DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kambundji pulverisiert ihren Schweizer Rekord über 100 Meter und verpasst den Final trotzdem – Fraser-Pryce verteidigt ihren Titel souverän

Am dritten Tag der Leichtathletik-WM in Peking stehen fünf Entscheidungen an. Mujinga Kambundji senkt den Schweizer Rekord über 100 m um eine Zehntelsekunde – und scheidet dennoch aus.



Liveticker: Leichtathletik-WM 24.08

Schicke uns deinen Input
Medaillenspiegel nach dem 3. Tag
晚安! Wǎn'ān! Gute Nacht!
Das war's vom dritten Wettkampftag in Peking! Trotz Exploit von Mujinga Kambundji gab's leider keine Final-Qualifikation zu vermelden ... Mit ihrem Schweizer Rekord im Halbfianl (11,07 Sekunden) über 100 Meter darf die Bernerin aber trotzdem zufrieden ins Bett sinken.
24.08.2015; Peking; Leichtathletik WM Peking 2015 - 100 Meter Halbfinal; 
Mujinga Kambundji (SUI) (Florian Grossniklaus/athletix/freshfocus)
Fraser-Pryce bleibt die Sprintkönigin
Shelly-Ann Fraser-Pryce hat ihren Titel über 100 m verteidigt. Die zweifache Olympiasiegerin aus Jamaika siegt im Final bei einem leichten Gegenwind in 10,76 Sekunden und holt damit nach Berlin und Moskau ihren dritten WM-Titel über 100 m. Silber gewinnt die holländische Europameisterin und ehemalige Siebenkämpferin Dafne Schippers (10,81), die sich als einzige Europäerin für den Final der besten acht qualifizieren kann. Bronze geht an Tori Bowie aus den USA (10,86). (pre/si)
Kemboi verteidigt Titel über 3000 m Steeple
Ezekiel Kemboi heisst der alte und neue Weltmeister über 3000 m Steeple. Der Kenianer dreht in der letzten Runde auf und gewinnt vor seinen Landsmännern Conseslus Kipruto und Brimin Kipruto. Der Amerikaner Evan Jager kann lange mit dem Tempo der Kenianer mithalten, am Ende kommt er aber nicht über Rang 5 hinaus. (pre)
Lavillenies Traum von WM-Gold wieder geplatzt
Der Kanadier Shawn Barber sorgt am dritten Wettkampftag der WM in Peking für die grosse Überraschung. Der 21-Jährige gewinnt im Stabhochsprung Gold, Topfavorit Renaud Lavillenie ist geschlagen. Barber überspringt als einziger Athlet 5,90 m im ersten Versuch und legt damit den Grundstein zu seinem Überraschungssieg. Silber sichert sich der Deutsche Raphael Holzdeppe, der 5,90 m im letzten Versuch übertrifft und sich damit eine Medaille sicherte. Auf 6,00 m scheitert er wie Barber dreimal.

Platz 3 auf dem Podium teilen sich Renaud Lavillenie sowie die beiden Polen Pawel Wojciechowski und Piotr Lisek. Vor allem für den Franzosen verläuft der Wettkampf enttäuschend, schafft er es doch wieder nicht, den letzten grossen Titel, der ihm in seinem Palmares noch fehlt zu holen. Für den Olympiasieger und Weltrekordhalter war es die dritte WM-Bronzemedaille nach 2009 und 2011, 2013 in Moskau holte Lavillenie Silber. (pre/si)
Cheruiyot entscheidet Hundertstel-Krimi über 10'000 m für sich
Der Final über 10'000 der Frauen entwickelt sich zu einem regelrechten Krimi. Die Kenianerin Cheruiyot distanziert nach etwas mehr als einer Stunde Laufzeit die äthiopische Topfavoritin Belete Burka um läppische 46 Hundertstel und holt damit ihren insgesamt vierten Weltmeistertitel. Bronze geht an die Amerikanerin Emily Infeld, die ihre Landsfrau Molly Huddle um 9 Hundertstel hinter sich lässt. (pre)
Caterine Ibargüen holt Dreisprung-Gold
Das erste Medaillen-Set des Tages ist unters Volk gebracht: Im Dreisprung-Wettbewerb der Frauen verteidigt die kolumbianische Dominatorin Caterine Ibargüen ihren Titel dank eines Sprungs auf 14,90 Meter und bleibt zum 29. Mal in Serie ungeschlagen. Hinter der 31-Jährigen klassieren sich die Israelin Knyazyeva-Minenko und die Kasachin Olga Rypakova im Silber- und Goldrang.

Out trotz Schweizer Rekord: Kambundji verpasst Final über 100 m
Mit 11,17 Sekunden hat Mujinga Kambundji im Vorlauf über 100 m bereits ihren eigenen Schweizer Rekord gebrochen und das Minimalziel Halbfinal-Qualifikation souverän erreicht.

Dort setzt die 23-jährige Bernerin ihrer Leistung nun nochmals ein Sahnehäubchen auf und pulverisiert auf Bahn 8 mit 11,07 Sekunden erneut ihre Bestmarke. Aufgrund der starken Konkurrenz reicht das dennoch nur für Rang 5 der zweiten Halbfinal-Serie. Bitter, bitter, bitter! Das WM-Abenteuer auf der kürzesten Sprint-Strecke ist für Kambundji als zweitschnellste Europäerin trotz dieses Wahnsinns-Exploits beendet.
Auch Petra Fontanive chancenlos
Sara Petersen und Kaliese Spencer sind die beiden Schnellsten des 2. Halbfinals über 400 m Hürden und qualifizieren sich für den Medaillen-Durchgang. Petra Fontanive wird nach starkem Start in der zweiten Rennhälfte von der Gegnerschaft abgehängt. Mit 56,35 Sekunden bleibt nur Rang 6. Trotzdem kann die 26-jährige Zürcherin mit der überraschenden Halbfinal-Qualifikation mehr als zufrieden sein.
Lea Sprunger auf Rang 6
Die Befürchtungen bewahrheiten sich. Lea Sprunger bleibt im ersten Heat bei ihrer WM-Premiere 23 Hundertstel über ihrer persönlichen Bestzeit und kommt mit 55,83 Sekunden als 6. ins Ziel. Keine Chance auf den Final. Es siegt Cassandra Tate vor Wenda Nel.
Sprunger und Fontanive gehen an den Start
Die Abendsession des dritten WM-Tages im Vogelnest von Peking ist eröffnet. Erstes Schweizer Highlight: Der Halbfinal über 400 m Hürden der Frauen: Lea Sprunger und Petra Fontanive gehören jedoch zu den Aussenseitern.
Die grössten Schweizer Leichtathletik-Erfolge der Neuzeit
Die grössten Schweizer Leichtathletik-Erfolge (der Neuzeit)
14 Bilder
<strong>2019:</strong> Mujinga Kambundji holt in Doha sensationell WM-Bronze über 200 Meter.
Zur Slideshow
Wieder Quali-Frust für Stabhochspringerin Nicole Büchler
Für Nicole Büchler setzt es an den Weltmeisterschaften in Peking eine Enttäuschung ab. Die Bernerin verpasst einmal mehr den Einzug in einen Stabhochsprung-Final.
ZUR SELEKTION DES SCHWEIZER TEAMS FUER DIE LEICHTATHLETIK WM IN BEIJING, CHINA, VOM 22. AUGUST BIS ZUM 30. AUGUST 2015 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Nicole Buechler from Switzerland competes in the women's pole vault qualifying event, at the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Tuesday, August 12, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Büchler scheiterte in der Qualifikation auf der Höhe von 4,55 m dreimal. Um an ihren vierten Weltmeisterschaften erstmals in den Final einzuziehen, hätte sie 4,60 m überspringen müssen. Nachdem die 31-jährige Bernerin 4,30 m überquert hatte, bekundete sie bereits über 4,45 m Mühe, ehe sie diese Höhe im dritten Durchgang doch noch meisterte.

Büchler war mit grossen Erwartungen nach Peking gereist, hatte sie doch vor gut drei Wochen an den Schweizer Meisterschaften in Zug den Schweizer Rekord auf 4,71 m verbessert. In der Jahresweltbestenliste liegt die Schweizerin auf Platz 9. Die Seeländerin wartet damit noch immer auf eine Final-Teilnahme an grossen Meisterschaften. An inzwischen vier Weltmeisterschaften, zwei Olympischen Spielen und zwei Europameisterschaften scheiterte Büchler jeweils bereits in der Qualifikation.

Auch für die U20-Europameisterin Angelica Moser war bereits früh Endstation. Sie musste bereits auf 4,30 m die Segel streichen, nachdem sie auf der Einstiegshöhe von 4,15 m zweimal gerissen hatte. (si)

SRF 2 - HD - Live

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Schmutziges Eishockey – wie Lausanne «Krieg» auf dem Eis führt

Hat Lausannes Captain Mark Barberio versucht, Zürichs Topskorer und Leitwolf Sven Andrighetto zu verletzen? So scheint es. Er ist vorsorglich für eine Partie gesperrt worden und gegen ihn laufen gleich zwei Verfahren, die ihn bis Saisonende vom Eisfeld verbannen könnten. Ein Rückfall ins finstere Mittelalter des nordamerikanischen Hockeys.

Das hässliche Wort «Krieg» sollten wir im Sport eigentlich tunlichst vermeiden. Aber die Nordamerikaner verwenden es in der Eishockey-Sprache. Sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel