Terrorismus
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(FILES) File photo of the Synagoge in Krystalgade in Copenhagen in April 2007. One person was shot in the head and two policemen were shot in the arm and leg on February 15, 2015 in Krystalgade, a street that is home to Copenhagen's main synagogue. It was not confirmed if the incident was related to Saturday's deadly shooting at a cultural centre in Copenhagen where a debate on Islam and free speech was being held.   FILES / AFP PHOTO / SCANPIX DENMARK / LISELOTTE SABROE +++ DENMARK OUT +++

Vor dieser Synagoge wurde der 37-Jährige umgebracht. Bild: SCANPIX DENMARK

Er warnte die Feiernden in der Synagoge 

Der getötete Wachmann wird zum Helden von Dänemark



Der bei dem Attentat in Kopenhagen vor einer Synagoge getötete Wachmann hat möglicherweise ein Blutbad verhindert. Nach Aussagen Beteiligter warnte er die in der Synagoge Feiernden vor dem Anschlag.

«Er ist ein Held, er hat uns gerettet», sagte die Mutter des 12-jährigen Mädchens, dessen Bat Mizwa in dem Gebäude gefeiert wurde, dem israelischen TV-Sender Channel 2 am Sonntag in einem Telefoninterview. Zu der Feier waren rund 80 Menschen versammelt.

Schüsse in Kopenhagen

Der 37-jährige sei nach ersten Schüssen in die Synagoge gekommen, berichtete die Mutter. «Wir sollten die Musik ausmachen und alle in den Keller gehen.» Später habe er Polizisten geholfen, die Anwesenden durch einen Notausgang zu Bussen zu bringen.

Der 37-Jährige sei schon mehrere Jahre als Freiwilliger in dem Sicherheitsteam der jüdischen Gemeinde tätig gewesen. Er war in der jüdischen Gemeinde und in seiner Familie für seine grosse Hilfsbereitschaft und Warmherzigkeit bekannt, spielte im jüdischen Fussballverein und war auch begeisterter Basketballer.

Als Knabe ging er auf die jüdische Schule in Kopenhagen, später studierte er Politikwissenschaft. Bei dem Anschlag auf die Synagoge wurden der Wachmann getötet und zwei Polizisten verletzt.

Der Begriff der Bat Mizwa (für Jungen: Bar Mizwa) bezeichnet im Judentum Erreichen und Feiern der religiösen Mündigkeit. (feb/sda/dpa)

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