Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04637279 Simon Ammann of Switzerland during the mens skijump Qualifikation at the Nordic Skiing World Championships in Falun, Sweden, 25 February 2015.  EPA/BARBARA GINDL SWEDEN OUT

Ammann vermag heute nicht für ein Schweizer Ausrufezeichen zu sorgen Bild: EPA/APA

Skispringen im Liveticker

Der Deutsche Severin Freund wird Weltmeister auf der Grossschanze – die Schweizer um Simon Ammann vermögen nicht zu überzeugen



Liveticker: 26.2.2015 WM Skispringen Grossschanze

Schicke uns deinen Input
deleted_743821251
Severin Freund ist Weltmeister
Severin Freund heisst der neue Weltmeister auf der Grossschanze. Der Deutsche, der bereits nach dem ersten Durchgang führt, lässt sich bei seinem zweiten Sprung nicht lumpen und stellt die gesamte Konkurrenz in den Schatten. Am Ende gewinnt Freund mit unglaublichen 22 Punkten Vorsprung vor dem Österreicher Schlierenzauer und dem Norweger Rune Velta völlig verdient.
Enttäuschender Tag für die Schweizer
Während die Deutschen sich über den Sieg ihres Landsmanns Severin Freund freuen, bleibt der Schweiz lediglich die Enttäuschung über einen missratenen zweiten Durchgang. Gregor Deschwanden wird als bester Schweizer 17., Simon Ammann muss sich mit dem schwachen 23. Rang begnügen. Einziger Hoffnungsschimmer aus Schweizer Sicht ist wohl Killian Peier, der sich für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte, dort allerdings nicht am 30. Schlussrang vorbei kam.
Severin Freund
Die Kollegen von Eurosport kurz vor dem Exitus. Severin Freund holt sich den Weltmeistertitel mit einem Riesensatz auf 135.5 Meter und stellt damit auch gleich den Schanzenrekord ein. Ein verdienter Sieg des Deutschen der mit astronomischen 22 Punkten Vorsprung Weltmeister wird.
Animiertes GIFGIF abspielen
Anders Bardal
Anders Bardal ist der nächste der Springt und er vermag Schlierenzauer nicht von der Leaderposition nicht zu verdrängen, im Gegenteil. Der Norweger fällt auf den 5. Zwischenrang zurück. Nun kommt es zum Duell zwischen Freund und Schlierenzauer.
Gregor Schlierenzauer
Wow, der Österreicher der bisher nur enttäuscht hat in dieser Saison bringt alle Kritiker zum Schweigen und sichert sich mit einem Satz auf 130 Meter eine Medaille. Die Frage die bleibt, welche wird es sein?
Peter Prevc
Und auch für Peter Prevc wird es heute keine Medaille geben. Der Slowene springt auf 125.5 Meter und bleibt damit hinter dem Norweger Velta.
Stefan Kraft
Mit Stefan Kraft startet der dritte der Normalschanze, kann sein gutes Ergebnis aber nicht wiederholen. Der Sprung ist zwar nicht unbedingt schlecht, für eine Medaille reicht das aber definitiv nicht.
Rune Velta
Schon dreht der Wind und trägt den Norweger Rune Velta auf sagenhafte 128.5 Meter. Damit wird er wohl noch einige Plätze gut machen.
Michael Hayboeck
Die letzten 10 springen nun bei nicht unbedingt günstigen Windverhältnissen. Ein erstes Opfer des Windes wird der Österreicher Hayboeck der lediglich auf 119 Meter Springt und sich damit endgültig aus dem Medaillenrennen verabschiedet.
Roman Koudelka
Roman Koudelka springt zwar nicht ganz so weit wie die Besten im zweiten Durchgang, der Sprung auf 124.5 Meter reicht aber trotzdem um die zwischenzeitliche Führung zu übernehmen.
Simon Ammann
So, Simon Ammann setzt zum Sprung an, landet aber deutlich vor der Bestlänge. Lediglich 114 Meter weit Springt der Schweizer und wird damit wohl nach hinten durchgereicht.
Gregor Deschwanden
Auch der zweite Schweizer überzeugt nicht mit seinem Sprung im zweiten Durchgang. Lediglich 121.5 Meter rufen lediglich ein Kopfschütteln bei Deschwanden hervor.
Junshiro Kobayashi
Und mitten im Vor-Favoriten-Trott setzt der Japaner Junshiro Kobayashi zu einem enormen Satz von 130 Metern an. Damit übernimmt der Japaner mit 12 Punkten Vorsprung souverän die Spitze. Wofür reicht dieses Resultat heute noch?
Janne Ahonen
Einmal mehr wird Janne Ahonen bester Finne auch wenn wir von ihm natürlich schon ganz andere Sprünge gesehen haben. Mit einem Punktetotal von 206.5 reicht es für den zweiten Zwischenrang.
Denis Kornilov
Bisher läuft hier alles mehr oder weniger den Erwartungen entsprechend. Mit Denis Kornilov startet springt bereits der 7. Springer, doch auch ihm gelingt keine Überraschung. Im Gegenteil mit einem Punktetotal von 193.7 liegt er auf dem drittletzten Platz.
Kilian Peier
Der Wind nun etwas launiger als bisher und darum auch der Sprung von Peier nicht wirklich gut. Der Romand bringt es lediglich auf 108.5 Meter und liegt damit abgeschlagen auf dem letzten Rang.
Jarkko Maeaettae
Der Finne mit dem leicht zu schreibenden Namen eröffnet den zweiten Durchgang mit einem Sprung auf 125.5 Meter. Keine schlechte Distanz doch nun aufgepasst auf Killian Peier.
Gleich startet der 2. Durchgang
In wenigen Augenblicken startet der zweite Durchgang und mit Peier, Deschwanden und Ammann sind gleich drei Schweizer mit dabei.
Peter Prevc
Peter Prevc heisst der letzte Springer, doch er vermag Freund nicht mehr von der Spitze zu verdrängen auch wenn er mit 134.0 Metern genau gleichweit springt. Aufgrund von besseren Bedingungen gibt es deutlich Abzug bei Peter Prevc, der Slowene reiht sich auf dem 4. Zwischenrang ein. Wir sind nun gespannt auf den zweiten Durchgang.
Severin Freund
Wir haben einen neuen Führenden und dieser kommt aus Deutschland! Severin Freund springt auf gewaltige 134.0 Meter und klassiert sich in der Wertung 4.8 Punkte vor dem bisher Führenden Bardal.
Anders Fannemel
Erfreuliches Ergebnis heute für das norwegische Team. Neben dem Führenden Bardal klassiert sich der nächste Norweger in den Top 3. Anders Fannemel springt auf auf den 3. Zwischenrang.
Roman Koudelka
Und schon verabschiedet sich der nächste aus dem Rennen um den Sieg. Roman Koudelka schafft es nicht, die Distanz von Bardal anzugreifen und muss sich mit dem 7. Zwischenrang begnügen.
Michael Hayboeck
Enttäuschtes Gesicht bei Michael Hayboeck nach seinem Sprung auf 125 Meter. Die Distanz von Anders Bardal bleibt weiterhin unangetastet.
Gregor Schlierenzauer
Der ehemalige Dominator der Tour zeigt einen ansprechenden Sprung, kann aber ebenfalls nicht an die Resultate aus früheren Tagen anschliessen. Immerhin, mit 122.9 Punkten reicht es für den zwischenzeitlichen zweiten Rang.
Rune Velta
Das Publikum tobt vor dem Satz von Mitfavorit Velta, wird aber vom Norweger enttäuscht. Mit 126.5 Metern verabschiedet sich auch Rune Velta aus dem Rennen um den Sieg heute.
Simon Ammann
Leider nicht weit genug um vorne anzugreifen vom Schweizer. Mit einer Distanz von 125 Metern und einem Punktetotal von 111.3 wird es wohl nichts mit dem Sieg aus Schweizer Sicht.
Richard Freitag
Der letzte Springer vor Simon Ammann ist der Deutsche Richard Freitag. 124 Meter heisst die Distanz für Freitag, interessiert uns aber nicht gross, denn jetzt kommt Simi Ammann.
Markus Eisenbichler
Auch der Deutsche Markus Eisenbichler schafft es nicht, vorne anzugreifen. 122.5 Meter und Rang 2 klingen zwar nicht übel, mit 16 Punkten Rückstand ist da aber nicht mehr wirklich etwas zu machen.
Daiki Ito
So, der Reigen der besten Springer ist damit eröffnet. Der nächste heisst Daiki Ito, kommt aus Japan, verabschiedet sich mit einem Sprung von 119 Metern aber aus dem Favoriten-kreis. Den Sieg werden heute andere unter sich ausmachen.
Anders Bardal
Jetzt der Titelverteidiger von der Normalchance und der Norweger Bardal zeigt einen Riesensatz auf 131.5 Meter und klassiert sich mit einem Vorsprung von 16.4 Punkten an die Spitze. Damit ist nun definitiv eine erste Marke gesetzt.
Nejc Dezman
So, die ersten 30 Springer sind bereits unten und aus Schweizer Sicht sieht es vielversprechend aus. Mit Deschwanden ist ein Schweizer bereits sicher im zweiten Durchgang, er liegt momentan auf Rang 2, mit Kilian Peier darf sich gar ein zweiter Springer Hoffnungen auf Durchgang Nummer 2 machen.
Gregor Deschwanden
Na das sehen wir sehr gerne. Gregor Deschwanden springt als dritter Schweizer auf 122.5 Meter und übernimmt damit den zweiten Platz im Zwischenklassement. Der erste Schweizer ist damit sicher im zweiten Durchgang. Was schafft Amman mit Startnummer 40?
Jan Matura
Jubelpose des Tschechen Matura nach seinem Sprung auf 122.5 Meter. Auch wenn es mit 107.1 Punkten nicht für die Spitzenposition reicht, für den zweiten Durchgang reicht dies allemal.
Klemens Muranka
Der Pole Muranka springt als 17. und darf äusserst zufrieden sein mit seinem Sprung von 123.0 Metern. Auch wenn die Landung zu wünschen übrig lässt, setzt sich der junge Pole mit 109.8 Punkten klar an die Spitze.
Kilian Peier
Der nächste Schweizer springt und tut das nicht schlecht. Der Romand packt einen guten Sprung aus und klassiert sich mit 117 Metern in einem Bereich, welcher vielleicht sogar für einen zweiten Durchgang reichen könnte. Aufgrund der etwas wackligen Landung, liegt er mit 93.3 Punkten momentan auf dem 3. Zwischenrang.
Janne Ahonen
Ein erstes Ausrufezeichen kommt vom Finnen Janne Ahonen, auch wenn der Finne es natürlich nicht schafft, an seine grossartigen Ergebnisse aus früheren Tagen anzuknüpfen, darf er sich mit einer Distanz von 118.5 wohl auf den zweiten Durchgang freuen.
Sebastian Colloredo
Bisher bleibt die Überraschung unter den ersten paar Springern wie erwartet aus. Keine der bisherigen Springer wird sich wohl für den zweiten Durchgang qualifizieren, so auch der Italiener Colloredo der es lediglich auf 108.5 Meter bringt.
Evgeniy Klimov
Und kaum ist es geschrieben, schon ist es vorbei. Der Russe Evgeniy Klimov schlägt den Satz von Egloff mit 112.5 Metern klar.
Martti Nomme
Auch wenn die Distanz von Luca Egloff eher bescheiden ist, grüsst der Schweizer immer noch von ganz oben. Auch der Estländer Martti Nomme kommt nicht an die Länge des Schweizers ran.
Luca Egloff
Und schon fliegt der erste Schweizer. Der 19-Jähriger Luca Egloff kommt mit seinem ersten Sprung auf 105.0 Meter. Das wird wohl sehr eng werden mit der Quali für den zweiten Durchgang.
Michael Glasder
Und der erste Springer ist bereits unten. Der Amerikaner Michael Glasder setzt mit einer Distanz 102.5 eine erste Marke.
Kann Ammann seine Aufwärtstendenz bestätigen?
Für Ammann verlief das Jahr bisher überhaupt nicht nach Wunsch. Nach dem wiederholten «Nicht-Gewinn» der Vierschanzentournee zur Neujahrs-wende und seiner bitteren Verletzung, wurde Ammann beim Springen auf der Normalchance zweimal von Teamkollege Deschwanden geschlagen. Auch wenn die Leistung beim ersten Springen vor allem von einem missratenen ersten Sprung geprägt war, ist dies für den früheren Olympiahelden natürlich deutlich zu wenig.

Beim Qualifikationsspringen packte Ammann dann aber einen unglaublichen Satz aus und musste diesen sogar vorzeitig abbrechen, weil der Schweizer sonst im flachen Teil gelandet wäre. Die Vorzeichen stehen also nicht schlecht für einen Exploit von «Super-Simi» heute. In knapp 5 Minuten geht es mit dem ersten Durchgang los.
Vier Schweizer dabei
Gestern haben sich alle vier Schweizer Springer für den Wettkampf qualifiziert: Simon Ammann, Gregor Deschwanden, Killian Peier und Luca Egloff. Ammann war der beste, obwohl er seinen Flug auf 130,5 m abbrechen musste, um nicht im Flachen zu landen.

Von den zehn Vorqualifizierten hinterliess Rune Velta den stärksten Eindruck. Der norwegische Weltmeister auf der kleinen Schanze egalisierte mit 135 m den Schanzenrekord.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Sotschi ist (leider) längst vorbei

Gisin kaputt, Ammann kaputt – was reissen die anderen Schweizer Olympia-Helden an den Weltmeisterschaften?

Elf Medaillen gewann die Schweiz an den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Das war vor einem Jahr. Nun stehen Weltmeisterschaften an. Welche Sportler können erneut zuschlagen?

Die Abfahrts-Olympiasiegerin hat es in diesem Winter noch in keinem Rennen aufs Podest geschafft, ist bloss vier Mal in die Top Ten gefahren. Gestern in Cortina d'Ampezzo stürzte sie und zog sich eine so schwere Knieverletzung zu, dass die WM-Teilnahme unrealistisch ist. Und selbst wenn sie in Vail an den Start gehen kann, dann nur sehr handicapiert.

Chance auf WM-Medaille: 1 Prozent

Der Sensations-Olympiasieger in der Kombination kämpft wieder einmal mit Rückenproblemen. Viletta war noch nie …

Artikel lesen
Link zum Artikel