHL bei New Jersey) hat dieses Jahr einen ziemlichen Schockmoment durchlebt, als er in einem Spiel Kopf voran in die Bande flog. Wie erlebten Sie diesen Moment?
Für mich war es natürlich auch ein Schock. Ich schaute das Spiel live auf meinem Laptop wie eigentlich fast immer dieses Jahr. Mirco stürzte, blieb liegen und ich hoffte einfach, dass er sich irgendwann wieder bewegt. Als er dann seine Beine bewegen konnte, war der Schock schon fast wieder weg.

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Der Zwischenfall mit Mirco Müller im Video. Video: YouTube/SPORTSNET

Denkt man an eine solche Szene, wenn man das nächste Mal selbst auf dem Eis steht?
Nein, überhaupt nicht. Ich hoffte vor allem, dass er es so schnell wie möglich wegstecken kann.

Im Nachwuchs haben Sie hauptsächlich mit und gegen Knaben gespielt. Wie ist es, sich als Mädchen dort durchzusetzen?
Ich glaube, dass mich das zu der Spielerin gemacht hat, die ich heute bin. Ich musste in jedem einzelnen Training Vollgas geben, musste beweisen, dass ich besser bin als die Jungs. Diese Challenge hat mir sehr gefallen. Für mich war ein Wechsel zu einer Frauenmannschaft damals gar kein Thema.

Da gab es bestimmt viele blöde Sprüche.
Es gibt immer solche, die neidisch sind. Oder Eltern, die nicht verstehen, warum ihr Sohn nicht spielt und eine Frau schon. Ich habe einfach immer mein Bestes gegeben, dann haben die Leute auch realisiert, dass ich das Team weiterbringe.

Wie kann man das Eishockey für Mädchen und Frauen zugänglicher machen?
Für Mädchen ist es eigentlich schon ziemlich gut zugänglich. Sie werden in den Knabenmannschaften aufgenommen. Das Problem beginnt ab 13, 14 Jahren. Wenn es langsam Richtung Leistungssport geht, gibt es Trainer, die keine Frauen mehr wollen. Das ist schade.​

«Ich spiele lieber den Pass. Ich muss noch lernen, weniger Chancen zu brauchen.»

Macht der Verband genug?
Ja. Sie sind dabei, Frauenhockey auf Juniorenstufe einzuführen. Zudem existiert seit kurzem eine U16-Nationalmannschaft der Frauen, das gab es vorher noch nie. So geht der Anschluss nicht verloren und die Mädchen hören nicht mit 13 Jahren wieder mit dem Eishockey auf.

Vom Oktober 2018 bis Januar dieses Jahres hatten Sie eine Serie von 22 Spielen, in denen Sie immer gepunktet und dabei 36 Punkte erzielt haben. Sind Sie eine natürliche Skorerin?
Nein, eigentlich überhaupt nicht. Ich spiele lieber den Pass. Ich muss noch lernen, weniger Chancen zu brauchen. Diese Punkteserie war möglich, weil ich extrem viele Chancen hatte. Eigentlich hätte ich noch mehr Punkte holen sollen.

Entweder oder mit Alina Müller

Europäisches Eis oder nordamerikanisches Eis?
Weltmeisterin oder Olympiasiegerin?
Tor schiessen oder Assist geben?
Florence Schelling oder Noora Räty?
Winterthur oder Zürich?
Fondue oder Raclette?
Strand oder Berge?
Ski oder Snowboard?
Frühaufsteher oder Langschläfer?
Facebook oder Instagram?

Die Zukunft des Frauen-Eishockeys ist unsicher. In Kanada musste die Canadian Women's Hockey (CWHL) League den Betrieb einstellen. Viele Starspielerinnen wollen streiken, bis sich die Bedingungen verbessern. Wie erleben Sie die Situation?
Ich habe nicht sehr viel davon mitgekriegt, kenne aber einige Spielerinnen, die involviert sind. Sie setzen sich ein für bessere Bedingungen und dass mehr Geld investiert wird. Ich hoffe, dass es klappt. Es geht manchmal extrem schnell. Die CWHL war vor einem Jahr noch gut aufgestellt, und jetzt gibt es sie nicht mehr.

«Irgendwann hört man dann halt auf mit Eishockey und das zweite Leben beginnt.»

Wie geht man die eigene Zukunft an, wann man nicht weiss, ob man weiterhin Spitzeneishockey spielen kann?
Im Hockey kann man nur von Tag zu Tag planen. Du darfst nicht und kannst nicht zu weit nach vorne schauen. Ich bin überglücklich, dass ich insgesamt vier Jahre hier am College spielen darf. So bin ich dann auch für die nächsten Olympischen bestens vorbereitet.

Alina Muller of Switzerland (25) is hugged by Lara Stalder of Switzerland (7) after scoring against Sweden during the third period of the women's bronze medal ice hockey game at the 2014 Winter Olympics, Thursday, Feb. 20, 2014, in Sochi, Russia. (AP Photo/Julio Cortez)

Alina Müller bejubelt ihren Siegtreffer im Bronzespiel gegen Schweden. Bild: AP/AP

Sind Sie aufgrund dieser Ungewissheit nie frustriert?
Nein, frustrierend ist es nicht. Wenn du als Frau mit dem Eishockey beginnst, weiss du, dass die Zukunft nicht gesichert ist. Aber es ist immer noch der beste Sport für mich. Ich konnte mit 15 an Olympische Spiele gehen, darf an Weltmeisterschaften reisen. Irgendwann hört man dann halt auf mit Eishockey und das zweite Leben beginnt.

Weshalb hat es bislang nicht geklappt mit guten Strukturen für Spitzeneishockey der Frauen?
Die Probleme liegen ganz klar im finanziellen Bereich. Es ist für Sponsoren nicht so attraktiv wie das Männer-Hockey. Es gibt kaum Leute, die Geld in uns investieren wollen. In der Schweiz ist zudem ein grosses Problem, dass wir zu wenige Spielerinnen haben. Die Breite fehlt. Man kann nicht erwarten, dass man Geld erhält, wenn ein Team aus nur zehn Spielerinnen besteht.

Gehen darum immer mehr Schweizerinnen ins Ausland?
Genau. Das hilft der Liga dann natürlich nicht, aber man muss auch auf die eigene Karriere schauen. Immerhin profitiert dann die Nationalmannschaft.​

epa06535101 Lara Stalder of Switzerland, and Alina Muller of Switzerland, from left, react after the women's Ice Hockey quarterfinal match between Olympic Athletes from Russia and Switzerland at the Kwandong Hockey Centre during the PyeongChang Winter Olympic Games 2018, in Gangneung, South Korea, 17 February 2018.  EPA/ALEXANDRA WEY

Alina Müller (rechts) tröstet Lara Stalder nach dem Viertelfinal-Aus bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang. Bild: EPA/KEYSTONE

Überzeugen Sie unsere Leser in drei Sätzen, weshalb sie auch mal ein Hockeyspiel der Frauen schauen sollten.
Sie werden technisches und schnelles Eishockey sehen. Sie werden zwei Mannschaften sehen, die alles geben und mit viel Liebe ihren Sport ausüben. Und sie werden sehen, dass man auch ohne grosse finanzielle Unterstützung auf einem guten Level Eishockey spielen kann und dass man alles unter einen Hut bringt.

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 15.06.2019 13:29
    Highlight Highlight Berufssportler/innen produzieren Unterhaltung und hängen deshalb von der Beliebtheit ihrer Sportart bei Zuschauern und ihrem Marketing/Endorsement-Wert ab.

    Auch Berufs-Hornusser und Berufs-Tontaubenschützen und Berufsforellenangler haben Schwierigkeiten eine gut bezahlte Stelle zu finden auch wenn sie Weltklasse sind. Schade.
    Alina Müller erhält zumindest dank ihres Könnens ein Vollstipendium. Ich gönne es ihr von ganzem Herzen.
    Da sind noch einige zehntausend angehende Mediziner, alle mit Riesenpotential und zu Höchstleistungen fähig. Die wären auch froh um ein Stipendium.
    Get a life !
  • Leguan 14.06.2019 22:17
    Highlight Highlight Die Chance ins Nationalteam oder/und an eine Olympiade ist für eine Frau die Eishockeyspielt viel höher.
    • Hoopsie 14.06.2019 23:54
      Highlight Highlight Für einen Synchronschwimmer übrigens auch.
  • Füdlifingerfritz 14.06.2019 21:31
    Highlight Highlight Eishockey ohne Checks ist KEIN EISHOCKEY. So einfach ist das.
    • Kampfsalami 15.06.2019 10:49
      Highlight Highlight Ich nehme an du bist ein Mann und hast noch nie selber Eishockey gespielt...
    • Füdlifingerfritz 16.06.2019 11:33
      Highlight Highlight Ersteres stimmt. Letzteres nicht. Aber hey, wenn ihr Bock auf Eishockey ohne Checks (ungleich Fouls) habt, es gibt da eine Sportart namens Unihockey, könnte euch gefallen. Nur so als Tipp.
  • Evan 14.06.2019 20:13
    Highlight Highlight "Eltern verstehen nicht, warum eine Frau statt ihrem Sohn spielt"

    Äh, und ich verstehe schon den Satz nicht.
    • Schreiberling 14.06.2019 20:34
      Highlight Highlight Leseverständnis ist halt nicht allen gegeben.
    • Evan 14.06.2019 20:42
      Highlight Highlight @Schreiberling, offensichtlich...
    • supremewash 14.06.2019 22:00
      Highlight Highlight Sie verstehen nicht, wenn eine Frau auf Kosten des eigenen Sohnes Eiszeit erhält. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • DasPatriarchat 14.06.2019 19:54
    Highlight Highlight Weil jeder Eishockeyspieler ja eine gesicherte Zukunft hat. Und das auch einfach so.
    • Adrian Buergler 14.06.2019 20:10
      Highlight Highlight @DasPatriarchat: also wenn du zu den top 200 Spielern in der Schweiz gehörst, ist deine Zukunft bis du etwa 35 bist absolut sicher.

      Ist schon etwas anderes, wenn man nach dem College nicht weiss ob und wie man weiterspielen kann.
    • DasPatriarchat 14.06.2019 20:23
      Highlight Highlight Jaja ausser du hast das Pech eine Verletzung abzubekommen die nicht mehr 100% verheilt, usw. usf.
      Und übrigens: Wie ist es denn bei den nicht so toppen männlichen Spielern? Genau: Unsicher Zukunft.
      Es langweilt nur noch eure Schauplatte, schade dass der soviele auf den Leim gehen und du das offenbar selber tatsächlich glaubst.
    • Adrian Buergler 14.06.2019 20:32
      Highlight Highlight @DasPatriarchat: Verletzungen sind überall im Spitzensport ein Risiko. Bei den Profis gibt es oft Versicherungen die vorerst aushelfen.

      Natürlich ist es im Breitensport anders. Dort ist es auch nicht das absolute Ziel mit dem Sport den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Aber Alina Müller gehört in ihrer Sportart zu den besten Spielerinnen der Welt. Dass auf diesem Niveau kaum die Möglichkeit besteht, den Sport zum Beruf zu machen ist schade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 14.06.2019 19:45
    Highlight Highlight Das CH Männerhockey ist oft schon mies. Wiso sollte ich mir also bitteschön Frauenhockey geben?

    • sowhat 14.06.2019 21:03
      Highlight Highlight Vielleicht, weil du statt bodychecks richtig gute, technisch hervorragende und schnelle Spiele sehen konntest?
    • Pegi9999 14.06.2019 22:30
      Highlight Highlight @sowhat selten so gelacht😂😂😂

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Warum hat die Schweiz kein Google oder Facebook hervorgebracht, trotz Geld und Knowhow? Die Unternehmerin Sunnie Groeneveld äussert sich im Interview zum Nachholbedarf bei der Digitalisierung und zur «Kostenlüge» beim Klima.

Wie gut ist die Schweiz für die Digitalisierung gerüstet im Vergleich mit den USA und dem Silicon Valley?Sunnie Groeneveld: Wir sind sehr gut in der Grundlagenforschung. Das Internet wurde in der Schweiz erfunden, am CERN in Genf. Darauf dürfen wir sehr stolz sein. Ein grosser digitaler Player wie Google hat sich in Zürich niedergelassen, weil wir ausserordentliche Talente ausbilden und in der Forschung sehr gut aufgestellt sind. IBM und Disney unterhalten hierzulande Forschungszentren, …

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