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Sportnews-Ticker: Bencic führt die Schweiz zum Gruppensieg

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Bencic führt die Schweiz beim United Cup zum Gruppensieg +++ Diggins schafft das Triple

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
04.01.2026, 17:5404.01.2026, 17:54
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Bencic führt die Schweiz zum Gruppensieg
Die Schweiz sichert sich am United Cup den Gruppensieg und zieht in die K.-o.-Phase ein. Beim 2:1-Erfolg gegen Italien gewann Belinda Bencic sowohl ihr Einzel als auch das Mixed-Doppel. Die Ostschweizerin stellte in Perth zunächst ihre starke Frühform gegen Jasmine Paolini, die Weltnummer 8, unter Beweis. Sie setzte sich in zwei Sätzen gegen die Italienerin durch.

Im Mixed-Doppel trat Bencic erneut an der Seite von Jakub Paul an und traf auf Sara Errani und Andrea Vavassori. Wie bereits am Vortag endete das Duell im Match-Tiebreak - erneut zugunsten der Schweiz: 7:5, 4:6, 10:7. Zuvor hatte Stan Wawrinka seinen zweiten Einzelsieg am United Cup knapp verpasst. Der 40-Jährige wehrte sich gegen den 17 Jahre jüngeren Flavio Cobolli nach Kräften und glich einen Satzrückstand aus. Im dritten Satz musste er sich jedoch im Tiebreak knapp geschlagen geben.

Nach dem 3:0 gegen Frankreich und dem 2:1 gegen Italien steht fest, dass die Schweiz ihre Gruppe auf dem 1. Platz abschliesst. Im Viertelfinal trifft sie am Mittwoch erneut in Perth auf den Sieger der Gruppe E, der entweder Grossbritannien oder Griechenland sein wird. (riz/sda)
Jessie Diggins schafft das Triple
Im Rennen der Frauen baute Jessie Diggins ihren Vorsprung im Gesamtklassement auf 2:17 Minuten gegenüber der Österreicherin Teresa Stadlober aus. Die Amerikanerin, die zum elften Mal die Tour de Ski beendete, konnte nur durch die Norwegerin Karoline Simpson-Larsen am Etappensieg gehindert werden. Jessie Diggins holte in ihrer Abschlusssaison den dritten Gesamtsieg in diesem Etappenrennen nach 2021 und 2024.

Die Schweizer Frauen mussten auf den letzten 3,5 km mit bis zu 30 Steigungsprozenten mehr leiden als die Konkurrentinnen. Anja Weber traf als 19. mit 2:31 Minuten oben ein und belegte als beste Schweizerin im Tour-Klassement den 18. Rang. Nadine Fähndrich brach zum Schluss ein, kassierte 5:26 Minuten und fiel in den 26. Gesamtrang zurück. Sie lag somit auch noch hinter Nadja Kälin, welche die Tour auf Platz 22 beendete. (riz/sda)
Domen Prevc hat das Glück nicht auf seiner Seite
Die Siegesserie von Domen Prevc ist in Innsbruck gerissen. Der Slowene muss sich im dritten Springen der Tournee mit Platz 2 begnügen. Der Japaner Ren Nikaido ist um winzige 0,5 Punkte besser. Zum Schluss war es ein Hitchcock-Finale.

Denn der drittklassierte Österreicher Stephan Embacher lag nur 0,2 Zähler hinter Prevc. Oder anders gesagt: Die Top 3 waren umgerechnet innerhalb von 40 cm klassiert. Nach Umgang eins hatte Prevc als Vierter 2,5 Punkte Rückstand gehabt. Dieses Handicap konnte er nicht mehr ganz ausgleichen. Der Gesamtsieg des Slowenen bleibt ungefährdet.

Vom Schweizer Quartett stiessen Sandro Hauswirth, Gregor Deschwanden und als letzter Lucky Loser auch Felix Trunz in den Finaldurchgang vor. Allerdings war nach Halbzeit keiner in den Top 20 klassiert. In der Endabrechnung fiel die Schweizer Bilanz dank Hauswirth besser aus. Der Gstaader arbeitete sich auf Platz 18 vor und egalisierte das Karriere-Bestresultat. Deschwanden wurde 24., Trunz 29., was ihm in Sachen Olympia-Qualifikation nicht weiterbringt. Swiss Olympic fordert Top-25-Klassierungen. (riz/sda)




Schweizer Bob-Team überuzeugt
Melanie Hasler mit Nadja Pasternack sowie Debora Annen und Mara Morell zeigten im Zweierbob-Weltcup in Winterberg mit den Plätzen 5 und 7 eine starke Leistung.

Annen, die Tochter von Ex-Weltmeister Martin, verpasste die zweite Hälfte der Olympiaqualifikation nur um neun Hundertstel, dürfte mit diesen Leistungen aber das zweite Ticket hinter Hasler aber bald auf sicher haben. An der Spitze kehrte die deutschen Frauen nach einer Pleite in Sigulda auf der Heimbahn wie erwartet zu einem Dreifachsieg zurück.

Cédric Follador erreichte in Winterberg mit Rang 6 sein bislang bestes Saisonresultat im Viererbob. Enttäuschend verlief der Wettkampf hingegen für Michael Vogt, der sich mit Platz 15 begnügen musste. An der Spitze klassierten sich drei deutsche Teams: Francesco Friedrich siegte hauchdünn vor Johannes Lochner und Adam Ammour. (sda)(riz/sda)


Klaebo löst Cologna als Rekordsieger ab
Johannes Hösflot Klaebo, einst als Sprinter in den Weltcup gekommen, ist nun auch als Allrounder ein Rekordhalter. Er gewinnt die Tour de Ski zum fünften Mal. Der Norweger bekundete am Sonntag im Massenstart-Rennen hoch zur Alpe Cermis keine Probleme, seinen Vorsprung von über einer Minute zu verwalten. Dies obwohl ihm der Tagessieger und Landsmann Mattis Stenshagen 59 Sekunden abnahm und den Rückstand im Overall-Klassement auf eine halbe Minute reduzierte.

Klaebo, der beste Langläufer aller Zeiten, ist nun fünffacher Sieger der Tour de Ski. Der 29-Jährige löst nach den Erfolgen in den Jahren 2019, 2022, 2023, 2025 und 2026 Dario Cologna als Rekordmann ab, der 2009, 2011, 2012 und 2018 triumphiert hatte.

Die Schweizer konnten nicht mit den Besten mithalten. Noe Näff traf als 52. mit 3:13 Minuten Rückstand auf der Alpe Cermis ein, Roman Alder als 64. mit 4:39. Im Gesamtklassement verpassten die beiden die Top 50. (riz/sda)




Hablützel und Lötscher in Calgary auf dem Podest
Die Schweizer Snowboarder sprangen in der Halfpipe von Kanada spektakulär und erfolgreich. Beim Weltcup musste sich David Hablützel einzig dem Australier Valentino Guseli geschlagen geben. Als Dritter stieg auch der neu für Brasilien antretende Pat Burgener auf das Podest, Vierter wurde mit Jonas Hasler ein weiterer Schweizer.

Die meist dominierenden Japaner mussten sich für einmal geschlagen geben. Auch bei den Frauen sprang eine Zürcherin auf das Podium. Hinter der Kanadierin Elizabeth Hosking und der Chinesin Wu Shaotong klassierte sich Isabelle Lötscher als Dritte. (riz/sda)
Sensation im Wallis und Umschwung in Olten
In der Eishockey-Meisterschaft der Swiss League verliert Leader Sierre daheim gegen die Bellinzona Snakes mit 5:7. Der HC Siders stieg als Leader und als haushoher Favorit in die Partie gegen Bellinzona, das die Playoffs erneut verpassen wird. Seit dem 21. Dezember 2024, also seit mehr als einem Jahr, gewann Bellinzona in der Swiss League gegen kein Spitzenteam mehr. Damals - im Dezember 2024 - besiegte Bellinzona daheim Visp, den späteren Meister, mit 5:3.

Thurgau übernahm mit einem 3:0-Heimsieg über Chur wieder die Tabellenführung. Einen bemerkenswerten Umschwung gab es in Olten: Der EHC Olten (6.) führte gegen Basel (7.) bis zur 41. Minute mit 5:1 und verlor noch 5:6 nach Verlängerung. Der Amerikaner Brett Supinski (30) zeichnete mit drei Toren und einem Assist für die Wende verantwortlich. (sda)






Schweizer am Samstag geschlagen
Die Schweizer Bobsleigh-Spezialisten wurden am Samstag an den Weltcuprennen in Winterberg (GER) geschlagen. Michael Vogt, zuletzt zweimal Vierter, verbesserte sich mit dem Zweierbob nach einem verpatzten ersten Durchgang immerhin noch vom 14. auf den 8. Platz. Bei den Frauen im Monobob musste sich Melanie Hasler nach den Platzierungen 4, 6 und zweimal 7 im fünften Weltcuprennen der Saison mit Platz 10 begnügen. (riz/sda)


Bulgarischer Ex-Natitrainer ist tot
Der frühere bulgarische Fussball-Nationaltrainer Dimitar Penev ist tot. Der Coach, der Bulgarien bei der WM 1994 in den USA sensationell in die Halbfinals geführt hat, starb nach Angaben des bulgarischen Verbandes nach längerer Krankheit am Samstag im Alter von 80 Jahren.

Penev galt als eine der bekanntesten Fussball-Persönlichkeiten seines Landes und wurde unter anderem als bester bulgarischer Trainer des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet. Als Spieler war er bei den Weltmeisterschaften 1966, 1970 und 1974 dabei. (vro/sda/dpa)

Platz 2 für Nadine Fähndrich bei Olympia-Hauptprobe
Nadine Fähndrich läuft beim Sprint in Val di Fiemme aufs Podest. Die Luzernerin wird Zweite hinter der Finnin Jasmi Joensuu, die sich erstmals im Weltcup durchsetzt.

Die 5. Etappe der Tour war zugleich die Hautprobe für die Winterspiele. Der Olympia-Sprint in klassischer Technik wird auf derselben Strecke gelaufen.

Die Schweizer Team-Leaderin, die vor einem Jahr dieses Rennen sogar gewonnen hatte, erreichte nach sechs Siegen nun auch zum sechsten Mal einen 2. Rang als Einzelläuferin im Weltcup. Sie musste sich für diesen Exploit allerdings gegen weniger starke Konkurrenz durchsetzen, als es dann an den Olympischen Spielen der Fall sein wird. Kristine Skistad verliess die Tour de Ski ebenso vorzeitig wie Emma Ribom. Oder Linn Svahn erkrankte kurz vor dem Etappenrennen und fehlte wie die Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin Jonna Sundling, die im Trainingslager weilt.

Mit Anja Weber stand eine zweite Schweizerin im Final am Start. Die Zürcherin war nach einem Jury-Entscheid nachgerückt, weil sie durch Moa Ilar behindert worden war. Die Schweizer Männer tauchten nicht in den Halbfinals auf. Die Asse Valerio Grond und Janik Riebli fehlten im Val di Fiemme.

In der Tour de Ski behaupteten Johannes Hösflot Klaebo und Jessie Diggins ihre Leaderposition mit Blick auf die Schlussetappe, die traditionell auf die Alpe Cermis hoch führt. (vro/sda)

Hauswirth bester Schweizer bei Quali für Vierschanzentournee
Im Rahmen der Vierschanzentournee blüht Sandro Hauswirth richtiggehend auf. Der Gstaader landete in der Qualifikation von Innsbruck nach 122 m und belegte Platz 13.

Deschwanden zeigte eine solide Leistung und klassierte sich im Mittelfeld. Der Luzerner will sich am Sonntag Richtung Top Ten im Gesamtklassement orientieren.

Felix Trunz nutzte im Gegensatz zu Killian Peier seine Chance. Die beiden dürfen anstelle von Simon Ammann und Juri Kesseli den zweiten Teil der Tournee bestreiten und Werbung in eigener Sache betreffend Olympiaselektion machen. Trunz nahm die Qualifikationshürde als 35. locker. Peier hingegen nahm das Glück in Anspruch. Zunächst fehlten ihm als 51. 0,1 Punkte, danach rutschte er nach Disqualifikation eines Konkurrenten noch nach. Es wäre ein harter Schlag für den Waadtländer gewesen, der auf diesem Bakken 2019 WM-Dritter geworden war. (vro/sda)

Schweiz lässt Frankreich am United Cup keine Chance
Die Schweiz startet optimal in den United Cup. Gegen Frankreich gewinnen Belinda Bencic und Stan Wawrinka ihre Einzel, ehe Bencic im Doppel auch an der Seite von Jakub Paul reüssiert.

Bencic zeigte sich gegen Léolia Jeanjean souverän und schaffte pro Satz zwei Breaks. Erst kurz vor Schluss musste sich die 28-jährige Ostschweizerin den Aufschlag einmal abnehmen lassen. Deutlich länger kämpfen musste Stan Wawrinka. Das erste Aufeinandertreffen mit Arthur Rinderknech zog sich über drei Sätze und 3:20 Stunden hin.

Nach dem 3:0 zum Auftakt darf sich die Schweiz berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in die Viertelfinals machen. Am Sonntag kann das Team mit einem Sieg gegen den zweiten Gruppengegner Italien den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Phase sicherstellen. (riz/sda)
Van Aert am Knöchel verletzt
Der Belgier Wout van Aert hat sich bei einem Sturz während eines Radquer-Rennens am Freitag eine «kleine Fraktur» am Knöchel zugezogen, die operiert werden muss. Dies teilte sein Team Visma-Lease a bike mit. Der 30-jährige Flame zog sich die Verletzung beim Exact Cross in Mol (Belgien) zu, als er bei Schneefall in einer Kurve stürzte. Die Radquer-Saison ist für den zehnfachen Etappensieger der Tour de France damit zu Ende. (nih/sda/afp)



SCL Tigers knapp zwei Monate ohne Björninen
Die SCL Tigers müssen bis zur Olympiapause ohne ihren finnischen Stürmer Hannes Björninen auskommen. Der drittbeste Skorer der Emmentaler (20 Punkte in 34 Spielen) zog sich im National-League-Spiel vom 23. Dezember eine Verletzung am Knie zu.

Wie der Verein mitteilt, ergab eine MRI-Untersuchung, dass Björninen sechs bis acht Wochen ausfallen dürfte. (nih/sda)


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