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Das Einschwören hat gewirkt: St.Gallen bewzingt Vaduz und macht einen wichtigen Schritt aus dem Abstiegskampf.
Das Einschwören hat gewirkt: St.Gallen bewzingt Vaduz und macht einen wichtigen Schritt aus dem Abstiegskampf.Bild: keystone

Basel müht sich in Lausanne zu einem Remis – St.Gallen bezwingt Vaduz

Der FC St.Gallen löst sich in der 31. Runde der Super League fürs Erste aus der Abstiegszone. Die Ostschweizer besiegen daheim Vaduz dank einem Tor von Chukwubuike Adamu 1:0. Der FC Basel kommt in Lausanne zu einem glücklichen 3:3.
24.04.2021, 20:1925.04.2021, 17:05

St.Gallen – Vaduz 1:0

Ohne einen einzigen Sieg aus den letzten acht Meisterschaftsspielen waren die Ostschweizer in diese eminent wichtige Partie gestartet. Mit dem Messer, das ihnen die Tabellensituation an den Hals gehalten hatte, zeigten sie über die 90 Minuten eine sehr gute Leistung. Einzig beim 4:1-Triumph im Cup gegen die Young Boys sah man von der Mannschaft von Trainer Peter Zeidler in den letzten Wochen etwas ähnlich Gutes.

Als die St.Galler nach 26 Minuten in Führung gingen, war dies bereits hochverdient. Sie hatten bis dorthin das Spiel allein bestimmt und waren auch zu guten Möglichkeiten gekommen. Der Vaduzer Goalie Benjamin Büchel musste einen Aufsetzer von Jérémy Guillemenot in höchster Not entschärfen. Das Tor selbst, obwohl verdient, war ein wenig glückhaft. Büchel und Verteidiger Joël Schmied kamen sich nach einem rasch ausgeführten Freistoss von Lukas Görtler in die Quere und prallten zusammen. Chukwubuike Adamu konnte mit dem verwaisten Ball auf das Tor ziehen und vor einem nahenden Verteidiger einschieben.

Die Vaduzer zeigten erst nach dem Rückstand auch etwas. Sie konnten das Spiel von dort weg bis zum Schluss wenigstens im Lot halten. Aber wirklich gefährliche Angriffe der Liechtensteiner liessen die St.Galler trotz der Abwesenheit des erkrankten Captains Jordi Quintilla nicht zu. Vaduz drückte in den letzten zehn Minuten, aber nennenswerte Chancen blieben aus.

Duah (rechts) mit Torschütze Adamu.
Duah (rechts) mit Torschütze Adamu. Bild: keystone

Vaduz hatte in den letzten Wochen Sion, Servette und Basel in Auswärtsspielen bezwungen, zuletzt in Lausanne verloren. Der Match in St.Gallen ist für die Mannschaft von Trainer Mario Frick auch leistungsmässig ein Dämpfer.

St.Gallen - Vaduz 1:0 (1:0)
SR Hänni.
Tor: 26. Adamu (Görtler) 1:0.
St.Gallen: Ati-Zigi; Cabral, Stergiou, Fazliji, Muheim; Stillhart; Görtler, Ruiz (71. Staubli); Guillemenot (85. Patrick Sutter); Duah, Adamu.
Vaduz: Büchel; Schmied, Schmid, Simani (85. Manuel Sutter); Dorn, Gasser (56. Cicek), Gajic, Gabriel Lüchinger (80. Gomes), Hug; Di Giusto; Djokic (56. Coulibaly).
Bemerkungen: St.Gallen ohne Youan, Nicolas Lüchinger, Letard, Kräuchi, Campos, Abaz (alle verletzt) und Quintilla (krank). Vaduz ohne Obexer, Prokopic und Wieser (alle verletzt). Verwarnungen: 30. Duah (Foul), 39. Stillhart (Foul), 52. Schmied (Foul), 76. Simani (Foul).

Lausanne – Basel 3:3

Der FC Basel holt im Auswärtsspiel gegen Lausanne-Sport mit einem 3:3 einen Punkt. Dies ist aus Basler Sicht das Optimum in einem Match, den die Waadtländer hätten gewinnen müssen.

Zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Foulpenaltys nach rund einer halben Stunde waren, auf das Ganze gesehen, nichts als ein Intermezzo. Die Penaltys kamen auf ähnliche Weise zustande und wurden von Stjepan Kukuruzovic wie von Arthur Cabral souverän verwertet. Statt 1:0 hiess es jetzt 2:1. Bis dorthin mussten die Basler allerdings mehr als froh sein, dass sie nur mit einem Tor Differenz zurücklagen. Sie liessen sie die Waadtländer fast ohne Gegenwehr noch und noch zu gefährlichen Angriffen kommen. Nur einer davon führte zu einem Tor. Hicham Mahou erzielte es in der 10. Minute mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel, nachdem er Timm Klose anscheinend mühelos ausgespielt hatte.

Erst ab der zweiten Halbzeit schienen die Basler den Kampf auch körperlich anzunehmen. Lausanne hatte jedoch bis zuletzt mehr Torchancen – und die wesentlich besseren. Allein Stürmer Evann Guessand verpasste das beruhigende 3:1 in mehreren Szenen. Ein schwerer Fehler in der Waadtländer Defensive ermöglichte es dem Passgeber Valentin Stocker und dem neuerlichen Torschützen Arthur Cabral, allein aufs Tor zu ziehen und abzuschliessen. In umgekehrter Zusammenarbeit hatten die beiden auch auf das 2:3 kurz vor Schluss eine Antwort parat. So sind den die persönlichen Bilanzen der beiden brillant: zwei Tore und ein Assist für Cabral, ein Tor, ein Assist und ein herausgeholter Penalty für Stocker.

Patrick Rahmen ist auch nach seinem vierten Einsatz als Basler Cheftrainer ungeschlagen. Aber in mancher Hinsicht war der Match in Lausanne ein weiterer Schritte in das bescheidene Mittelmass, das die Basler unter Ciriaco Sforza ausgezeichnet hatte.

Die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini berief sich auf ihre Stärke im neuen Stadion La Tuilière. Die Waadtländer haben aus den letzten sieben Heimspielen fünf Siege und ein Remis geholt.

Lausanne-Sport - Basel 3:3 (2:1)
100 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 10. Mahou (Boranijasevic) 1:0. 29. Kukuruzovic (Foulpenalty) 2:0. 32. Cabral (Foulpenalty) 2:1. 76. Cabral (Stocker) 2:2. 82. Boranijasevic (Guessand) 3:2. 85. Stocker (Cabral) 3:3.
Lausanne-Sport: Diaw; Loosli, Jenz, Flo (25. Nanizayamo); Boranijasevic, Puertas, Kukuruzovic (69. Thomas), Suzuki (81. Tsoungui); Da Cunha (69. Barès); Mahou (81. Bolingi), Guessand.
Basel: Lindner; Widmer, Cömert, Klose (46. Zuffi), Abrashi; Kasami, Frei; Sène (58. Pululu), Males (81. Van Wolfswinkel), Stocker; Cabral.
Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Turkes, Geissmann, Elton Monteiro, Schmidt, Zekhnini, Zohouri und Falk (alle verletzt). Flo verletzt ausgeschieden. Basel ohne Zhegrova (gesperrt), Xhaka, Jorge, Petretta, Padula, Hunziker und Durrer (alle verletzt). Verwarnungen: 30. Loosli (Foul), 78. Widmer (Foul), 80. Stocker (Foul), 89. Thomas (Foul).

(bal/sda)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Bibilieli
24.04.2021 20:33registriert September 2014
Das klappt ja doch mit dem Defensivkonzept. Allez SG, weiter so!
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