Wirtschaft

Pilotenstreik stört Flugverkehr

Pilotenstreik stört Flugverkehr

02.05.2015, 21:1902.05.2015, 21:19

Am zweiten Tag eines zehntägigen Pilotenstreiks bei TAP ist der Flugverkehr in Portugal erneut erheblich gestört worden. Wie am Freitag wurden auch am Samstag bis Mittag erneut rund 25 Prozent aller Flüge (40 von 163) gestrichen.

Dies teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Die Pilotengewerkschaft SPAC bezifferte die Teilnahme derweil auf 70 Prozent und meinte, der Ausstand werde am Sonntag an Intensität gewinnen. Bisher seien Piloten verstärkt eingesetzt worden, die der Unternehmenspitze nahestünden.

Mit der Arbeitsniederlegung protestieren die Piloten der TAP und der Tochter PGA gegen die geplante Teilprivatisierung. Sie werfen Regierung und Firmenführung unter anderem vor, ein Abkommen zu missachten, wonach die Piloten im Fall einer Privatisierung bis zu 20 Prozent des Aktienkapitals bekommen sollten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Gold rettet Bund und Kantonen die Nationalbank-Ausschüttung
Der Fiskus erhält 4 Milliarden Franken. Das sorgt für etwas Entspannung in vielen angespannten Haushaltsdebatten. Nun muss die Formel für eine neue Ausschüttungsvereinbarung her.
Der Goldpreis hat im vergangenen Jahr mehr als 50 Allzeitrekorde geknackt. Ende Jahr kostete ein Kilo des gelben Metalls 110'000 Franken – 34'000 Franken mehr als ein Jahr davor. Weil die Nationalbank 1040 Tonnen Gold besitzt, durfte sie im vergangenen Jahr einen Bewertungserfolg von rund 36 Milliarden Franken in ihre Rechnung einbuchen.
Zur Story