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epa04058128 Evgeny Plushenko of Russia performs in the men's Short Programme of the Figure Skating Team event at Iceberg Skating Palace during the Sochi 2014 Olympic Games, Sochi, Russia, 06 February 2014.  EPA/HOW HWEE YOUNG

Pluschenko verzaubert die Massen

Putins Liebling sorgt für den ersten olympischen Begeisterungssturm

Die russische Eiskunstlauf-Mannschaft liegt im neuen Teamwettbewerb der Olympischen Winterspiele in Führung. Der dreimalige Weltmeister Jewgeni Pluschenko gibt dabei ein glänzendes Comeback.



Hatte es noch Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit von Jewgeni Pluschenko gegeben, sind diese endgültig ausgeräumt. Der russische Eiskunstlauf-Superstar hat im Teamwettbewerb das vorwiegend russische Publikum zum ersten Mal so richtig aus der Reserve gelockt.

Mit der hohen Benotung von 91,39 Punkten brachte der 31-jährige Olympiasieger von 2006, der die ersten drei Trainings ausgelassen hatte, die Mannschaft nach dem Kurzprogramm auf Medaillen-Kurs und sorgte schon vor der Eröffnungsfeier für den ersten Höhepunkt.

Pluschenkos Kurzprogramm. Video: Youtube/Tanya Suhorukova

Sichtlich erleichtert schrie Jewgeni Pluschenko nach dem gelungenen Comeback seine Freude heraus und küsste seinen langjährigen Coach Alexej Mischin in der «Kiss and Cry»-Zone. Das Publikum, das Putins erklärten Liebling immer wieder mit «Rossia, Rossia» anfeuerte, war komplett aus dem Häuschen. 

Pluschenko begeisterte zum «Tango de Roxanne» aus dem Soundtrack des Films «Moulin Rouge» aber nicht nur die russischen Fans. Mit einer Kombination aus vierfachem und dreifachen Toeloop, je einem dreifachen Axel und Lutz erfüllte der dreimalige Weltmeister alle geplanten Vorgaben und erhielt danach Standing Ovations. Schliesslich hatte er soeben eine 2010 bei den Europameisterschaften erzielte Bestmarke von 91,30 Punkten übertroffen.

Maria Scharapowa lässt sich Pluschenko nicht entgehen.

«Ich habe schon gewonnen, weil ich es geschafft habe, dabei zu sein», sagte der exzentrische Läufer, der sich im vergangenen Jahr eine künstliche Bandscheibe einsetzen lassen musste und nur knapp die Qualifikation für Sotschi geschafft hatte. Ob er tatsächlich antreten würde, wurde in Russland wie ein Staatsgeheimnis gehütet. (pre/si)

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