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Sportnews-Ticker: Stan Wawrinka scheitert in Genf denkbar knapp

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Wawrinka scheitert in Genf denkbar knapp +++ 3. Etappensieg für Narvaez am Giro

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
20.05.2026, 19:5720.05.2026, 19:57
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Stan Wawrinka verliert in Genf in der 2. Runde
Die Dernière von Stan Wawrinka beim ATP-Turnier in Genf endet in der 2. Runde. Der Lausanner verliert gegen den Amerikaner Alex Michelsen mit 6:7 (1:7), 6:7 (4:7). (nih/sda)

Der 41-Jährige war zu wenig konstant, um die Vorteile gegen den Weltranglisten-41. aus Kalifornien zu nutzen. Im ersten Satz verspielte er nach dem Break zum 5:4 bei eigenem Service einen Satzball und verlor etwas später das Tiebreak mit 1:7. Auch im zweiten Umgang führte der im ATP-Ranking an Nummer 119 geführte Schweizer mit Break, das Michelsen aber wettmachte. Erneut ging es ins Tiebreak, in welchem Wawrinka von Beginn weg einem Rückstand hinterherlief.

Nach dem Match wurde Wawrinka von Marc Rosset geehrt. Auf dem Grossbildschirm liefen einige der besten Momente seiner Karriere, die er mit feuchten Augen verfolgte. Der Clip endete mit den Worten «Merci Stan». «Ich danke dem Turnier, dass ich nochmals hier antreten konnte. Das war für mich sehr wichtig», sagte der Waadtländer an die Zuschauenden gerichtet, zu denen auch seine Tochter Alexia gehörte. (nih/sda)
Jhonatan Narvaez kommt zum dritten Etappensieg
Jhonatan Narvaez feiert seinen dritten Etappensieg am diesjährigen Giro d'Italia. Der 29-jährige Ecuadorianer gewinnt das 11. Teilstück über 195 Kilometern von Porcari nach Chiavari im Sprint der beiden Ausreisser gegen den Spanier Enric Mas.

Den 3. Platz sicherte sich der Italiener Diego Ulissi, der zusammen mit dem Australier Chris Harper vom Schweizer Team Pinarello Q36.5 und dem Russen Alexander Wlasow in den letzten Kilometern versuchte, zum führenden Duo aufzuschliessen. Am Ende fehlten dafür elf Sekunden.

An der Spitze des Gesamtklassements gab es keine Rangveränderungen. Es führt weiterhin der Portugiese Afonso Eulalio mit 27 Sekunden Vorsprung auf Topfavorit Jonas Vingegaard. (nih/sda)
Spaniens Lopez verpasst WM
Für den Europameister Fermin Lopez ist die Fussball-WM vorbei, bevor sie begonnen hat. Der Spanier erlitt am Sonntag beim 3:1-Sieg von Barcelona gegen Betis Sevilla eine Fraktur am rechten Fuss – eine Teilnahme bei der in rund einem Monat beginnenden WM-Endrunde ist unmöglich.

«Die Operation ist gut verlaufen, und ich freue mich schon jetzt darauf, stärker zurückzukommen, sowohl mental als auch körperlich», postete der 23-Jährige auf Instagram. Für Lopez wäre es die erste WM-Teilnahme gewesen. (nih/sda/apa)
Teichmann in Rabat in den Viertelfinals
Jil Teichmann (WTA 207) gewinnt in den Achtelfinals des WTA-Turniers in Rabat gegen Alycia Parks (WTA 80). Gegen die als Nummer 8 gesetzte US-Amerikanerin setzt sich die Schweizerin mit 6:3, 6:4 durch.

Am Montag hatte Teichmann ihren ersten Sieg auf der Tour seit neun Monaten gefeiert, nun folgte gleich der zweite hintereinander. Dies gelang der Seeländerin letztmals im Juli 2025, als sie im rumänischen Iasi gar in den Final vorstiess. Im Herbst beendete sie ihre Saison vorzeitig wegen grosser Erschöpfung.

Im Viertelfinal bietet sich Teichmann gegen die Einheimische Yasmine Kabbaj (WTA 334) gleich nochmal eine grosse Chance. Die Marokkanerin gewann überraschend gegen die Weltnummer 52 Tatjana Maria. (abu/sda)
Bundesrat will kein Geld für Multisport-EM 2030 sprechen
Der Bundesrat will die Organisation einer allfälligen Multisport-EM in der Schweiz finanziell nicht unterstützen. Er begründet seinen Entscheid mit der angespannten Finanzsituation des Bundes. Mit seinem Beschluss wolle der Bundesrat frühzeitig Klarheit schaffen, teilte er am Mittwoch mit. Denn er habe Kenntnis von den Erwartungen der Organisatoren der European Championships 2030 an die finanzielle Beteiligung durch den Bund.

Der Anlass ist gemäss Communiqué eine Multisportveranstaltung, die alle vier Jahre bestehende Europameisterschaften verschiedener Sportarten zusammenfasst und in einem Event durchführt. Die Delegierten der Schweizer Sportverbände gaben vergangenen November grünes Licht für eine Kandidatur für eine Austragung im Jahr 2030 in der Schweiz. Der Sportdachverband Swiss Olympic sah ein Budget von 190 Millionen Franken vor, wie aus Unterlagen des Verbandes zu entnehmen ist. Gerechnet wurde mit 130 Millionen Franken aus der öffentlichen Hand. (abu/sda)


New York Knicks legen nach Aufholjagd vor
Die New York Knicks gewinnen das erste Spiel der Playoff-Halbfinals zuhause gegen die Cleveland Cavaliers nach Verlängerung 115:104. Zuvor verspielten die Cavaliers einen 22-Punkte-Vorsprung.

Knapp acht Minuten vor dem Ende des Schlussviertels lagen die Gäste mit 93:71 deutlich in Führung. Doch angeführt von Jalen Brunson, der in der gesamten Partie 38 Punkte erzielte, gelang den Knicks die Aufholjagd.

Beim Stand von 101:101 ging es in die Verlängerung. In dieser setzte sich der Gastgeber schliesslich deutlich, mit elf Punkten Vorsprung, durch und sicherte sich den achten Sieg in Folge.

Damit sind die New York Knicks in der Best-of-7-Serie noch drei Siege vom ersten NBA-Finaleinzug seit 1999 entfernt. Das zweite Spiel findet in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit, ebenfalls wieder in New York, statt.

Der Gegner im NBA-Final heisst entweder Oklahoma City Thunder oder San Antonio Spurs. (car/sda)


Ganna dominiert Giro-Zeitfahren, Vingegaard enttäuscht
Filippo Ganna deklassiert zum Start der zweiten Giro-Woche die Konkurrenz. Mit dem 42 km langen Einzelzeitfahren von Viareggio nach Massa startete die 109. Ausgabe des Giro d’Italia in ihre zweite Woche. Die nahezu flache 10. Etappe mit einer einzigen kleinen Welle im Finale spielte dem Einheimischen Filippo Ganna in die Karten. Der zweifache Zeitfahr-Weltmeister wurde seiner Favoritenrolle in der Toskana vollends gerecht und sicherte sich mit grossem Vorsprung seinen achten Etappensieg an der Italien-Rundfahrt.

Im einzigen Zeitfahren dieses Giro zeigte Jonas Vingegaard ungewohnte Schwächen. Der Topfavorit auf den Gesamtsieg belegte mit drei Minuten Rückstand nur den 13. Platz. Als bester Schweizer klassierte sich Johan Jacobs mit 4:11 Minuten Rückstand im 29. Rang. In der Gesamtwertung verkürzte Vingegaard den Rückstand auf den weiterhin überraschend führenden Afonso Eulalio von 2:24 Minuten auf 27 Sekunden. (riz/sda)


Carlos Alcaraz verpasst auch Wimbledon
Das Comeback von Carlos Alcaraz lässt weiter auf sich warten. Der Weltranglistenzweite, der bereits wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk seine Teilnahme am French Open (24. Mai bis 7. Juni) absagen musste, gab am Mittwoch bekannt, dass er auch für das übernächste Grand-Slam-Turnier in Wimbledon Ende Juni/Anfang Juli Forfait erklären muss.

«Meine Genesung verläuft gut und ich fühle mich deutlich besser, aber leider bin ich noch nicht bereit zu spielen. Deshalb muss ich auch auf die Rasenturniere im Queen’s Club und in Wimbledon verzichten», schrieb der 23-jährige Spanier in den sozialen Netzwerken. Alcaraz’ letzter Ernstkampf liegt fünf Wochen zurück. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres machte der siebenfache Major-Sieger am Australian Open als bisher jüngster Spieler der Geschichte den Karriere-Grand-Slam perfekt. (riz/sda/afp)


Berra plagte eine Lungenentzündung
Seit Anfang Woche ist Reto Berra zurück im Kreis der Schweizer Nationalmannschaft. Am Dienstag absolvierte der 39-jährige Zürcher auf dem Eis in Zürich-Altstetten seine zweite Trainingseinheit nach überstandener Krankheit.

Wie er danach gegenüber SRF verriet, litt der Meistergoalie von Fribourg-Gottéron in den vergangenen Tagen an einer Lungenentzündung. «Als das Team am vergangenen Mittwoch ins WM-Camp einrückte, war ich noch sehr krank, lag im Bett und habe viel Tee getrunken», erzählte Berra. Am Montag wurde Berra als dritter Torhüter gemeldet. Damit verbleiben im Kader noch zwei Plätze offen. Verteidiger Lukas Frick und Stürmer Nicolas Baechler müssen sich weiter gedulden. (riz/sda)
Gregor Kobel im Bundesliga-Team der Saison
Das Fachmagazin «Kicker» wählt traditionell nach jeder Bundesliga-Saison die besten elf Spieler. Zur Mannschaft der Saison gehört nach 2024 zum zweiten Mal auch der Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel. Der 27-jährige Goalie von Borussia Dortmund blieb in 34 Einsätzen 15 Mal ohne Gegentor und kassierte insgesamt nur 34 Treffer. Unter allen Stammtorhütern wies Kobel zudem die beste Quote an Paraden auf.

Neben Kobel wurde mit Innenverteidiger Nico Schlotterbeck ein zweiter BVB-Spieler in die Elf der Saison gewählt. Meister Bayern München ist mit sechs Spielern am häufigsten vertreten. Johan Manzambi, das aufstrebende Schweizer Talent des SC Freiburg, das immerhin dreimal den Sprung in die Elf des Spieltags schaffte, gehört dagegen nicht zur Top 11. (riz/sda)
Ronaldo schreibt WM-Geschichte
Jetzt ist es offiziell: Cristiano Ronaldo wird im Sommer zum sechsten Mal an einer Fussball-Weltmeisterschaft teilnehmen. Der 41 Jahre alte Topstar steht im Aufgebot von Portugal wie Trainer Roberto Martinez an einer Pressekonferenz mitteilte.

Sofern sie von Verletzungen verschont bleiben, würden Ronaldo und auch Argentiniens Superstar Lionel Messi bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko die ersten Spieler mit dann sechs WM-Teilnahmen werden.

Portugal, der Europameister von 2016, geht klar favorisiert in die Gruppe K, in der mit Kolumbien am 28. Juni der stärkste Gegner wartet. Zudem treffen Ronaldo und Co. auf Usbekistan (23. Juni) und zum Auftakt am 17. Juni auf die Demokratische Republik Kongo. (riz/sda/dpa)
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