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Henry Reyes shovels the sidewalk on Mt. Vernon Street during a blizzard in Boston, Massachusetts January 27, 2015. A blizzard swept across the northeastern United States on Tuesday, dropping more than a foot (30 cm) of snow across Massachusetts and Connecticut. REUTERS/Dominick Reuter  (UNITED STATES - Tags: ENVIRONMENT)

Boston lag am Dienstag unter einer dicken Schneedecke.  Bild: DOMINICK REUTER/REUTERS

Wintersturm

«Juno» brachte viel Schnee, New York blieb verschont



Der Wintersturm «Juno» hat grosse Gebiete im Nordosten der USA unter einer dicken Schneedecke begraben. Allein in Boston fielen bis Dienstagabend mehr als 60 Zentimeter Schnee. Andernorts im Bundesstaat Massachusetts war die Scheedecke sogar rund 90 Zentimeter dick.

Warnungen vor einem heftigen Schneesturm - einem sogenannten Blizzard - galten in der Nacht zum Mittwoch noch für Massachusetts sowie die Staaten Maine, New Hampshire und Rhode Island. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst kaum.

Auf Nantucket, einer kleinen Insel vor der Küste von Massachusetts, blies der eisige Wind mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Alle 13'000 Bewohner mussten ohne Strom ausharren, und die Innenstadt war überflutet. In Boston fiel am Dienstag der gesamte Nahverkehr aus. Insgesamt wurden im Nordosten mehr als 8000 Flüge gestrichen.

New York war gut vorbereitet

In New York blieb ein Chaos auch deshalb aus, weil die Stadt starke Vorsichtsmassnahmen ergriffen hatte, inklusive einem Fahrverbot. Zeitweise hatten die Behörden ein Unwetter von historischem Ausmass prognostiziert. Doch von den befürchteten Rekordwerten war «Juno» vielerorts weit entfernt. 

Schneesturm in den USA

«Wir sind gerade noch einmal davonkommen», sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio dem TV-Sender CNN. «Dies ist bei weitem nicht das, was wir befürchtet hatten.»

Die drastischen Warnungen der Forscher lösten auch Kritik aus. Ein Meteorologe des Nationalen Wetterdienstes entschuldigte sich öffentlich auf Twitter. «Meine tiefsten Entschuldigungen», schrieb Gary Szatkowski. «Sie haben viele Entscheidungen getroffen, weil sie von uns erwarteten, richtig zu liegen, und das taten wir nicht.»

Parks voller Familien

Obwohl das Schlimmste überstanden schien, war es am Dienstag in New York zunächst stiller als an Sonn- und Feiertagen. Viele Geschäfte, Büros, Kindergärten und Schulen blieben geschlossen. Dafür waren die Parks voller Familien mit Schlitten und Skiern. 

Einige Läden hatten wieder geöffnet. Das Angebot war nach den Angstkäufen vom Vortag dünner als sonst, tatsächliche Engpässe gab es aber nicht. Nur Schneeschaufeln und Schlitten waren überall ausverkauft. (feb/sda/dpa)

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