Sport
Velo

Jetzt wird die Tour noch einmal richtig spannend: Quintana setzt Froome unter Druck – Nibali gaunert sich zum Etappensieg

Tour de France, 19. Etappe
1. Vincenzo Nibali (It)
2. Nairo Quintana (Kol) +0:44
3. Chris Froome (Gb) +1:14
14. Mathias Frank (Sz) +5:02
Vincenzo Nibali feiert seinen Solo-Sieg in der 19. Tour-Etappe.
Vincenzo Nibali feiert seinen Solo-Sieg in der 19. Tour-Etappe.Bild: Peter Dejong/AP/KEYSTONE

Jetzt wird die Tour noch einmal richtig spannend: Quintana setzt Froome unter Druck – Nibali gaunert sich zum Etappensieg

Nairo Quintana sorgt noch einmal für Spannung an der Tour de France. Der Zweite der Gesamtwertung verkleinert den Rückstand auf Leader Chris Froome in der 19. Etappe um 30 Sekunden. Der Tagessieg geht an Vincenzo Nibali.
24.07.2015, 18:1725.07.2015, 08:48

Nach dem drittletzten Teilstück von St.-Jean-de-Maurienne nach La Toussuire-Les Sybelles beträgt die Reserve von Froome auf seinen ersten Verfolger in der Gesamtwertung noch 2:38 Minuten. Die Entscheidung um den Gesamtsieg an der Frankreich-Rundfahrt fällt am Samstag im Anstieg zur Alpe d'Huez.

Animiertes GIFGIF abspielen
Leader Chris Froome verliert 30 Sekunden seines Vorsprungs auf Quintana und muss sich wieder von Zuschauern beschimpfen lassen. gif: eurosport

Der Tagessieg ging an Vincenzo Nibali. Der Vorjahressieger gewann solo, mit 44 Sekunden Vorsprung vor Quintana und 1:14 vor Froome. Für Aufregung sorgte der Italiener auch, weil er 58 Kilometer vor dem Ziel eine Attacke startete, während Leader Froome mit technischen Problemen kämpfte.

Animiertes GIFGIF abspielen
Chris Froome muss aus dem Sattel steigen – Nibali attackiert trotzdem.gif: eurosport

Für Nibali, der in der Gesamtwertung auf Platz 4 vorstiess, war es der insgesamt fünfte Etappensieg im Rahmen der Tour. Seine ersten vier Erfolge hatte er im letzten Jahr auf dem Weg zu seinem Gesamtsieg gefeiert.

Frank abgehängt aber vorgerückt

Der Schweizer Mathias Frank erwischte nicht seinen besten Tag. Er verlor am 19 km langen Schlussanstieg den Kontakt zu den Spitzenleuten und erreichte das Ziel rund fünf Minuten hinter Nibali als 14. Bereits in den drei Anstiegen davor hatte Frank mehrmals Probleme bekundet.

In der Gesamtwertung machte der Luzerner aber dennoch einen Platz gut. Weil der bisherige Gesamtvierte Geraint Thomas (Gb) einen Totaleinbruch erlitt, liegt Frank nun mit einem Rückstand von 12:39 auf Platz 7. Die Konkurrenz sitzt Frank jedoch im Nacken. Der achtklassierte Bauke Mollema (Ho) liegt nur noch 43 Sekunden hinter dem Captain des Schweizer IAM-Teams.

Mathias Frank kann in der drittletzten Etappe nicht mit der Spitze mithalten.
Mathias Frank kann in der drittletzten Etappe nicht mit der Spitze mithalten.Bild: Laurent Cipriani/AP/KEYSTONE

Während Froome und Quintana in den 21 Kehren zur Alpe d'Huez um den Gesamtsieg kämpfen werden, dürfte Frank am letzten Hindernis der diesjährigen Tour primär seine Position halten wollen. Einen Tag nach dem 110,5 km langen Teilstück zur berühmten Skistation geht die in Paris zu Ende. (dux/si)

Velo

Tour de France: Die aussergewöhnlichsten Fans der Ausgabe 2015

No Components found for watson.appWerbebox.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Ein bisschen geschockt»: Der neue Trainer stellt FCB miserables Zeugnis aus
Der FC Basel blamiert sich im ersten Spiel unter Slavisa Jokanovic mit 3:7 beim Test in Winterthur. Und der neue Chefcoach stellt ein paar grundsätzliche Dinge infrage. Xherdan Shaqiri scheidet mit Handverletzung aus.
Schon der Beginn ist konfus, nur sieben Minuten verstreichen, bis der FC Basel das erste Gegentor kassiert und nach 38 Minuten auf der Schützenwiese steht es 4:0 für den FC Winterthur. Der Zweite der Challenge League stösst lustvoll in die Lücken, die ihm die Basler anbieten. Gegenwehr gibt es bei den Gegenstössen so gut wie keine, und an der Seitenlinie hebt Slavisa Jokanovic etwas ratlos die Arme.
Zur Story