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Für die Sicherheit

Brasiliens Armee startet Grosseinsatz für die WM



A policeman escorts Brazilian Army soldiers during an operation in the Mare slums complex in Rio de Janeiro March 26, 2014. Brazil will deploy federal troops to Rio de Janeiro to help quell a surge in violent crime following attacks by drug traffickers on police posts in three slums on the north side of the city, government officials said on Friday.
Less than three months before Rio welcomes tens of thousands of foreign soccer fans for the World Cup, the attacks cast new doubts on government efforts to expel gangs from slums using a strong police presence. The city will host the Olympics in 2016.  REUTERS/Ricardo Moraes (BRAZIL - Tags: CRIME LAW)

Einsatzkräfte in einem Favela von Rio. Bild: Reuters

Brasilien hat am Samstag damit begonnen, im Vorfeld der Fussball-Weltmeisterschaft seine Grenzen strenger zu überwachen. Bis zu 30'000 Soldaten werden nach Angaben des Verteidigungsministeriums eingesetzt, um für die Sicherheit bei der Meisterschaft zu sorgen, die im kommenden Monat in zwölf brasilianischen Städten beginnt. 

Heer, Marine und Luftwaffe würden Patrouille-Boote sowie Helikopter und Flugzeuge einsetzen, um den Schmuggel von Drogen und anderen Dingen an der 16'900 Kilometer langen Grenze zu unterbinden, erklärte das Ministerium. Über den Stadien würden während der Spiele Flugverbotszonen eingerichtet. 

Die grösste Bedrohung gehe von neuerlichen Strassenprotesten und gewaltsamen Demonstrationen aus, erklärten die Behörden. Ein Terroranschlag sei nicht zu erwarten, da das Land keine Feinde habe. (rey/sda/reu) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 11.05.2014 14:40
    Highlight Highlight Willkommen bei Sicherheitskräften!
    Lediglich ein Versuch der Regierung, Recht und Ordnung vor einer beobachtenden Welt vorzuspielen. Was bei der WM passieren wird, das liegt aber nicht in den Händen der Staatsmacht. Die Gangster und das ausgemachte Friedensgeld werden es sein, die eine WM ohne zu viele Tote ermöglichen werden. Während der WM werden in den Favelas auch noch alte Rechnungen beglichen. Und wenn die WM vorüber ist, bricht alles wieder zusammen bis zu Olympia, wo dann wieder neu verhandelt wird.
    Für den TV-Konsumenten in Europa sieht die Sache allerdings nicht so schlimm aus.

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