Twitter
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Smoke and fire from the explosion of an Israeli strike rise over Gaza City,  Tuesday, July 29, 2014. Israel escalated its military campaign against Hamas on Tuesday, striking symbols of the group's control in Gaza and firing tank shells that shut down the strip's only power plant in the heaviest bombardment in the fighting so far. The plant’s shutdown was bound to lead to further serious disruptions of the flow of electricity and water to Gaza’s 1.7 million people. (AP Photo/Hatem Moussa)

Rauchsäule nach einem Bombenangriff auf Gaza Stadt (29.07.2014). Bild: Hatem Moussa/AP/KEYSTONE

Gazakrieg

16-Jährige twittert aus Gaza über den täglichen Wahnsinn – in Tel Aviv sonnen sich Gleichaltrige derweil am Strand



Über 100'000 folgen Farah auf Twitter. Die 16-Jährige wohnt in Gaza und berichtet regelmässig über ihren Alltag bestehend aus Drohnen, Explosionen, Rauchsäulen und vor allem Angst. Auf ihrem Profil heisst es: 16 Jahre Gaza – durch die Mündung einer Pistole.

«Riesige Rakete ist soeben eingeschlagen, erhellt die ganze Gegend und lässt das Haus erschüttern.»

Farah

Kim Yo Jong

bild via twitter/Farah_Gazan

«Seit meiner Geburt höre ich den schrecklichen Lärm israelischer Bomben, aber ich habe mich noch immer nicht daran gewöhnt.»

«Langsam mache ich mir Sorgen, dass ich selbst bombardiert werde, weil ich twittere, was in Gaza passiert.»

Zur selben Zeit in Israel

Auch wenn nichts Näheres über Farah bekannt ist, eines wird aus ihren Tweets unmissverständlich klar: Normalität gibt es keine mehr in Gaza. Ganz anders in Israel. Dort geht das öffentliche Leben trotz Bombenalarmen und Raketeneinschlägen weiter.

Sogar in den Schutzräumen versuchen die Menschen die Zuversicht zu behalten und dokumentieren dies unter dem Hashtag #bombshelterselfies.

Es ist Sommer und die Jugend trifft sich am Strand von Tel Aviv. 

Kim Yo Jong

Bild via instagram

Auch die gesponsorten Reisen für jüdische Jugendliche aus dem Ausland gehen weiter. 

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

14
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mauchmark 02.08.2014 15:38
    Highlight Highlight Gegen das Vergessen und Ignorieren:
    Über 5000 getötete Syrer (http://www.nzz.ch/newsticker/menschenrechtsorganisation-mehr-als-5000-tote-in-syrien-im-juli-1.18355075) und über 1700 Tote im Irak (http://www.watson.ch/!113722935) - und das nur im letzten Monat Juli! Seit März 2011 hat allein der Syrien-Konflikt mehr als 170 000 Menschen das Leben gekostet! Zudem werden aktuell - in dem von der IS (ex. Isis) kontrolliertem Gebiet - systematisch Christen (#ن) enteignet und vertrieben.
    Lasst euch nicht täuschen - der Gaza-Konflikt ist nur die Spitze des Eisberges!
    • mauchmark 02.08.2014 15:47
      Highlight Highlight Der obige Quellen-Link zum watson-Artikel "Zahlreiche Tote bei Gefechten und Anschlägen im Irak" funktioniert nicht. Hier nochmals der Link: http://www.watson.ch/!113722935
  • zombie1969 01.08.2014 14:12
    Highlight Highlight Es gibt permanent Verhandlungen zwischen Vertretern der Hamas und Israels. Wobei sich Israel seit vielen Jahren deutlich intensiver um einen Frieden bemüht als die Palästinenser. Die Hamas schlägt ständig Waffenruhen aus bzw. kommt erst gar nicht zu Verhandlungen. Aber was will man von Sympathisanten und Anhängern von ISIS, al-Qaida und Co. auch anderes erwarten!
    • phreko 01.08.2014 18:26
      Highlight Highlight Um "Frieden bemühen" und gleichzeitig immer mehr Land besetzen? Ich bin fassungslos!
    • rolf.iller 19.08.2014 19:14
      Highlight Highlight What? Illegale Siedlungen zu tausenden bauen? Bei dem Mord an den 3 Kids verschweigen, dass man schon lange weiss, dass die tot sind? So konnten die Israelia 3 Wochen lang nach den entführten harsch suchen und provozieren, damit hoffentlich mal wieder ein paar Raketen zu fliegen kommen. Eine Einheitsregierung mit der Hamas kann Israel nicht akzeptieren. Sonst gibt es womöglich noch Frieden.
  • mauchmark 31.07.2014 20:45
    Highlight Highlight Alternativer Titel:
    "16-Jährige twittert aus Gaza über den täglichen Wahnsinn – in Sderot harren derweil Gleichaltrige im Schutzraum auf das ende des Hamas-Raketenbeschuss"
    Benutzer Bild
  • DaniSchmid 31.07.2014 18:29
    Highlight Highlight Hätten die Palästinenser nicht die Hamas gewählt, als Farah gerade mal 10 Jahre alt war, könnte sie heute vielleicht nicht allzu komfortabel, aber doch in Ruhe schlafen... wie z.B. die Leute im Westjordanland.
    • Michel@sith 31.07.2014 19:22
      Highlight Highlight Ich darf doch bitten diese Geschichte ist älter als 10 Jahre.
    • Abel Emini 31.07.2014 19:53
      Highlight Highlight Richtig, dieser Meinung bin ich auch. Die Palis sollen sich gegen die Hamas stellen!
    • rolf.iller 31.07.2014 23:27
      Highlight Highlight Ob das die bessere alternative ist? Tatenlos zuzusehen wie die eigenen Leute zusehends enteignet und vertrieben werden?
  • Michael Mettler 31.07.2014 16:28
    Highlight Highlight Klar ist die Situation so. Die Regierung von Israel kümmert sich um den Schutz der Bevölkerung, die "Regierung" der Palästinenser sackt das Geld für sich ein. Wäre also die Aufgabe der Geldgeber (EU) dies besser zu kontrollieren und dafür zu sorgen das ihr Geld den Menschen in Palästina zugute kommt.
    • Nima Ofner 31.07.2014 18:02
      Highlight Highlight wirklich so einfach ist es?
    • Michel@sith 31.07.2014 19:27
      Highlight Highlight Der Vergleich ist so passend wie auch Falsch. Die Finanziellen Möglichkeiten sind wohl kaum vergleichbar. Geschweige den die Sachlage der Infrastruktur.
    • Michael Mettler 31.07.2014 19:54
      Highlight Highlight @Nima Ofner
      Wenn es um die im Artikel beschriebene Situation geht ist das sicher ein wichtiger Teil. Wenn es ums Ganze geht ist meine Aussage viel zu einfach da haben Sie Recht. Bei den Finanzen meinte ich nicht die Kriegsmaschinerie sondern die Gelder welche für das Leben ohne Krieg gedacht sind

Die Schweizer Verschwörungs-Influencer

Snowboardprofi Nicolas Müller und Comedian Gabirano Guinand verbreiten über ihre Social Media Kanäle abstruse Theorien über Kinderhandel, Impfungen oder 5G. Solche Einträge sehen jeweils Hunderttausende. Das ist nicht ungefährlich.

Fake News und Desinformation haben in Krisenzeiten Hochkonjunktur. Der US-Präsident Donald Trump empfahl eine Lichttherapie und das Spritzen von Desinfektionsmittel gegen das Coronavirus. Der deutsche Sänger Xavier Naidoo feiert den mehrfach verurteilten Reichsbürger Rüdiger Hoffmann als «wahren Helden» ab. Auf europäischen Plätzen demonstrieren Tausende gegen Bill Gates und seinen angeblichen Impfplan.

Solche abstrusen Verschwörungstheorien finden auch in der Schweiz eine Reihe von Anhängern. …

Artikel lesen
Link zum Artikel