Ukraine
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Simon Ostrovsky

Prorussische Milizen lassen US-Journalisten wieder frei



In this photo taken on Sunday, April 13, 2014, a reporter Simon Ostrovsky, right, stands next to a Pro-Russian gunman at a seized police station in the eastern Ukraine town of Slovyansk. Pro-Russian gunmen in eastern Ukraine say they are holding an American journalist captive. Ostrovsky, a journalist for Vice News, has not been seen since early Tuesday. (AP Photo/Efrem Lukatsky)

Ostrovsky vor seiner Entführung mit einem prorussischen Milizonär.  Bild: AP/AP

Der im Osten der Ukraine von prorussischen Milizen verschleppte US-Journalist Simon Ostrovsky ist wieder frei. «Ich fühle mich gut», sagte der Journalist der US-Nachrichtenseite Vice News am Donnerstag am Telefon der Nachrichtenagentur AFP. Er befand sich demnach im Auto auf dem Weg von Slawjansk nach Donezk.

Der Reporter war am Montagabend in der Stadt Slawjansk verschwunden, die seit Tagen von prorussischen Milizen kontrolliert wird. Seinen Angaben zufolge wurde er anfangs geschlagen und gefesselt. Nach anderthalb Tagen hätten die Entführer aber seine Augenbinde abgenommen und die Fesseln an seinen Händen gelöst, sagte er. Seitdem hätten sie ihn «normal» behandelt.

Der selbst ernannte prorussische Bürgermeister von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, hatte Ostrovsky als Faustpfand bezeichnet. (dhr/sda/afp/dpa)

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