Thailand
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Thailand

An armed Thai soldier stands in front of a police truck as he guards an area near a demonstration site in Bangkok, Thailand Saturday, May 24, 2014. Thailand's coup leaders said Saturday that they would keep former Prime Minister Yingluck Shinawatra, Cabinet members and anti-government protest leaders detained for up to a week to give them

 Ein Soldat hält hinter einem Polizeitransporter ein Bangkok Wache.  Bild: AP/AP

Thailands Militärmachthaber lösen Senat auf



Zwei Tage nach dem Putsch hat Thailands Militär auch den Senat aufgelöst und Armeechef Prayut Chan-o-Cha die legislative Gewalt übertragen. Das erklärten die Streitkräfte am Samstag im Fernsehen.

Der Senat mit seinen 150 Mitgliedern war nach der Machtübernahme des Militärs am Donnerstag eine der letzten noch unabhängigen Institutionen. Die Hälfte der Senatoren war gewählt, die andere Hälfte wird ernannt.

Am Donnerstag hatte die Armeeführung nach einer monatelangen Staatskrise die Regierung abgesetzt und die Verfassung ausser Kraft gesetzt, Prayut erklärte sich zum neuen Regierungschef.

Die abgesetzte Regierungschefin Yingluck Shinawatra und mehr als 150 weitere führende Politiker aus ihrem Lager und von der Opposition wurden vom Militär verhaftet und sollen bis zu einer Woche festgehalten werden.

Das Militär begründete seinen Putsch mit der Notwendigkeit, den Frieden zu sichern und die Stabilität wiederherzustellen. Der Westen hat den Putsch einhellig verurteilt. Die US-Regierung setzte in einer ersten Reaktion am Freitag Militärhilfen in Höhe von 3,5 Millionen Dollar an seinen ältesten Verbündeten in der Region aus. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 25.05.2014 10:31
    Highlight Highlight Die Gelbhemden werden auch zukünftig versuchen mit Gewalt die Regierung zu stürzen. Weil sie wissen, dass sie eine Wahl nicht gewinnen werden, wollen sie erst einen nichtgewählten "Übergangsrat" einsetzen und die Verfassung ändern.
    Die Roten sind eine korrupte, populistische Partei, aber sie tut viel für die Bevölkerungsmehrheit.
    Die Gelben sind ebenfalls korrput, vielleicht etwas weniger populistisch. Aber sie verfolgen nur ihre Interessen und verlieren darum stets Wahlen.

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