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The medals of the men's discus competition are pictured during a visit of the Swiss medal manufacturer Faude & Huguenin during the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Medaillen der Leichtathletik-EM im Letzigrund. Bild: KEYSTONE

Dank 80'000 Franken im Keller

Mehr als nur ein Stück Blech – die geheimen Details zu den EM-Medaillen der Leichathletik-Champions

Wenn ein erfolgreicher Sportler an der Leichathletik-EM in Zürich eine Medaille umgehängt bekommt, erhält er nicht bloss ein Stück Metall. Die Auszeichnungen werden direkt nach dem Wettkampf im Stadion personalisiert: mit Name, Disziplin und Schlusszeit.

Unter der Tribüne des Letzigrund Stadions befindet sich das kleine Zimmerlein von Faude & Huguenin. Es ist der Raum, in dem die Medaillen für die Athleten den letzten Schliff bekommen.

Die Aufgabe der Mitarbeiter der Firma mit Sitz in Le Locle im Neuenburger Jura: 79 Sätze à drei Medaillen zu personalisieren. Ihr Hilfsmittel ist eine 80'000 Franken teure Maschine, welche innert Sekunden die Namen, die Disziplin und die Schlusszeit der Athleten ins Edelmetall lasert. Den Veranstaltern war dies wichtig. Denn so haben die Gewinner nicht nur ein Stück Metall, sondern ein einzigartiges Erinnerungsstück. (qae)

Die Prozedur

The medals of the men's discus competition are pictured during a visit of the Swiss medal manufacturer Faude & Huguenin during the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Schön sortiert liegen die Medaillen in Kisten zur Gravur bereit. 79 Sätze à drei Medaillen müssen die Graveure bzw. ihre Maschine mit den Namen der Athleten ausstatten. Bild: KEYSTONE

epa04353400 Hanspeter Faude, engraver of Swiss medal manufacturer Faude & Huguenin, carves athletes' names of the men's Discus competition on medals during the European Athletics Championships 2014 in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 14 August 2014.  EPA/ENNIO LEANZA

Nachdem die edlen Stücke poliert wurden, kommen sie unter den Laser. Nach wenigen Sekunden stehen auf der Medaille der Name, die Disziplin und die Schlusszeit des Athleten drauf. Bild: EPA/KEYSTONE



The gold medal of the men's discus winner Robert Harting is pictured during a visit of the Swiss medal manufacturer Faude & Huguenin during the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Das einzige, was beim Gravur-Vorgang zu sehen ist, ist ein kleines helles Licht des Lasers. Nichts zu hören, nichts zu riechen – die Arbeit von 80'000 Franken eben. Bild: KEYSTONE

epa04353398 An employee of Swiss medal manufacturer Faude & Huguenin displays the gold medal of the men's Discus winner Robert Harting from Germany during the European Athletics Championships 2014 in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 14 August 2014.  EPA/ENNIO LEANZA

Und so sieht sie am Schluss aus: Hier die Gold-Medaille des deutschen Diskuswerfers Robert Harting. In den Wurf- und Sprungdisziplinen werden selbstverständlich die Weiten oder Höhen eingraviert statt einer Zeit. Bild: EPA/KEYSTONE

(FromL) France's Silver medalist Myriam Soumare, Netherlands' Gold medalist Dafne Schippers and Great Britain's Ashleigh Nelson celebrate on the podium during the medal ceremony of the Women's 100m final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 13, 2014.     AFP PHOTO / FRANCK FIFE

Der Grund, weshalb sich die Graveure ein wenig aufregten: Einigen Athleten wurde die Medaille verkehrt herum umgehängt. Hier der holländischen 100-Meter-Läuferin Dafne Schippers (Mitte). Damit es nicht mehr vorkommt, wurde das Anliegen den Organisatoren mitgeteilt. Bild: AFP

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fontana 18.08.2014 09:41
    Highlight Highlight Guten Morgen
    Mit grossem Interesse habe ich Ihren Bericht gelesen - tolles Fotomaterial, doch der Text ist teilweise unglücklich gewählt (siehe v.a. letzter Abschnitt) und enthält v.a. Unwahrheiten. Die Firma hat heute Ihren Sitz im Neuenburger Jura, genauer in Le Locle. Da wurden auch die Medaillen produziert.
    Bitte um Berichtigung und einer kurzen Bestätigung.
    Besten Dank und freundliche Grüsse
    Christian Fontana
    CEO Faude & Huguenin SA
    • Reto Fehr 18.08.2014 12:42
      Highlight Highlight Guten Tag Herr Fontana
      Danke für Ihren Hinweis. Wir haben den Firmensitz soeben korrigiert.
      Betreffend Ihren weiteren Hinweisen zu unglücklichem Text oder Unwahrheiten schreiben Sie mir am besten kurz eine Email auf reto.fehr@watson.ch, dann kann ich mir das anschauen.
      Freundliche Grüsse
      Reto Fehr

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