Ukraine
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Screenshot: Sky News

Ukraine - Flugzeugabsturz

Wird hier die Blackbox von MH17 gefunden?

Während einer Live-Übertragung von der Absturzstelle von MH17 des britischen TV-Senders Sky News war am Sonntag zu sehen, wie ein ukrainischer Rettungshelfer in einem Feld einen orangen Gegenstand findet, der einem typischen Flugschreiber ähnlich sieht. 

Wenig später teilte Alexander Borodai, der Regierungschef der selbsternannten Volksrepublik Donezk, an einer Pressekonferenz mit, die Flugschreiber der abgeschossenen Boeing 777 der Malaysia Airlines seien gefunden und nach Donezk gebracht worden, wo sie internationalen Experten übergeben würden.

So sieht eine Blackbox aus

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Bild: Wikimedia Commons/Meggar

Verwirrung um Leichen

Borodai erklärte weiter, dass die 196 geborgenen Leichen vorerst in den Kühlwaggons am Bahnhof Torez bleiben werden. OSZE-Beobachter inspizierten diese am Sonntag in Begleitung schwerbewaffneter Rebellen. Beim Öffnen der Türen drang ein starker Verwesungsgeruch nach draussen und es waren schwarze Leichensäcke sichtbar. Torez liegt etwa 15 Kilometer von der Absturzstelle entfernt.

The Chief Monitor of the Organization for Security and Cooperation in Europe (OSCE) Special Monitoring Mission to Ukraine, Michael Bociurkiw (L) and Alexander Hug, (R) Deputy Chief Monitor address the media on July 19, 2014, in Donetsk. Ukraine and pro-Russian insurgents agreed on July 19 to set up a security zone around the crash site of a Malaysian jet whose downing in the rebel-held east has drawn global condemnation of the Kremlin. Outraged world leaders have demanded Russia's immediate cooperation in a prompt and independent probe into the shooting down on July 17 of flight MH17 with 298 people on board AFP PHOTO/ BULENT KILIC

Alexander Hug, stellvertretender OSZE-Missionsleiter Bild: AFP

«Wir konnten sie nicht zählen, das wäre angesichts der Situation zu schwierig gewesen», sagte der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission, der Schweizer Alexander Hug. «Ohne entsprechende Ausrüstung in die Wagons zu gehen, ist unmöglich. Der Gestank ist sehr, sehr schlimm», bestätigte der Sprecher der Mission, Michael Bociurkiw.

Bahnhof Torez

(kri)



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    Alle Leser-Kommentare
  • The Destiny // Team Telegram 20.07.2014 12:02
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn man mal nachsieht was die Gegenseite so dazu sagt? Da werden viele informatiomslücken gestopft, Beweggründe werden erklärt.

    http://on.rt.com/1ojh2q

    Zu dem Artikel auf Watson kann ich ansonsten nur biased oder null sagen.

    Wenn nur von einer Seite erzählt wird muss man seine Informationen eben woanders ergänzen. Sollten zumindest Journalisten wissen.
    1 14 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 20.07.2014 12:40
      Highlight Highlight Jaja, es geht ja nicht einfach gegen Russland, sondern dass ein paar durchgeknallte, bewaffnete Idioten die Unfallstelle abriegeln, Beweise verschleppen, Blackbox mitnehmen und weder Vertreter der Presse (ausser pro Russia), noch professinelle Helfer in das Gebiet duerfen. Was ist den die Gegenseite, wenn fast 300 Menschen gestorben sind?
      12 2 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 20.07.2014 12:44
      Highlight Highlight @watson schön dass ihr den Artikel ge-updated habt. Ein edit timestamp wäre wünschenswert.
      2 7 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 20.07.2014 14:59
      Highlight Highlight @Ulrich danke für die Info.
      Ist mir vorher nie aufgefallen.
      Habe am Anfang des Artikels danach gesucht und nichts gefunden.
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    Weitere Antworten anzeigen
  • bambuu13 20.07.2014 10:33
    Highlight Highlight Wahrscheinlich wird man noch untersuchen, ob man nebst den entwendeten Wertsachen die Kleider der Toten auch irgendwie weiterverwenden kann. Leichenfledderei in unserer Zeit, ja, das gibt's tatsächlich. Eine Schande!
    7 2 Melden
  • Anna Simon 20.07.2014 10:29
    Highlight Highlight Ich hoffe die Welt versteht, dass diese Terroristen zum Großteil keine Ukrainer sind. Die Ukrainer trauern und sind entsetzt. Das Gesindel, welches nun die Untersuchungen verhindert ist genau der Abschaum, gegen den wir Ukrainer seit Monaten verzweifelt kämpfen - Söldner aus Tschetschenien und Russland und der Bodensatz der ukrainischen Gesellschaft. Die Ukrainer sind untröstlich, dass ihr Land Schauplatz dieser Tragödie werden konnte. Hätte die Weltgemeinschaft unsere Hilferufe erhört und wäre früh genug gekommen, um uns zu unterstützen, hätte der sinnlose Tod dieser unschuldigen Menschen verhindert werden können.
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