Tour dur dSchwiiz
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Das «Stonehenge der Schweiz»: In Falera liegt ein Kraftort mit Aussicht inklusive

Es muss nicht immer Stonehenge sein. Auch die Schweiz bietet einen prähistorischen Kraft- und Kultort. Ähnlich geheimnisvoll wie die Steinkreise in England – einfach mit weniger Touristen und dafür besserer Aussicht.



Mit dem Velo durch die ganze Schweiz

In den kommenden knapp vier Monaten bereise ich mit dem Velo die ganze Schweiz. Auf meiner Tour dur d'Schwiiz besuche ich alle 2324 Gemeinden der Nation und werde eine Strecke von 11'000 Kilometern mit dem Velo hinter mich bringen. Dies entspricht der Distanz von Zürich nach Peking. Folge mir im Liveticker, auf Facebook und Twitter!

Wir fangen heute mit einer Danksagung an: Meine Schwester und watson-User Christian Grey haben mich auf die Kirche in Falera aufmerksam gemacht. Diese bietet einerseits einen wunderbaren Weitblick und andererseits liegt sie im «Stonehenge der Schweiz».

tour dur d'schwiiz 23. etappe

In Reih und Glied: Menhire im Parc La Mutta. Bild: watson

Okay, wer schon einmal im richtigen Stonehenge war, der wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Vielleicht wird er sich aber auch freuen: Denn im Gegensatz zur englischen Variante fehlt hier ein mächtiges Besucherzentrum, grossartige Absperrungen und gefühlte 4'000 andere Touristen. Der Parc La Mutta, so der Ort gleich bei Falera in der Surselva, bietet wirklich noch Ruhe und Kraft.

tour dur d'schwiiz 23. etappe

Und auch diese Steine liegen keinesfalls zufällig genau so auf dem Hügel. Bild: watson

Zumindest wenn man diese Schwingungen spürt. Ich muss leider sagen: Fehlanzeige. Obwohl ich eigentlich noch empfänglich bin für so Dinge. Aber ich kenne jemanden, der bei seinem letzten Besuch dort oben richtig auftanken konnte und in jeder Ecke Kräfte spürte. Sich an einen Menhir oder auch Monolithen anzulehnen, soll nämlich energetisch aufladen – zumindest wenn dieser noch an seinem ursprünglichen Ort steht.

Tour dur d'Schwiiz, 23. Etappe

Die Menhire in Falera tun dies zumindest teilweise. Die bronzezeitliche Megalithenanlage gehört mit 400 Metern Länge und 34 aufgestellten Steinen zu den grössten astrologischen Stätten der Schweiz. 3500 Jahre ist sie alt und noch immer können Sonnenauf- und -untergänge für spezielle Tage damit vorausgesagt werden. So beispielsweise auch die Sommer- und Wintersonnenwende.

tour dur d'schwiiz 23. etappe

Der grösste der Menhir vor dem Dorf Falera. Bild: watson

Jahre bevor Pythagoras (das ist der a2+b2=c2-Typ) überhaupt lebte, wurde hier ein perfektes Dreieck mit Steinen erstellt. Zudem liegen die Kirchen von Falera, Ladir und Ruschein auf einer geraden Linie – alle waren ebenfalls keltische Kultstätten. Im Zusammenhang damit soll auch die Kapelle bei der Bündner Rigi auf der gegenüberliegenden Talseite liegen.

tour dur d'schwiiz 23. Etappe

Ein Kraftort – für manche zumindest: Der Parc La Mutta mit der St.Remigius Kirche. Bild:

Erst 1936 wurde die Anlage – und auch der Mutta-Hügel, wo eine prähistorische von 60 bis 120 Menschen bewohnte Siedlung mit Mauerschutz stand – entdeckt. In den letzten Jahren wurde weiter geforscht. Man kann den Ort selbst entdecken oder sich auch einer Führung anschliessen. Wie gesagt: An Stonehenge kommt der Ort nicht gerade heran. Aber alle Stonehenge-Druiden oder -Fans werden La Mutta um die Aussicht beneiden.

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Vor fast einer Woche beendete ich die Tour dur d'Schwiiz im Mittelpunkt der Schweiz. Was ich während den letzten vier Monaten wirklich gemacht habe, ist mir noch nicht ganz bewusst. Aber einige beeindruckende Zahlen habe ich schon mal zusammengestellt. Viel Spass! 

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