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In Dänemark verboten: Wir probieren die koreanischen Chili-Ramen

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Verboten, weil zu scharf? Wir probieren die Chili-Ramen from Hell

Dänemark hat mehrere südkoreanische Instant-Ramen zurückgerufen, mit der Begründung, ihre Schärfe stelle eine Gefahr für die Gesundheit dar. «Challenge accepted», sagen wir da nur!
17.06.2024, 15:3717.06.2024, 16:02

Die Nachricht, dass Dänemark mehrere Instant-Ramen-Produkte der südkoreanischen Marke Samyang zurückgerufen hatte, weil der Capsaicin-Gehalt «die Verbraucher vergiften» könne, hat im Internet hohe Wellen geschlagen. Ist die Warnung gerechtfertigt? Oder sind die Dänen schlicht zartbesaitet? Wir möchten dieser Frage nachgehen – mittels eines Selbsttests.

Aber erst mal von vorn: Drei feurige Geschmacksrichtungen der Samyang-Instant-Ramen-Linie Buldak («buldak» bedeutet übersetzt «Feuer-Hühnchen») sollen in Dänemark vom Markt genommen werden: Buldak Hot Chicken Stew Type Ramen, 2x Spicy Hot Chicken Flavor Ramen und 3x Spicy Hot Chicken. Die dänische Veterinär- und Lebensmittelbehörde hat den Rückruf und die Warnung am Dienstag herausgegeben und die Verbraucher aufgefordert, per sofort auf das Produkt zu verzichten.

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Flammen noch und nöcher, «3x SPICY» gut sichtbar ... zumindest vom Product Design her sollte der Verbraucher wissen, was ihm blüht.Bild: samyang

«Wenn Sie eines dieser Produkte haben, sollten Sie es wegwerfen oder in das Geschäft zurückbringen, in dem es gekauft wurde», hiess es in einer Erklärung.

Der Hersteller Samyang behauptet jedoch, dass es keinerlei Probleme mit der Qualität der Lebensmittel gibt: «Soweit wir wissen, hat die dänische Lebensmittelbehörde die Produkte nicht wegen eines Qualitätsproblems zurückgerufen, sondern weil sie zu scharf waren», so das koreanische Unternehmen gegenüber der britischen BBC News. «Die Produkte werden in die ganze Welt exportiert. Dies ist jedoch das erste Mal, dass sie aus dem oben genannten Grund zurückgerufen wurden.»

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Scharf (Hochi das Huhn schwitzt), schärfer (Hochi hat eine Bombe) und am schärfsten (Hochi heult). Bild: samyang

Es sind keine bestimmten Vorfälle in Dänemark bekannt, welche die dortigen Behörden dazu veranlasst hätten, Massnahmen zu ergreifen. Die dänische Lebensmittelbehörde erklärte lediglich, sie habe den Capsaicin-Gehalt in einer einzelnen Packung als so hoch eingestuft, dass für den Verbraucher die Gefahr einer akuten Vergiftung bestehe.

Natürlich hat diese Massnahme im Internet eine hitzige Diskussion ausgelöst, mit vielen amüsierten Reaktionen von Liebhabern scharfer Speisen: «Ich hatte einen Freund aus Dänemark, der die fadesten panierten Garnelen mit ein wenig gemahlenem Pfeffer darauf für zu scharf hielt. Es überrascht mich nicht, dass sie diese Ramen für Gift halten», lautete ein Kommentar in der Reddit-Gruppe r/Korea.

"Proof of Ramen" https://www.reddit.com/r/korea/ buldak hot ramen instant nudeln korea
«Proof of Ramen», der Staatsbürgerschaft zuliebe.Bild: reddit.com/r/korea

Samyang erklärte, man wolle sich «erst mal die dänischen Vorschriften genau ansehen» und danach reagieren. Die Nudeln wurden offenbar noch in keinem anderen Land zurückgerufen, und es wurden auch keine anderen Sicherheitswarnungen ausgesprochen.

Demnach sind Buldak-Ramen auch in der Schweiz weiterhin erhältlich – weshalb wir hier bei watson die Probe aufs Exempel machten. Bitte – seht selbst:

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(Bei unserem örtlichen Asia-Supermarkt waren die Hot Chicken Stew Type Ramen gerade nicht erhältlich, weshalb wir sie mit den kultigen Carbonara-Ramen ersetzten, die ebenfalls eine gewisse Schärfe vorweisen und die wir bereits einmal getestet hatten.)

Und? Fazit?
An dieser Umfrage haben insgesamt 847 Personen teilgenommen

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