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25.06.2016; St.Etienne; Fussball Euro 2016 - Switzerland - Poland; Achtelfinal; Xherdan Shaqiri (SUI)  readies to take a penalty (Alain Grosclaude/freshfocus)

Xherdan Shaqiri verwandelte seinen Elfmeter – die Schweiz schied am Ende aber aus. Bild: Alain Grosclaude/freshfocus

Interview

Xherdan Shaqiri: «Das Tor war für mein Team, für das ganze Land, darauf bin ich stolz»

Kaum findet Xherdan Shaqiri zur Form, ist das Turnier schon vorbei. Er spricht über das Aus im Achtelfinal und sein tolles Tor.

Etienne Wuillemin, Saint-Etienne / Nordwestschweiz



Die Schweiz ist wieder in einem grossen Turnier im Achtelfinal ausgeschieden. Wieder nach einem Drama. Wie beurteilen Sie die EM?
Xherdan Shaqiri: Wir haben gute Leistungen gezeigt. Wir wollten primär die Gruppenphase überstehen, das haben wir geschafft. Alles, was dazugekommen wäre, dürfte man als Dessert bezeichnen. Ich finde, wir müssen auch ein bisschen auf dem Boden bleiben. Klar haben wir ein gutes Team, aber wir haben auch Grenzen. Wenn wir diese versetzen wollen, wenn wir in Zukunft gegen grosse Mannschaften weiterkommen wollen, müssen wir aus unseren Fehlern lernen.

25.06.2016; St.Etienne; Fussball Euro 2016 - Schweiz - Polen; Xherdan Shaqiri (SUI) (Catherine Ivill/AMA/freshfocus)

Es war zum Verzweifeln für Shaqiri und die Schweiz.
Bild: Catherine Ivill/freshfocus

Schmerzt das Ausscheiden gegen Polen mehr als vor zwei Jahren gegen Argentinien im WM-Achtelfinal?
Ja, diesmal ist es bitterer. Wir hatten eine grosse Chance, wir hätten die Polen packen können, wir hatten sie im Griff, kamen zu Tormöglichkeiten. Am Schluss muss man sagen: So ist Fussball, im Penaltyschiessen kann alles passieren. Mit dem müssen wir nun leben können.

Bereits 2006 ist die Schweiz im WM-Achtelfinal im Penaltyschiessen gescheitert. Besteht die Gefahr, dass sich das Erlebnis, ja ein Penalty-Komplex in den Köpfen einbrennt?
Nein, das glaube ich nicht. Wir stehen wieder auf. Und ich bin sicher, dass wir im nächsten Penaltyschiessen weiterkommen.

25.06.2016; St.Etienne; Fussball Euro 2016 - Switzerland - Poland; Achtelfinal; Xherdan Shaqiri (SUI) reacts after the defeat (Alain Grosclaude/freshfocus)

Am Ende war die Enttäuschung grösser als die Freude über das Traumtor.
Bild: Alain Grosclaude/freshfocus

Können Sie sich über Ihr wunderschönes Tor freuen?
Im Moment fällt es etwas schwer. Es hat ja am Schluss nicht viel gebracht. Mit ein bisschen Abstand gelingt es vielleicht eher. Zum Zeitpunkt, als das Tor fiel, war es eines der wichtigsten meiner Karriere – es hat uns in die Verlängerung in einem EM-Achtelfinal gebracht. Aber leider nicht weiter.

«Das Tor war für mein Team, für das ganze Land, darauf bin ich stolz.»

Xherdan Shaqiri

Was ging Ihnen durch den Kopf, bevor Sie zum Scherenschlag ansetzten?
Ich sah einfach, wie der Ball perfekt in der Luft liegt. Dann ist alles Instinkt. Ich habe nur auf den Ball geschaut. Dann, als ich auf dem Boden gelandet bin, sah ich das Netz zappeln. Ich habe es ja schon gegen Rumänien probiert – und der Ball ist irgendwo in den Wolken gelandet. Diesmal habe ich Glück gehabt. Aber ich glaube schon, dass so ein Tor nicht von alleine kommt.

Das Tor von Xherdan Shaqiri

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streamable

Das Tor ist vielleicht eines der schönsten, das es je gab an einer Endrunde. Es wird in sozialen Medien verglichen mit jenem von Hollands Marco van Basten 1988 im Final gegen die Sowjetunion.
Wirklich? Das macht mich natürlich glücklich. Van Basten ist einer der grössten Spieler der Geschichte. Natürlich war es ein sehr schönes Tor, ich werde es wohl auch noch einige Male anschauen. Das Tor war für mein Team, für das ganze Land, darauf bin ich stolz. Aber am Ende dominiert bei mir trotzdem die Enttäuschung, weil wir ausgeschieden sind. 

Das Tor von Marco van Basten aus dem Jahr 1988

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  • Ach, es gab doch auch noch andere schöne Tore. Shaqiri hatte einfach Glück.9%

Apropos Tore: Alle EM-Torschützenkönige seit 1980

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    Alle Leser-Kommentare
  • teufelchen7 27.06.2016 20:15
    Highlight Highlight die nati hat es gut gemacht. am schluss war es einfach pech!! sie haben zwar chancen nicht verwertet, aber hey, das erste mal ist CH an einer EM weiter als die k.o. phase! wenn die mannschaft sich so weiter entwickelt, dann kommen sie an der WM bestimmt weiter! hopp schwiz ❤
    • länzu 28.06.2016 07:30
      Highlight Highlight Da müsste aber shon ein Wunder geschehen, wenn sie sich überhaupt für die WM qalifizieren. Portugal und Ungarn sind owhl nicht zu packen.
  • Max Müsterlein 27.06.2016 16:09
    Highlight Highlight Natürlich ist eine Achtelfinalqualifikation kein Exploit. Aber die Art und Weise wie die Auftritte an diesem Turnier waren zaubert mir immer noch ein Lachen ins Gesicht. Am Samstag in Saint-Etinne waren die Polen schon in der Kabine, unsere Nati wurde immer noch beklatscht, nicht gefeiert. Dies zeigt welche Anerkennung sie sich erarbeitet hat. Schade muss für jedes Tor so enorm hoher Aufwand betrieben werden. Hätte man abundzu auch mal ein "dreckiges" Tor erzielen können wäre das Turnier noch lange nicht fertig.
  • länzu 27.06.2016 14:26
    Highlight Highlight Da macht er endlich einmal das, für das er gut bezahlt wird, ein Tor nämlich, und schon hebt er wieder ab. Und mit ihm die ganze Nation. Zugegeben, es war ein schönes Tor. Aber mir wäre einige Wühltore und dafür ein Sieg wichtiger gewesen. Es bringt gar nichts, wenn dieses Tor jetzt noch 1'000 Mal gezeigt wird. Es wird kein Siegtor draus. Und Shaqiri macht es auch nicht sympathischer. Wenn man auf der anderen Seite einen Julian Draxler sieht, der gestern grossartig gespielt hat, und beim Interview trotz allem sehr bescheiden bleibt, dann wünschte man sich Ähnliches auch von unserem Wurzelsepp.
    • ETH1995 27.06.2016 22:58
      Highlight Highlight draxler ist ein eingebildeter dödel
  • Gibaue 27.06.2016 12:43
    Highlight Highlight Solange man mit der Einstellung Grenzen zu haben in ein Spiel geht, wird man auch immer an seinen selbst gesetzten Grenzen scheitern. Gerade der Sport und insbesondere Fussball beweist immer wieder, das keine Grenzen existieren. Es fehlt einfach die Winner-Mentalität in unserer Nati.. http://N
    • Schreiberling 27.06.2016 13:11
      Highlight Highlight Und wenn die Mannschaft vor dem Turnier bekannt gibt, sie wollen ins Finale, dann wird sie als grössenwahnsinnig abgestempelt. Die Spieler würden als arrogant bezeichnet.

      Man kann es Herr und Frau Schweizer nie recht machen.
  • Bowell 27.06.2016 10:13
    Highlight Highlight Geiler Typ! Geile Mannschaft! Aufstehen und weiterspielen, das nächste Turnier kommt bestimmt!🇨🇭🇨🇭
    • Velowerfer 27.06.2016 10:49
      Highlight Highlight Kann ich nur zustimmen. Vor allem in den letzten beiden Spielen haben sie Alles gegeben. Hoffe auf eine gute WM Quali und wenn sies schaffen, auf eine gute WM.
  • NWO Schwanzus Longus 27.06.2016 09:40
    Highlight Highlight Man hat die Pflicht erfüllt das 1/8 erreicht, und als kleine Zugabe gut gespielt. Und man Versagte wiedereinmal mehr zu erreichen als alle anderen vorher. Mehr war da nicht also sollte man sich auf die WM Quali schauen uns nicht mehr dieses Turnier schönreden wo wir grosse Schwächen im Abschluss zeigten. Ein Durchschnittliches Turnier war es mehr nicht. An der WM (falls dabei) sollte mehr rausschauen als jetzt sonst bleibt man in der Entwicklung stehen. Das Achtelfinale hat uns keinen Stück weiter gebracht.
    • Amboss 27.06.2016 10:08
      Highlight Highlight Ich finde, man sollte das ganze auf zwei Schienen beurteilen.
      Resultatmässig hast du recht. Pflicht erfüllt, mehr nicht.
      Es ist aber zu einfach, für die Beurteilung, "erfolgreich oder nicht" , die Viertelfinal-Qualifikation als Masstab zu nehmen.

      Denn: Es ist ein Fakt, dass wir nicht zu den Besten acht Mannschaften gehören. Weder in Europa noch weltweit.

      Und deshalb darf man doch auch die Art, wie gespielt wurde, beiziehen. Und hier ist es durchaus erfreulich. Zum ersten Mal seit Köbi Kuhn stand wieder eine Mannschaft auf dem Platz und wurde wieder mit Freude und Einsatz gespielt.
    • NWO Schwanzus Longus 27.06.2016 10:22
      Highlight Highlight Unter Hitzfeld stand auch eine gute Elf. Wir hatten auch noch in vielen Qualigruppen das Losglück auf unserer Seite. Und an der Euro hätte die 1/4 Final Quali machbar sein können aufgrubd dessen das es kein Übermächtiger Gegner war.Zudem standen wir im Einfacheren Tableu ohne Ehemalige Weltmeister. Hier hätte man weit kommen können. Da hat man doch versagt. Insgesamt über 10-12 Jahren aber ist gut das man fast immer Dabei ist und auch meistens die 1/8-Finals erreicht das ist doch eine gute entwicklung des Schweizer Fussballs. Aber es muss bald mehr kommen.
    • Amboss 27.06.2016 11:04
      Highlight Highlight Unter Hitzfeld standen gute elf (Spieler) auf dem Feld. Aber niemals eine Mannschaft. Kommt dazu, dass dieser Betonfussball jegliche Spielfreude verhindert hat.

      Klar, hat man hier eine riesige Chance vertan.

      Aber eben, letztendlich sind wir da, wo wir hingehören. Mehr kann man sich erhoffen, mehr darf man aber nicht erwarten.


Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …

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