Sport
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US Open, Viertelfinals

Männer:
Dimitrov – Federer (3) 3:6 6:4 3:6 6:4 6:2
Medwedew (5) – Wawrinka (23) 7:6 6:3 3:6 6:1
Berrettini (24) – Monfils (13) 18.00
Schwartzman (20) – Nadal (2) 01.00

Frauen:
S.Williams (8) – Qiang (18) 6:1 6:0
Switolina (5) – Konta (16) 6:4 6:4
Bencic (13) – Vekic (23) 18.00
Andreescu (15) – Mertens (25) 01.00

Roger Federer, of Switzerland, reacts after missing a point during the fifth set against Grigor Dimitrov, of Bulgaria, during the quarterfinals of the U.S. Open tennis tournament Tuesday, Sept. 3, 2019, in New York. (AP Photo/Charles Krupa)
Roger Federer

Roger Federer scheidet am US Open im Viertelfinal aus. Bild: AP

Verletzter Nacken – Federer scheitert im Viertelfinal an Dimitrov

Schweizer Tennis-Fans bleiben wohl lieber liegen nach dieser Nacht. Anstatt, dass es an den US Open in New York zu einem Traum-Halbfinal zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka kommt, sind beide ausgeschieden.



Nach Stan Wawrinka hat auch Roger Federer seinen Viertelfinal am US Open verloren. Der 38-jährige Basler unterlag dem Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 78) in 3:12 Stunden 6:3, 4:6, 6:3, 4:6, 2:6. Statt Federer – Wawrinka heisst der Halbfinal Dimitrov – Daniil Medwedew, die Nummer 5 aus Russland.

Dimitrovs Matchball.

Nach zwei Gala-Vorstellungen in den Runden zuvor überzeugte Federer gegen den weit zurückgefallenen Masters-Champion von 2017 nur zu Beginn. Er startete gleich mit einem Break zum 2:0 und holte sich den ersten Satz in nur einer halben Stunde. Danach wurde Dimitrov aber in gleichem Masse stärker, wie der Schweizer mehr Fehler einstreute.

Beim Aufwärmen am Nacken verletzt

Federer bekundete Mühe mit dem Timing, wenn er forcieren wollte kamen viele Eigenfehler, sowohl auf der Vor- als auch der Rückhand. Bis zum Ende kamen nicht weniger als 60 unerzwungene Fehler zusammen.

Ein Grund dafür: Beim Aufwärmen am Nachmittag hatte sich Federer eine leichte Verletzung im Nacken zugezogen. «Das gehört dazu», wiegelte er ab. «Ich hatte ja auch so meine Chancen.»

Roger Federer, of Switzerland, reacts during a match against Grigor Dimitrov, of Bulgaria, during the quarterfinals of the U.S. Open tennis tournament Tuesday, Sept. 3, 2019, in New York. (AP Photo/Seth Wenig)
Roger Federer

Federer quälte sich angeschlagen durchs Match. Bild: AP

«Grigor hat sehr gut gespielt»

Er ärgerte sich denn auch über eine verpasste Gelegenheit. «Ich hatte mich vorher gut gefühlt und hätte nach dem Viertelfinal zwei Tage Pause gehabt.» Federer glaubt, dass der Nacken bis dann wieder völlig in Ordnung gewesen wäre. «Aber das ist nicht der Moment meines Körpers», betonte er. «Das ist Grigors Moment. Er hat sehr gut gespielt und sich den Sieg verdient.» Zuvor hatte Dimitrov in sieben Duellen mit Federer nur zweimal einen Satz gewonnen.

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Bääm! Federer haut Dimitrov einen Smash um die Ohren. Video: YouTube/US Open Tennis Championships

Da auch der Aufschlag nicht wie gewünscht Wirkung zeigte, musste der 38-jährige Basler auch bei eigenem Service fast in jedem Game kämpfen. Im zweiten Satz holte er ein erstes Break zurück, nur um dann bei 4:5 gleich wieder seinen Aufschlag abzugeben. Den dritten Durchgang holte sich Federer dank eines Zwischenspurts vom 2:3 zum 6:3, doch im vierten Satz geriet er gleich wieder 0:3 in Rückstand.

Dimitrovs Märchen geht weiter

Nach einem medizinischen Timeout vor dem Start des fünften Satzes gab Federer gleich wieder seinen Aufschlag ab. Er bewegte sich dabei äusserst schlecht und war bei fast allen Schlägen zu spät. Dimitrov behielt die Nerven und spielte genau richtig. Erst beim Stand von 0:4 brachte der Schweizer noch seinen zweimal seinen Aufschlag durch, von einer Wende war er aber weit entfernt. Im fünften Satz gewann der Schweizer nur noch 13 Punkte.

Für Dimitrov geht hingegen ein märchenhaftes Comeback weiter. Die ehemalige Nummer 3 steckte in einer tiefen Krise. Vor dem US Open hatte er bei sieben Turnieren nur gerade ein Spiel gewonnen. Nun steht er zum dritten Mal nach Wimbledon 2014 (Niederlage gegen Federer) und dem Australian Open 2017 (gegen Rafael Nadal) in einem Grand-Slam-Halbfinal. (ram/mim/sda)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Peter R. 04.09.2019 07:51
    Highlight Highlight Jammerschade, dass grad beide Schweizer aus dem Rennen sind.
  • lilie 04.09.2019 07:46
    Highlight Highlight Ach, da wacht man völlig nichtsahnend auf, nachdem man abends noch Wawrinka sich abmühen sah und dachte, der unermüdliche Kämpfer schafft es vielleicht wie so oft in 5 Sätzen, und wenn nicht, haben wir ja noch Federer...

    ... und dann das. Beide raus. ☹

    Naja, das wird dann vermutlich die Chance für Nadal. Oder vielleicht sogar diesmal einer der jungen Generation? 🤔
  • Raddadui 04.09.2019 07:39
    Highlight Highlight Federer verringert den Abstand auf die Nr. 1 im Ranking um 2000 Punkte und die Experten so: „Jetzt sollte er wohl besser aufhören...“ Ihr habt’s verstanden...
  • plaga versus 04.09.2019 06:09
    Highlight Highlight Auch wenns weh tut. Ich glaube, die Götterdämmerung hat begonnen.
    • Logan 04.09.2019 06:19
      Highlight Highlight Hoffentlich
    • Mia_san_mia 04.09.2019 06:32
      Highlight Highlight Jetzt könnte es leider wirklich so weit sein ☹️
    • Rumpelstilz 04.09.2019 06:37
      Highlight Highlight Ah...jetzt kommen sie wieder raus aus ihren Löchern! 😎
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