DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Supporters and family members of Freddie Gray lead a march to the Baltimore Police Department's Western District police station during a vigil for Freddie Gray, Tuesday, April 21, 2015, in Baltimore. Gray died from spinal injuries a week after he was arrested and transported in a police van. (AP Photo/Patrick Semansky)

Unter den Demonstranten waren auch Familienangehörige von Freddie Gray. Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE

Baltimore geht nach dem Tod des Schwarzen Freddie Gray auf die Strasse



Nach dem Tod des Schwarzen Freddie Gray nach einer Festnahme durch die Polizei ist es zu erneuten Protesten in der US-Metropole Baltimore gekommen. Mehrere Hunderte Demonstranten versammelten sich am Dienstagabend in der Hafenstadt an der Ostküste.

Der 25 Jahre alte Afroamerikaner erlitt vor gut einer Woche eine Rückenmarkverletzung, während er nach seiner Festnahme in einem Polizei-Van aufs Revier gebracht wurde, wie die Behörden der Stadt mitteilten. Er fiel demnach ins Koma und starb.

abspielen

Das Video zeigt die Verhaftung, bei der Gray am Rücken verletzt wurde. youtube

Unterdessen leitete das Justizministerium Ermittlungen wegen einer möglichen Verletzung der Bürgerrechte ein, wie der TV-Sender CNN berichtete. Bereits am Montag war es in Baltimore zu Protesten gegen Polizeigewalt gekommen. Das Fernsehen zeigte am Dienstag Bilder von friedlichen Protesten.

In den vergangenen Monaten hatten zahlreiche Berichte über Polizeigewalt gegen Schwarze für landesweite Schlagzeilen in den USA gesorgt. Mehrere weisse Polizisten wurden nach Veröffentlichung von Videos wegen Mordes oder Totschlags angeklagt. (feb/sda/dpa)

Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA: Die Fälle seit Ferguson

1 / 22
Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA: Die Fälle seit Ferguson
quelle: x80001 / handout
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

«Folgen für Pressefreiheit»: Reporter ohne Grenzen fordern Freilassung von Julian Assanges

Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen hat nach Zulassung der Berufung im Auslieferungsverfahren um Julian Assange erneut die Freilassung des Wikileaks-Gründers gefordert.

Wikileaks hatte zuvor mitgeteilt, dass der High Court in London die Berufung der USA in «beschränkter Weise» zulasse. Das Verfahren darf sich demnach nur auf formale Gründe beziehen. Trotzdem drohen dem Australier damit nach Angaben seiner Verlobten Stella Moris weiterhin die Auslieferung an die USA und eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel