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Spain's Roberto Bautista Agut celebrates winning a men's quarterfinal match against Argentina's Guido Pella on day nine of the Wimbledon Tennis Championships in London, Wednesday, July 10, 2019. (AP Photo/Ben Curtis)

Roberto Bautista Agut jubelt über seinen Halbfinal-Einzug in Wimbledon. Bild: AP

Bautista Agut spielt so gut wie nie – nun haben er und seine Kumpels ein Problem



Der spanische Tennisspieler Roberto Bautista Agut ist mit 31 Jahren so gut wie nie zuvor. An den Australian Open erreichte er Anfang Jahr die Viertelfinals, nun steht er in Wimbledon sogar in den Halbfinals. Dort trifft er morgen auf den Serben Novak Djokovic.

Dass er auf dem Rasen in London derart gut spielen würde, damit hatte Bautista Agut offensichtlich nicht gerechnet. Denn für das Final-Wochenende hatte er seinen Polterabend angesetzt. Im November führt er seine Verlobte Ana vor den Traualtar.

«Eigentlich sollte ich jetzt auf Ibiza sein», verriet er nach dem Viertelfinal-Sieg über Guido Pella. «Es war schon alles organisiert und die sechs Freunde, die mit mir feiern, sind alle schon auf der Insel.» Bautista Agut bereut seinen unerwarteten Siegeszug aber natürlich nicht: «Es fühlt sich besser an, jetzt hier in London zu sein.»

Er denke, dass seine Freunde nun auch nach London reisen, damit dort eine Party steigen kann, sagte der Valencianer. Vielleicht kann das Trüppchen dann auf den Finaleinzug anstossen. Denn Djokovic ist ein Gegner, der Bautista Agut zu liegen scheint. Zwar liegt der Spanier im Duell gegen die Weltnummer 1 mit 3:7 Siegen zurück. Doch die beiden letzten Duelle, jene in diesem Jahr, gingen an Bautista Agut. In Doha und in Miami schlug der Rechtshänder Djokovic jeweils in drei Sätzen.

Der Aussenseiter glaubt auch in Wimbledon an seine Chance. «Ich spiele nicht oft auf Rasen. Aber dank der Erfahrung werde ich von Jahr zu Jahr besser.» Novak Djokovic ist gewarnt. (ram)

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