DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nach Autonomiestatus für Ostukraine

Ukraine und EU ratifizieren Assoziierungs-abkommen

16.09.2014, 13:0016.09.2014, 13:34

Die Parlamente der EU und der Ukraine haben am Dienstag das Assoziierungsabkommen ratifiziert. In Strassburg stimmten 535 Abgeordnete für das Abkommen.

127 votierten dagegen, 35 enthielten sich. Das ukrainische Parlament nahm das umstrittene Partnerschaftsabkommen mit der Europäischen Union im Beisein von Präsident Petro Poroschenko einstimmig an. 

Auf 2016 verschoben wurde die Umsetzung eines von Russland kritisierten Freihandelspakets in dem Abkommen. Damit ging Brüssel auf russische Bedenken ein.

Zuvor hatte das Parlament in Kiew noch als Teil des Friedensplanes den russisch geprägten Regionen in der Ostukraine einen Sonderstatus eingeräumt. 

Die östlichen Regionen sollen demnach für drei Jahre unter eine teilweise Selbstverwaltung gestellt werden. Zudem billigten die Parlamentarier am Dienstag ein Amnestiegesetz für prorussische Separatisten. (wst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Biden erwägt die Entsendung von Truppen – und 4 weitere Entwicklungen in der Ukraine-Krise

Die US-Regierung verringert angesichts der angespannten Lage im Ukraine-Konflikt mit Russland ihre Botschaftspräsenz in Kiew. Die freiwillige Ausreise nicht unmittelbar benötigter Beschäftigter wegen der anhaltenden Bedrohung durch russische Militäraktionen sei genehmigt worden, teilte das US-Aussenministerium mit. Familienangehörige von Diplomatinnen und Diplomaten wurden aufgefordert, die Ukraine zu verlassen. Einem Bericht der «New York Times» zufolge erwägt US-Präsident Joe Biden nun sogar die Entsendung von mehreren Tausend US-Soldaten zu Nato-Verbündeten im Baltikum und in Osteuropa. Über die jüngsten Entwicklungen in der Krise wollen die Aussenminister der EU-Staaten sich mit ihrem US-Kollegen Antony Blinken an diesem Montag austauschen.

Zur Story