DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Am Tatort kam es am Mittwochmorgen zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Polizisten.
Am Tatort kam es am Mittwochmorgen zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Polizisten.Bild: AP/St. Louis Post-Dispatch
Bei Routinekontrolle

US-Polizist erschiesst schwarzen Teenager nahe Ferguson

24.12.2014, 11:2924.12.2014, 12:04

Erneut haben US-Polizisten einen schwarzen Teenager erschossen. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Berkeley, nahe Ferguson im Bundesstaat Missouri, wo im August der unbewaffnete schwarze Jugendliche Michael Brown von einem weissen Polizisten erschossen worden war.

Junger Schwarzer in Berkeley bei Ferguson erschossen

1 / 9
Junger Schwarzer in Berkeley bei Ferguson erschossen.
quelle: ap/st. louis post-dispatch / david carson
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Zeitung «St.Louis Post-Dispatch» (Mittwoch) sprach von einem schwarzen 18-Jährigen. Zu den Schüssen kam es am späten Dienstagabend vor einer Tankstelle in Berkeley, heisst es in einer Erklärung der Polizei auf Facebook.

Bei einer Routinekontrolle seien Polizeibeamte auf zwei Männer gestossen, von denen einer eine Waffe auf die Polizisten richtete. Der Beamte habe in Notwehr gehandelt.

Ausschreitungen am Tatort 

Die Identität des Toten sei bislang nicht geklärt. Der zweite Mann sei geflüchtet, eine Untersuchung sei eingeleitet worden. Am Tatort kam es am Mittwochmorgen zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Polizisten, berichtete der Sender NBC.

Protestwelle in den USA

Browns Tod und andere Todesfälle Schwarzer durch Polizeigewalt hatten in den USA in den vergangenen Monaten Empörung und landesweite Massenproteste hervorgerufen.

In mehreren Fällen wurde die Strafverfolgung der Täter von sogenannten Grand Jurys gestoppt, die überwiegend aus weissen Laienrichtern bestanden. Bei landesweiten Protestmärschen wurde eine grundlegende Justizreform gefordert.

Unter den Toten war auch der sechsfache Familienvater Eric Garner, der im Juli in New York im Würgegriff eines Polizisten starb. Garner war wie Brown unbewaffnet – ebenso wie der im November in Cleveland getötete zwölfjährige Tamir Rice, dem eine Spielzeugwaffe zum Verhängnis wurde. Im November wurde zudem der unbewaffnete Schwarze Akai Gurley von einem Polizisten in Brooklyn erschossen. (sza/sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Amoklauf in Texas: US-Polizei tötete Schützen erst nach rund einer Stunde

Der Todesschütze von Uvalde hat offiziellen Angaben zufolge rund eine Stunde in dem Klassenzimmer verbracht, in dem er ein Blutbad anrichtete. Erst dann sei Verstärkung eingetroffen und habe den Amokläufer getötet, sagte Victor Escalon vom Ministerium für öffentliche Sicherheit in Texas bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Zur Story