Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Tourists standing in front of the ancient Parthenon temple take pictures of members of the Presidential Guard, not seen, on the Acropolis Hill during a ceremony to replace the Greek flag flying from the eastern tip of the citadel, after it was torn down by strong winds in Athens, Thursday, Aug. 8, 2013. Greece is expecting a boost to its key tourism industry this year. More than a million visitors arrived in the January-March period, a 4.6 percent increase from 2012, according to the Bank of Greece. (AP Photo/Thanassis Stavrakis)

Athen ist bei russischen Touristen beliebt. Bild: AP

Russische Reisebüros gehen pleite

Ukraine-Krise: 27'000 russische Touristen sitzen im Ausland fest

Wegen rapid sinkender Buchungszahlen und dem Wertverlust des Rubels sind innerhalb von nur drei Wochen vier russische Reiseanbieter wegen der Ukraine-Krise pleite gegangen. 

Mehr als 27'000 russische Touristen sitzen derzeit im Ausland fest, weil ihr Reiseveranstalter im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise Pleite gegangen ist. Die Kunden des Anbieters Labirint hätten kein Rückflugticket, teilte der russische Reiseverband am Montag in Moskau mit. 

Labirint hatte am Samstag den Betrieb eingestellt und die rapide sinkenden Buchungszahlen und den Wertverlust des Rubel infolge der Ukraine-Krise als Gründe genannt. Der Reiseveranstalter arbeitet seit 1995. Labirint bietet Direktflüge zu fast allen bekannten Reisezielen an, darunter Kreta, Rhodos, Kos, Korfu, Chalkidikek, Athen und Tunesien.

Labirint ist der vierte russische Reiseveranstalter innerhalb von drei Wochen, der durch den Konflikt mit der Ukraine Konkurs gemeldet hat. «Die negative politische und wirtschaftliche Lage hat die Zahl der Buchungen beeinflusst», erklärte Labirint. Der Wertverlust des Rubel schmälere zudem die Kaufkraft der Russen. 

Eine Sprecherin der russischen Tourismusbehörde sagte dem Radiosender Moskauer Echo, es werde befürchtet, dass die Pleite-Serie bei den Reiseveranstaltern erst der Anfang sei und es einen «Domino-Effekt» geben könne. Am Sonntag hatte ausserdem die Billigfluglinie Dobrolet erklärt, wegen der westlichen Sanktionen gegen Russland ihren Betrieb einzustellen. (whr/sda/afp) 



Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Juri Andruchowitsch: «Putin hat etwas erreicht, das die Ukrainer selbst in 23 Jahren Unabhängigkeit nicht geschafft haben» 

Der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowitsch war im Winter 2013/14 auf dem Maidan und hat auch bei der Orangen Revolution 2004 eine entscheidende Rolle gespielt. Ein Gespräch über die geteilte und doch geeinte Ukraine, ihre Oligarchen sowie die Propaganda aus Russland und der EU.

2004 scheiterte die orange Revolution, weil sich Präsident Juschtschenko und Ministerpräsidentin Timoschenko zerstritten. Im Winter 2013/2014 wurde auf dem Euromaidan wieder viel versprochen. Kann der neue Präsident Poroschenko seine Reformen gegen die Oligarchen durchsetzen oder ist auch der Euromaidan zum Scheitern verurteilt?Juri Andruchowitsch: Der Euromaidan ist nicht gescheitert, die Revolution ist aber auch noch nicht gewonnen. Unser Land steckt mitten in einem sehr komplexen …

Artikel lesen
Link zum Artikel