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Das steht heute auf dem Programm
3.30 Uhr: Schwimmen, Männer, 400 m Lagen
3.52 Uhr: Schwimmen, Männer, 400 m Crawl
4.00 Uhr: Rad Strasse, Frauen, Strassenrennen
4.12 Uhr: Schwimmen, Frauen, 400 m Lagen
4.15 Uhr: Schiessen, Frauen, Luftpistole 10 m
4.45 Uhr: Schwimmen, Frauen, 4x100 m Crawl
5.25 Uhr: Skateboard, Männer, Street
Ca. 7.00 Uhr: Bencic/Golubic 1. Runde Doppel
8.00 Uhr: Wasserspringen, Frauen, 3 m synchron
8.30 Uhr: Schiessen, Männer, Luftgewehr 10 m
8.50 Uhr: Gewichtheben, Männer, bis 61 kg
9.40 Uhr: Bogenschiessen, Frauen, Teams
Ca. 11.50 Uhr: Judo, Frauen, bis 52 kg
Ca. 12.10 Uhr: Judo, Männer, bis 66 kg
12.50 Uhr: Gewichtheben, Männer, bis 67 kg
13.45 Uhr: Fechten, Frauen, Florett, Einzel
14.15 Uhr: Fechten, Männer, Degen, Einzel
14.30 Uhr: Taekwondo, Frauen, bis 57 kg
14.45 Uhr: Taekwondo, Männer, bis 68 kg
Olympiaticker

US-Basketballer enttäuschen zum Olympia-Start +++ Steingruber verpasst Sprung-Final knapp

25.07.2021, 18:14

Liveticker: Olympia-Tagesticker, 25.07.2021

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Papst Franziskus: Olympische Spiele als «Zeichen der Hoffnung»
Papst Franziskus hat sich nach dem traditionellen Angelus-Gebet zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio geäussert. «Mögen diese Spiele in dieser Zeit der Pandemie ein Zeichen der Hoffnung sein und der Geschwisterlichkeit aller Menschen im Licht eines aufrechten Wettstreits», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche vor Gläubigen auf dem Petersplatz. «Gott segne die Organisatoren, die Athleten und alle, die an diesem grossen Sportfest mitarbeiten.» (nih/sda)
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Lena Corona «stolz» auf ihren Namen
Als Deutschlands erste Medaillengewinnerin in Tokio, Lena Corona Hentschel, auf ihren Namen angesprochen wurde, lachte die 20-jährige Wasserspringerin. «Das ist kein schlechter Scherz oder irgendetwas, ich heisse wirklich Lena Corona», erzählte sie. «Das ist eine Familientradition, seit Generationen wird der Name weiter gegeben. Das ist natürlich ein Running Gag seit Ausbruch der Pandemie, aber ich stehe dazu und bin immer noch stolz auf den Namen. Eigentlich hat er eine sehr schöne Bedeutung.» (nih/sda/apa/afp)
Lena Hentschel and Tina Punzel of Germany pose for a photo after winning bronze medals during the Women's Synchronized 3m Springboard Final at the Tokyo Aquatics Centre at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Dmitri Lovetsky)
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Ein Abgang in Würde
Die Stadien sind zwar leer, dennoch erhielt Oxana Tschussowitina eine Standing Ovation, als sie ihre zwei Sprünge in der Qualifikation absolviert hatte. Athletinnen, Funktionäre, Freiwillige und Medienschaffende erwiesen der «Grande Dame» des Kunstturnens nach deren Auftritt an ihren achten und letzten Olympischen Spielen die Ehre. Mit einem mit den Händen geformten Herz und einem «Bye bye» in die Kamera verabschiedete sich die Usbekin von der grossen Bühne.

1992 hatte die Namensgeberin des Sprungs, der die Basis vieler Medaillen von Ariella Kaeslin und Giulia Steingruber war, mit der GUS Olympia-Gold mit dem Team gewonnen, eine weitere Olympia- und zehn WM-Medaillen folgten. Ihr schönster Moment sei aber gewesen, als sie nach der Rückkehr aus Peking 2008 erfahren habe, dass ihr an Leukämie erkrankter Sohn Alisher wieder gesund sei. (nih/sda)
Oksana Chusovitina, of Uzbekistan, wipes away a tear after competing in vault during the women's artistic gymnastic qualifications at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Ashley Landis)
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Siegesserie der USA beendet
Den USA ist der Auftakt zum Basketball-Turnier der Männer misslungen. Die Amerikaner unterlagen Frankreich 76:83 und verloren erstmals bei Olympischen Sommerspielen nach 17 Jahren und 25 Siegen in Folge eine Partie. Das Team um Superstar Kevin Durant führte gegen den WM-Dritten von 2019 bei Spielhälfte noch 45:37, schaffte schliesslich die Revanche für die Viertelfinal-Niederlage bei der letzten WM aber nicht.

Bei Olympischen Spielen hatten die USA letztmals 2004 in den Halbfinals gegen Argentinien eine Niederlage erlitten. (nih/sda)
epaselect epa09365301 Damian Lillard (C) of the USA and teammates react after losing the men's preliminary round group A match between France and the USA during the Tokyo 2020 Olympic Games at the Saitama Super Arena in Saitama, Japan, 25 July 2021.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
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Deutschlands Fussballer mühen sich zu Sieg gegen Saudi-Arabien
Nach der Auftakt-Niederlage gegen Brasilien brauchten die Deutschen unbedingt einen Sieg. Gegen auf dem Papier deutlich unterlegene Saudi-Araber tat sich die DFB-Elf jedoch schwer. Nach 45 Minuten führte Deutschland dank Toren von Nadiem Amiri und Ragnar Ache, die beide schon beim 2:3 gegen Brasilien trafen, mit 2:1. In der 50. Minute mussten sie jedoch den Ausgleich hinnehmen. Noch schlimmer kam es eine gute Viertelstunde später: Wie schon im ersten Spiel konnten die Deutschen das Spiel nicht zu elft fertig spielen. Amos Pieper flog mit rot vom Platz. Dennoch ging das Team von Stefan Kuntz am Ende siegreich vom Platz. Felix Uduokhai besorgte den Siegtreffer zum 3:2 in Unterzahl per Kopf.
Fast eine Medaille für Flüchtling
An den Spielen in Rio de Janeiro holte sie 2016 noch die erste Medaille für eine Athletin aus dem Iran überhaupt, jetzt trat sie fünf Jahre später in Tokio für das Flüchtlingsteam des IOC an: Die in Deutschland lebende Taekwondo-Kämpferin Kimia Alizadeh hat in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm zum Auftakt in der Qualifikation gewonnen – gegen Nahid Kiyani aus dem Iran. Fast hätte Alizadeh am Ende sogar das erste Edelmetall für das Flüchtlingsteam geholt – im Bronze-Kampf unterlag sie aber Hatice Ilgun aus der Türkei. (nih/sda/apa/afp)
epa09363722 Refugee Olympic Team's Kimia Alizadeh Zenoorin reacts during her match against China's Zhou Lijun in the Taekwondo Women -57kg quarterfinal of the Tokyo 2020 Olympics at the Makuhari Messe convention centre in Chiba, Japan, 25 July 2021.  EPA/RUNGROJ YONGRIT
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Giulia Steingruber verpasst olympischen Sprung-Final – schafft aber den Mehrkampf-Final
Giulia Steingruber wird in Tokio nicht um die Olympia-Medaillen am Sprung kämpfen.

Die 27-jährige St. Gallerin verpasste in der Qualifikation den Final der besten acht um 0,05 Punkte und wird wie 2012 in London nur Ersatzturnerin sein. Nach vier von fünf Abteilungen hatte Steingruber an ihrem besten Gerät in der bereinigten Rangliste noch auf Platz 6 gelegen.

Immerhin schaffte die Olympia-Dritte von 2016 als Zweitletzte den Einzug in den Mehrkampf-Final vom Mittwoch – ein kleines Trostpflaster. In der bereinigten Rangliste – jede Nation darf nur zwei Finalistinnen stellen – belegte Steingruber den 23. Rang. Den Bodenfinal verfehlte sie klar.

Steingruber zeigte insgesamt einen soliden, sturzfreien Wettkampf. Ihr Paradesprung, der Tschussowitina, war ihr aber schon besser gelungen, dafür glückte der Jurtschenko mit der Doppelschraube. Am Schluss resultierten für die Europameisterin von Basel 14,566 Punkte – zu wenig, um am 1. August um die Medaillen zu kämpfen.

Eine Überraschung setzte es in der Teamwertung ab, in der nicht die grossen Favoritinnen aus den USA die Qualifikation auf Platz 1 beendeten. Auch Superstar Simone Biles patzte, die nach einer Diagonalen am Boden nicht nur die Markierung übertrat, sondern sogar ausserhalb des Podiums landete. (sda)
Giulia Steingruber, TV Gossau/VZ Magglingen, an den Schweizer Meisterschaften im Kunstturnen Elite Mehrkampf, am Samstag, 26. Juni 2021, in der Sporthalle Grossmatt in Kirchberg. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
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14:24
Japans goldenes Startwochenende kommt Olympia-Organisatoren entgegen
Nach Monaten voller Ängste und Probleme hat Gastgeber Japan zum Auftakt der umstrittenen Sommerspiele plötzlich viel Grund zum Jubeln. Den geplagten Olympia-Machern in Tokio kommt der sportliche Erfolg der Gastgeber gerade recht.

Japans goldener Start verschafft den Olympia-Machern eine Atempause. Die Jubelmeldungen aus dem ehrwürdigen Kampfsportzentrum Nippon Budokan und dem hippen Skateboard-Park in Ariake wirken als Seelenbalsam für die Organisatoren. Endlich können Medaillen gezählt werden, nicht nur Corona-Fälle. Die ersten Bilder von Olympia verzeichnen laut IOC in Japan Topwerte bei Zuschauern am TV und im Internet.


Am Ende des ersten Wochenendes holt Japan sogar noch Doppel-Gold durch die Judo-Geschwister Uta und Hifumi Abe. Innerhalb weniger Minuten liessen sich die beiden Stars des japanischen Teams die goldene Auszeichnung umhängen. Hinter China ist Japan Zweiter im Medaillenspiegel.

Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga, wie IOC-Präsident Thomas Bach zuletzt Ziel des Unmuts im Gastgeber-Land wegen des sturen Festhaltens an Olympia, lässt eilig Glückwünsche an Judoka Naohisa Takato verbreiten. Der Mattenkämpfer hatte Japans erstes Gold in Tokio erobert und füllt am Sonntag die Titelseiten der japanischen Sportzeitungen.

Schon bald könnte es wider stürmisch werden - diesmal nicht wegen Skandalen oder Corona, sondern wegen des Taifuns «Nepartak», der unaufhörlich in Richtung Tokio rollt. Erwartet werden heftige Regenfälle, stürmische Winde und hoher Wellengang. (sda/dpa)
epa09364358 Uta Abe of Japan reacts after defeating Amandine Buchard of France during their bout in the Women's -52kg Final Judo events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Nippon Budokan arena in Tokyo, Japan, 25 July 2021.  EPA/JEON HEON-KYUN
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Judoka Uta Abe holt Gold
14:02
Estelle Wettstein nicht im Einzelfinal
Estelle Wettstein schafft es mit ihrer 13-jährigen Oldenburger-Stute West Side Story mit 67,748 Prozentpunkten im Grand Prix der Dressurreiter nicht, sich für den Einzelfinal der besten 18 zu qualifizieren.

Die Vorführungen bei ihrer Olympia-Premiere gelangen Estelle Wettstein zu Beginn gut, die Trab-Lektionen und die Passage waren ausdrucksstark. Doch dann verliefen die Piaffen nicht nach Wunsch und in den Einer-Wechseln schlichen sich Fehler ein. Wettstein blieb damit deutlich unter ihren Erwartungen und dem vorhandenen Potenzial.

«Natürlich bin ich enttäuscht, wir hätten uns viel mehr erhofft. Über 70 Prozentpunkte ist normalerweise der Standard. Nach den ersten Piaffen musste ich mehr von meinem Pferd verlangen, vielleicht war ich ein bisschen zu hektisch – und schon war der Fehler da», so die 24-jährige Zürcherin. «Auf dem Vorbereitungsplatz funktionierte alles harmonisch, ich kann es mir im Moment gar nicht genau erklären. Für die Zukunft werde ich aber viel an Erfahrungen mitnehmen.» (sda)
epa09364520 Estelle Wettstein of Switzerland riding West Side Story Old performs in the Dressage Individual Grand Prix qualification round during the Equestrian events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Baji Koen Equestrian Park in Setagaya, Tokyo, Japan, 25 July 2021.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
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13:05
Lisa Mamié schafft den Sprung in die Halbfinals
Die Schwimmerin Lisa Mamié schafft es im Vorlauf über 100 Meter Brust unter die besten 16. Mit einer Zeit von 1:06.76 Minuten platziert sich die 22-Jährige auf dem 13. Platz und startet somit morgen in den Halbfinals.

Auch Antonio Djakovic kann sich über den Einzug in die Halbfinals freuen. Über 200 Meter Freistil belegte er mit einer Zeit von 1:46,37 Minuten in seinem Heat den 6. Rang. Daraufhin musste er zittern, schaffte es aber knapp als 15. unter die besten 16.
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Antonio Djakovic, of Switzerland, starts in his heat of the men's 400-meter freestyle at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 24, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Martin Meissner)
Antonio Djakovic
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11:35
Solider Wettkampf von Steingruber, zwei Finals möglich
Giulia Steingruber zeigt in der Qualifikation der Frauen einen soliden Wettkampf. Die St. Gallerin kann nach vier von fünf Abteilungen auf die Qualifikation für den Mehrkampf- und den Sprung-Final hoffen.

Zwar ist Steingruber ihr Paradesprung, der Tschussowitina, schon besser gelungen, dafür glückte der Europameisterin der Jurtschenko mit der Doppelschraube vorzüglich. Mit 14,566 Punkten liegt Steingruber in der bereinigten Rangliste im 6. Zwischenrang.

Ähnlich wie der Sprung war es Steingruber auch an den ersten drei Geräte gelaufen. Sie zeigte solide Übungen und dürfte damit den Einzug in den Mehrkampf-Final der besten 24 erreichen. Am Boden verpasst sie den Sprung in die Top 8 deutlich.

Eine Überraschung setzte es in der Teamwertung ab, in der nicht die grossen Favoritinnen aus den USA die Qualifikation auf Platz 1 beenden werden. Auch Superstar Simone Biles patzte, die nach einer Diagonalen am Boden nicht nur die Markierung übertrat, sondern sogar ausserhalb des Podiums landete. (sda)
Giulia Steingruber, TV Gossau / VZ Magglingen an den Schweizer Meisterschaften im Kunstturnen Elite Mehrkampf fotografiert am Samstag 26. Juni 2021 in der Sporthalle Grossmatt in Kirchberg. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
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11:22
Auftakt nach Mass für Mateo Sanz Lanz
Der Windsurfer Mateo Sanz Lanz zeigte zum Auftakt zu den olympischen Segelwettkämpfen eine starke Leistung. Der spanisch-schweizerische Doppelbürger eröffnete die Serie mit zwei Laufsiegen. Trotz eines 9. Platzes im dritten Lauf ziert er nach dem ersten Regattatag die Spitze der Tabelle.

Sanz Lanz, der die Bedingungen in Enoshima gut kennt und sich hier 2017 mit der WM-Silbermedaille das wertvollste Resultat seiner Karriere gesichert hatte, konnte die Leichtwindverhältnisse am besten nutzen und verfügte über das grösste Geschwindigkeitspotenzial im Feld. Zweimal gelang dem 27-Jährigen praktisch ein Start-Ziel-Sieg, den ersten Lauf gewann er mit über anderthalb Minuten Vorsprung.

«Das war ein traumhafter Auftakt», freute sich Sanz Lanz zurück im Hafen von Enoshima. «Die beiden ersten Läufe gelangen mir wirklich perfekt, im dritten verpasste ich es, die Winddreher richtig zu antizipieren.»

Weniger gut verlief der Tag für die Laser Radial Seglerin Maud Jayet. Bei ihrer Olympia-Premiere verpatzte die 25-Jährige den ersten Lauf und landete auf Platz 22. «Ich war vielleicht etwas nervös und ging zu grosse Risiken ein», analysierte sie. Der zweite Lauf gelang dann viel besser und die Genferin erreichte einen starken 7. Platz. Der auffrischende Wind kam ihr entgegen und auch taktisch lief es ihr besser.

Etwas Sorgen bereitet den Organisatoren der angekündigte Taifun No 8. Für Montag werden noch moderate Windverhältnisse von 15 bis 20 Knoten vorausgesagt, am Dienstag und Mittwoch könnte der Wind allenfalls so stark auffrischen, dass nicht gesegelt werden kann. (sda)
11:05
Keine Chance für Schweizer Männer-Duo
Die Schweizer Beachvolleyballer konnten zum Auftakt des Olympia-Turniers nicht an den gelungenen Start der Frauen am Samstag anknüpfen. Mirco Gerson und Adrian Heidrich hielten zwar gegen die als Nummer 2 gesetzten Katarer Cherif Younousse/Ahmed Tijan über weite Strecken gut mit, unterlagen aber am Ende klar 17:21, 16:21.

Die Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde bleiben aber absolut intakt. Ein Sieg am Mittwoch gegen die Amerikaner Tri Bourne/Jake Gibb oder am Freitag gegen die Italiener Adrian Carambula/Enrico Rossi dürfte zum Überstehen der Gruppenphase reichen. (sda)
Bild: fxp-fr-sda-rtp
10:40
Thomas Koechlin und Naemi Brändle in den Halbfinals
Zum Auftakt der Wildwasser-Rennen qualifizieren sich Thomas Koechlin im Kanu und Naemi Brändle im Kajak für die Halbfinals.

Thomas Koechlin, Gewinner des vorolympischen Tests vor zwei Jahren in Tokios Wildwasserkanal, kam als Zwölfter weiter. Naemi Brändle schaffte es als 24. in die Halbfinals. In Halbfinal und Final entscheidet jeweils ein Lauf übers Weiterkommen und die Medaillen. Koechlin steht am Montag wieder im Einsatz; Brändle am Dienstag.

Die herausragende Leistung des ersten Tages gelang der Australierin Jessica Fox, die als einzige Frau unter der 100-Sekunden-Marke blieb, wobei vor allem die Leichtigkeit in ihrem Lauf beeindruckte. Bei den Männern bewältigte einzig der Slowake Matej Benus den Kurs schneller als Fox. (sda)
10:35
Österreicherin Kiesenhofer sorgt für Sensation
Das olympische Radrennen der Frauen endet mit einer grossen Überraschung. Die Österreicherin Anna Kiesenhofer erringt einen nie erwarteten Sieg, ihren ersten auf Weltklasse-Niveau.

Kiesenhofer gehörte einer ursprünglich drei Fahrerinnen grossen Gruppe an, die kurz nach dem Start in Tokio ausgerissen war. Im Gegensatz zu ihren beiden Fluchtgefährtinnen, der Polin Anna Plichta und Omer Shapira aus Isreal, wurde die ehemalige Triathletin auf den 137 km vom Feld nicht wieder eingeholt.

Das Ziel auf dem Fuji International Speedway erreichte Kiesenhofer, die an der ETH Lausanne als Mathematikerin arbeitet, nach knapp vier Stunden Fahrzeit mit 1:15 Minten Vorsprung auf die Konkurrenz. Die stark favorisierten Niederländerinnen mussten sich mit dem Gewinn der Silbermedaille durch Annemiek van Vleuten begnügen. Bronze ging wie schon 2016 in Rio an die Italienerin Elisa Longo Borghini.

Marlen Reusser, wie Kiesenhofer als Einzelkämpferin am Start, konnte bei ihrer Olympia-Premiere trotz dem bergigen Profil lange mit den Besten mithalten. Am Ende wurde die Bernerin aus Hindelbank mit gut neuneinhalb Minuten Rückstand 46.

Reusser hatte schon im Voraus betont, im Hinblick auf das Zeitfahren am kommenden Mittwoch nicht ans absolute Limit gehen zu wollen. Dort gehört die Bernerin aus Hindelbank nach dem Gewinn von WM-Silber und EM-Bronze im letzten Jahr zu den Medaillenanwärterinnen. (sda)
epa09363808 Anna Kiesenhofer of Austria wins the Women's Road Cycling race of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Fuji International Speedway in Oyama, Japan, 25 July 2021.  EPA/CHRISTOPHER JUE
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10:15
Aufziehender Taifun sorgt für Verschiebung bei den Ruderern
Auf dem Sea Forest Waterway bei Tokio sorgt der bevorstehende Wetterwechsel für eine zweitägige Zwangspause. Wegen der erwarteten Winde, die zu unfairen Bedingungen führen könnten, finden montags und dienstags keine Ruder-Wettkämpfe statt.

Von den Verschiebungen betroffen sind auch drei Schweizer Boote. Der Vierer ohne Steuermann mit Paul Jacquot, Markus Kessler, Joel Schürch und Andrin Gulich absolviert seinen B-Final in der Nacht auf Mittwoch bereits um 1.40 Uhr. Gleichentags und damit um einen Tag später als ursprünglich geplant, findet das Halbfinal des Schweizer Leichtgewicht-Doppelzweiers mit Patricia Merz und Frédérique Rol statt. Der Halbfinal von Skifferin Jeannine Gmelin wurde derweil von Mittwoch auf Donnerstag verlegt.

Von den Verschiebungen vorerst nicht betroffen sind Barnabé Delarze und Roman Röösli. Der Schweizer Doppelzweier kämpft planmässig am Mittwoch im A-Final um die Olympia-Medaillen. (sda)
Bild: fxp-fr-sda-rtp
Jeannine Gmelin muss sich gedulden
10:05
Golfer Rahm und DeChambeau positiv auf Corona getestet
Die Golfstars Jon Rahm und Bryson DeChambeau werden die Olympischen Spiele in Tokio wegen positiver Corona-Tests verpassen. Bei den Siegern der US Open 2021 (Rahm) und 2020 (DeChambeau) wurde der positive Test jeweils vor der Abreise in die japanische Hauptstadt festgestellt. Damit fehlen zwei der Favoriten auf die Goldmedaille beim olympischen Golfturnier (29. bis 1. August) im Kasumigaseki Country Club. (sda/afp)
09:50
Bencic/Golubic auch im Doppel weiter
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Einzel beweisen Belinda Bencic und Viktorija Golubic auch im Doppel ihre gute Form. Sie gewinnen ihre Startpartie gegen das als Nummer 2 gesetzte einheimische Duo Shuko Aoyama/Ena Shibahara 6:4, 6:7 (5:7), 10:5.

Bencic/Golubic hatten bei ihrem zweiten Einsatz in Tokio lange alle Vorteile auf ihrer Seite, ehe sie es im zweiten Satz nach drei vergebenen Breakbällen beim Stand von 5:5 noch einmal spannend machten. Nach dem verlorenen Tiebreak (nach 4:3-Führung) liessen sie im Super-Tiebreak aber nichts mehr anbrennen und zogen nach knapp zweieinhalb Stunden in die Achtelfinals ein. Dort treffen sie auf die Spanierinnen Garbiñe Muguruza/Carla Suarez Navarro.

Vor vier Jahren in Rio gewann die Schweiz mit dem Duo Timea Bacsinszky/Martina Hingis überraschend die Silbermedaille in der Doppel-Konkurrenz und schrieb damit die Erfolgsgeschichte weiter. Seit 2008 kehrte Swiss Tennis immer mit einer Olympia-Medaille nach Hause. (sda)
Belinda Bencic, of Switzerland, reacts after defeating Jessica Pegula, of the United States, during the tennis competition at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 24, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Patrick Semansky)
Belinda Bencic
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09:38
Arme Viktorija Golubic
Kuriose Aktion im Spiel der Schweizerinnen: Belinda Bencic schlägt auf und trifft ihre Kollegin Viktorija Golubic mit voller Wucht am Kopf. Zum Glück geht es für die 28-Jährige weiter. (rst)
09:12
Toller Sieg von Rachel Moret beim Olympia-Debüt
Bei ihrem Olympia-Debüt gewinnt die Waadtländer Tischtennisspielerin Rachel Moret auch die zweite Partie. Sie bezwingt die als 53. der Weltrangliste um 33 Positionen besser klassierte, erfahrene Ungarin Georgina Pota mit einer tollen Leistung mit 4:1 Sätzen.

Ist der Sieg gegen die ehemalige Weltnummer 14 eine Überraschung, so wäre es eine veritable Sensation, wenn die 31-Jährige aus Morges auch aus der nächsten Runde, den Sechzehntelfinals, als Siegerin hervorgehen sollte. Denn sie bekommt es mit der derzeit Besten zu tun: mit der topgesetzten Weltnummer 1 Chen Meng aus China, der aktuellen WM-Zweiten. Die besten Chinesinnen beherrschen die Szene seit vielen Jahren derart deutlich, dass ein weiterer Erfolg Morets eher eine Illusion als eine Vision ist.

Georgina Pota war als ehemalige Weltnummer 14 im Match gegen Moret klar favorisiert. Aber es war die fünf Jahre jüngere Waadtländerin, die so spielte, als wäre das Olympia-Turnier ein gewöhnliches Turnier. Als Pota im zweiten Satz aggressiver spielte und die Hoheit an der Platte zu finden schien, fand Moret sofort eine Antwort. Sie gewann auch diesen Umgang.

Die letzte Reifeprüfung legte sie im fünften Satz ab. Den tollen Sieg vor Augen, gab sie einen 8:1-Vorsprung aus der Hand. Bei 9:9 jedoch punktete sie zweimal mit ihrem Aufschlag. (sda)
epa09363582 Rachel Moret of Switzerland in action against Georgina Pota of Hungary during the Table Tennis women's singles second round in the Table Tennis events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Metropolitan Gymnasium arena in Tokyo, Japan, 25 July 2021.  EPA/KIMIMASA MAYAMA
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08:55
Ein Morgengruss der schwedischen Fussballerinnen
Den schwedischen Fussballerinnen läuft es bislang bestens. Zum Auftakt gab es einen unerwarteten 3:0-Sieg gegen Mitfavorit USA, im zweiten Spiel gewannen die Schwedinnen 4:2 gegen Australien. (rst)
08:00
Japaner Horigome gewinnt Skateboard-Premiere
Der Japaner Yuto Horigome triumphierte bei der olympischen Premiere im Skateboarden. In der Disziplin Street setzte sich der 22-Jährige bei den Spielen in seiner Geburtsstadt Tokio vor dem Brasilianer Kelvin Hoefler und Jagger Eaton aus den USA durch.

Im Ariake Sports Park mussten die Skateboarder auf einer strassenähnlichen Strecke zwei Läufe à 45 Sekunden absolvieren und fünf Tricks zeigen, die jeweils gesondert bewertet wurden.

Skateboard ist eine von fünf Sommersportarten, die in Tokio erstmals im olympischen Programm stehen. Schweizer Athletinnen und Athleten haben sich für die vier Medaillenentscheidungen – auch in der Disziplin Park wird pro Geschlecht ein Olympiasieger gekürt – keine für Tokio qualifiziert. (sda)
Yuto Horigome of Japan competes in the men's street skateboarding finals at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/=03370548=)
Yuto Horigome
Bild: keystone
07:25
Fabienne Kocher kämpft um die Medaillen
Fabienne Kocher schreibt im Mutterland des Judo Schweizer Olympia-Geschichte. Die Zürcherin kämpft im Limit bis 52 kg um die Medaillen.

Nach ihrem dritten Sieg in Folge steht die Olympia-Debütant in den Halbfinals. Dort trifft sie kurz nach 10.00 Uhr Schweizer Zeit auf die Weltranglistenerste Amandine Buchard aus Frankreich.

Selbst bei einer Niederlage gegen die Europameisterin, bliebe der 28-jährigen Schweizerin über den Hoffnungslauf noch eine weitere Chance, auf den Gewinn der Bronzemedaille. Es wäre für Kocher der zweite Podestplatz bei einem Grossanlass, nachdem sie im Juni in Budapest die WM-Bronzemedaille gewonnen hat.

Selbst beim Verpassen einer Olympia-Medaille hat Kocher schon Historisches vollbracht. Bislang war es noch keiner Schweizerin im Judo gelungen, ein Olympia-Diplom zu gewinnen. Das Frauen-Judo ist seit 1992 olympisch.

Im Viertelfinal schaltete Kocher mit Ippon, der höchsten Wertung, die Ungarin Reka Pupp aus, die zuvor in der Startrunde überraschend die Kosovarin Majlinda Kelmendi, die Olympiasiegerin von Rio 2016, aus dem Wettkampf geworfen hatte. (sda)
Fabienne Kocher of Switzerland Reacts after winning against Sosorbaram Lkhagvasuren of Mongolia during the women's judo -52kgl competition at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Sunday, July 25, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
07:05
Andy Murray verzichtet auf Teilnahme im Einzel
Der zweifache Olympiasieger Andy Murray verzichtet auf eine Teilnahme in der Einzel-Konkurrenz von Tokio. Der 34-jährige Schotte zog sich am Sonntag wenige Stunden vor seiner geplanten Auftaktpartie gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime wegen Oberschenkelproblemen aus dem Turnier zurück. Im Doppel will Murray aber mit seinem Partner Joe Salisbury antreten.

Der dreifache Grand-Slam-Sieger und ehemalige Weltranglisten-Erste Murray hat mit seinen Erfolgen in London 2012 und Rio de Janeiro 2016 als einziger Tennis-Profi zwei Einzel-Olympiasiege in Folge gefeiert. (sda)
Andy Murray, of Britain, played in a doubles match during the first round of the tennis competition at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 24, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Seth Wenig)
Andy Murray
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06:42
Sorribes Tormo wirft Wimbledon-Siegerin Barty aus dem Turnier
Das Frauen-Turnier in Tokio hat seine erste grosse Überraschung. Die Wimbledon-Siegerin und Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty aus Australien unterlag in der 1. Runde überraschend der Spanierin Sara Sorribes Tormo (WTA 48) 4:6, 3:6.

Zu klaren Startsiegen kamen die tschechische Wimbledon-Finalistin Karolina Pliskova und Aryna Sabalenka aus Belarus. (sda)
epa09363113 Ashleigh Barty of Australia in action against Sara Sorribes Tormo of Spain in a Women's Singles First Round match during the Tennis events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Ariake Coliseum in Tokyo, Japan, 25 July 2021.  EPA/WU HONG
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06:20
Vierer Chance ohne im B-Final
Der Schweizer Vierer ohne Steuermann rudert an den Olympischen Spielen in Tokio nicht um die Medaillen. Im Hoffnungslauf blieben Paul Jacquot, Markus Kessler, Joel Schürch und Andrin Gulich in einem starken Feld chancenlos und wurden Fünfte. Damit kämpft der junge Schweizer Vierer um die Plätze 7 bis 10.

Den Sprung in den A-Final schafften derweil noch die Rumänen und das Quartett aus den Niederlanden. (sda)
Paul Jacquot, Markus Kessler, Joel Schuerch, and Andrin Gulich, of Switzerland, compete in the men's four at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 24, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Darron Cummings)
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06:10
Röösli und Delarze rudern um die Olympia-Medaillen
Der Schweizer Doppelzweier mit Roman Röösli und Barnabé Delarze erfüllt die Erwartungen und steht in Tokio im A-Final. Im Halbfinal erhält sich das Schweizer Duo die Medaillen-Chance dank dem 3. Rang.

Für Röösli/Delarze ging es im Halbfinal bald einmal nur noch um die Absicherung des 3. Ranges, der den letzten Platz im A-Final garantiert. Gegen Topfavorit und Laufsieger Niederlande wie auch im Duell mit den zweitklassierten Chinesen blieben die Schweizer im Halbfinal ohne Chance. Röösli/Delarze erreichten das Ziel mit fast sechs Sekunden Rückstand auf die niederländische Siegerzeit und rund drei Sekunden hinter den Chinesen.

Dagegen machte das russische Duo Ilja Kondratew/Andrej Potapkin Druck auf Röösli/Delarze. Die beiden 27-jährigen Schweizer brachten den 3. Platz jedoch über die Ziellinie. Am Schluss entschieden sieben Zehntel den Kampf um das Ticket für den A-Final zu Gunsten der Schweizer. (sda)
Swiss rowers Barnabe Delarze and Roman Roeoesli compete in the men's rowing double sculls heat at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Friday, July 23, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
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06:18
Merz/Rol und Gmelin souverän in den Halbfinals
Der Schweizer Leichtgewichts-Doppelzweier mit Patricia Merz und Frédérique Rol löst das Halbfinal-Ticket via Hoffnungslauf äusserst souverän. Auch Skifferin Jeannine Gmelin ist auf Kurs.

Von Beginn an diktierte das Schweizer Duo das Rennen und gewann seinen Lauf mit 70 Hundertsteln Vorsprung auf das russische Team und 1,44 Sekunden vor Irland.

Die Vorentscheidung im ersten Hoffnungslauf fiel extrem früh. Bereits nach Rennhälfte lagen die Boote der Schweiz, des russischen Teams und Irlands gut zehn Sekunden vor den dahinter folgenden Österreicherinnen. Trotz des frühzeitig gesicherten Platzes in den Halbfinals entwickelte sich beim Spitzentrio auf den letzten Metern des Hoffnungslauf ein packender Dreikampf. Merz/Rol vermochten den Angriff der Russinnen auf den letzten 500 Metern zu parieren und wurden ihrem Status im Hoffnungslauf damit absolut gerecht.

Auch Gmelin souverän
Wenig überraschend befindet sich auch Jeannine Gmelin im Sea Forest Waterway weiterhin auf Kurs. Die Schweizer Skifferin schaffte es wie erwartet auch in die Halbfinals. Dafür reichte Gmelin im Viertelfinal ein kontrolliertes Rennen.

Zwar verlor die 31-jährige Zürcherin als Zweite über sieben Sekunden auf die Siegerzeit von Emma Twigg (7:54,96) aus Neuseeland, lief aber nie Gefahr, die Halbfinals zu verpassen. Mit der Iranerin Nazanin Malaei, die es als Dritte ebenfalls noch in die Halbfinals schaffte, distanzierte Gmelin ihre nächste Verfolgerin ebenfalls um über fünf Sekunden. (sda)
Die Schweizer Ruderinnen Patricia Merz, rechts, und Frederique Rol, links, im Leichtgewichts-Doppelzweier der Damen beim Training auf dem Sarnersee am Dienstag, 22. Juni 2021.  KEYSTONE/Urs Flueeler).
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05:46
Max Heinzer steht im Achtelfinal
Degenfechter Max Heinzer steht im Achtelfinal und darf im Gegensatz zu Benjamin Steffen und Michele Niggeler weiter von einer Olympia-Medaille im Einzel-Wettkampf träumen.

Max Heinzer besiegte im Sechzehntelfinal den Ukrainer Roman Switschkar 15:11. Mit einem Zwischenspurt vom 2:2 zum 6:2 erarbeitete sich der 34-Jährige aus dem Kanton Schwyz zur Mitte des Gefechts ein gewisses Polster. Der sechs Jahre jüngere Osteuropäer kam danach nie mehr näher als auf einen Treffer Unterschied heran.

In den Achtelfinals (ab 07.35 MESZ) trifft Heinzer auf Igor Reislin. Der als Nummer 3 gesetzte Ukrainer setzte sich in der Runde zuvor gegen Benjamin Steffen mit 15:11 durch.

Der Basler Degenfechter hielt gegen Reislin bis zum 9:9 gut mit, letztlich resultierte allerdings eine 11:15-Niederlage. Der 39-jährige Steffen wird seine Karriere nach dem olympischen Team-Wettkampf beenden.

Eine Enttäuschung setzte es auch für Michele Niggeler ab. Dieser blieb im 1/32-Final gegen Yeisser Ramirez chancenlos und schied mit 6:15 aus. Der Tessiner ging gegen den Amerikaner zwar 1:0 in Führung, doch nach den ersten drei Minuten Gefecht lag er bereits 1:4 zurück. (sda)
Switzerland's Max Heinzer celebrates the victory against Ukraine's Roman Svichkar during the men's epee fencing individual round of 32 competition at the 2020 Tokyo Summer Olympics at the Makuhari Messe Hall in Chiba City, near Tokyo, Japan, on Sunday, July 25, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
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Max Heinzer darf jubeln
05:06
Heidi Diethelm Gerber nach schwachem Start chancenlos
Heidi Diethelm Gerber verpasst mit der Luftpistole über 10 m – ihrer Zweitdisziplin – die Qualifikation für den olympischen Final deutlich. Dank einer guten zweiten Wettkampfhälfte zieht sich die Thurgauerin doch noch achtbar aus der Affäre.

Die 52-Jährige klassierte sich mit 569 Punkten im 28. Rang unter 53 Teilnehmerinnen. Der Wettkampf war im Prinzip schon nach der ersten von sechs Passen gelaufen, als aus 10 Schuss bloss 91 Zähler resultieren. Nach einer 93er-Wertung im dritten Umgang ging es dann endgültig nur noch um Resultat-Kosmetik.

Diese gelang der Thurgauerin eindrücklich. Die Zehner-Passen 96, 97 und 97 (trotz einer 8) kamen noch in die Wertung. «Ich bin nicht eine, die einfach aufgibt. Das ist nicht mein Naturell», sagte Heidi Diethelm Gerber. «Den Start habe ich mir natürlich anders vorgestellt. Aber die Luftpistole ist bei mir eine Zitterpartie von A bis Z.»

Somit bleibt für Heidi Diethelm das Gefühl, dass sie es eigentlich könnte, dass sie auf einen Fehlstart reagieren kann. «Ich nehme aber nichts mit von all dem für die Sportpistole. Ich hake diesen Wettkampf ab, danach beginnt es wieder bei null», sagte die Olympia-Dritte von Rio 2016 mit der Sportpistole. In ihrer Paradedisziplin steht sie am Donnerstag und Freitag im Einsatz.

Für den Vorstoss in die Top 8 wären 577 Punkte nötig gewesen, also im Schnitt fünf 96er- und ein 97er-Umgang. Bei den Männern lag der Cut am Samstag bei 578.

Die Qualifikationsbeste Jiang Ranxin erreichte 587 Punkte. Die Chinesin wurde allerdings letztlich nur Dritte, das Olympia-Gold holte sich die russische Schützin Witalina Bazaraschkina. (sda)
Heidi Diethelm Gerber, Pistole 10m und 25m am Swiss Shooting Olympia Team Medientreff, am Freitag, 2. Juli 2021 in Luterbach. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
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Merkwürdige Bus-Fahrpläne
Das olympische Bussystem, das die Athleten, Funktionäre und Journalisten in Tokio von A nach B bringt, funktioniert sehr gut. Nur die Abfahrtszeiten erstaunen gelegentlich. Der Medienbus für das am Montag stattfindende Mountainbike-Rennen der Männer im rund 100 Kilometer von Tokios Innenstadt entfernten Izu fährt morgens um 5 Uhr, obwohl das Rennen erst um 15 Uhr beginnt. Auch die Athleten müssen gelegentlich früh auf den Bus, um sich dann in der Halle eineinhalb Stunden zu gedulden, ehe das Training beginnt. Danach geht das Warten weiter, bis der Bus wieder zurück ins olympische Dorf fährt. Der Kunstturner Benjamin Gischard nimmt es gelassen. «Ob wir nun ein Handy-Game auf unserem Zimmer oder beim Warten in der Halle spielen, macht keinen Unterschied.» (sda)
epa09353298 Security personels inspect a bus carrying athletes as it enters the Olympic Village in Tokyo, Japan, 19 July 2021. Just few days before the opening of the Tokyo Games, the Tokyo Olympic Games organizing committee said that 21 people have been certified as close contacts of the three South African men's national soccer team players who have tested positive for COVID-19 and stayed in the Olympic Village.  EPA/FRANCK ROBICHON
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Die Schweizer Fahnenträger bei Olympia

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Die Schweizer Fahnenträger bei Olympia
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