Inter Mailand mit den Schweizern
Manuel Akanji und
Yann Sommer sichert sich in der
Serie A vorzeitig den Meistertitel. Nach dem
2:0 in der 35. Runde gegen
Parma sind die Nerazzurri nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.
Marcus Thuram in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und
Henrich Michitarjan zehn Minuten vor dem Ende sorgten im Giuseppe-Meazza-Stadion für die umjubelten Treffer des Heimteams, das zum 17. Mal in der Meisterschaft ohne Gegentreffer blieb.
Massgeblichen Anteil daran und am Titelgewinn hatten Innenverteidiger Manuel Akanji und Goalie Yann Sommer. Sie gehörten wie Aussenverteidiger
Federico Dimarco, der eine Vergangenheit beim FC Sion hat, zu den Eckpfeilern im Team von
Christian Chivu, das mit nur 31 Gegentreffern die viertbeste Defensive der Liga stellt. Kombiniert mit der mit Abstand besten Offensive der Liga (82 Tore) war der Titel die logische Konsequenz – auch wenn der Start in die Saison mit zwei Niederlagen aus den ersten drei Spielen alles andere als gut war.
Drei Runden vor Schluss führt Inter die Tabelle mit zwölf Punkten Vorsprung auf
Napoli an. Die Süditaliener hatten sich vor einem Jahr den Scudetto gesichert und folgten damals auf Inter, das sich die Meisterehren nun zurückholte. Für die Lombarden ist es der 21. Meistertitel, der dritte in den letzten sechs Jahren. Zu Rekordmeister
Juventus Turin (36 Titel) klafft nach wie vor eine grosse Lücke.
Inter hat noch die Chance auf das
Double. Am 13. Mai geht es im Final der
Coppa Italia in Rom gegen Lazio. (sda/con)
