Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Konzernchef lüftet Schleier ein bisschen

Zurich Versicherung will gegen 300 Stellen in Zürich streichen



Der Versicherungskonzern Zurich lüftet den Schleier über den im März angekündigten Personalabbau etwas. Man müsse davon ausgehen, dass rund ein Drittel der geplanten maximal 800 Stellen am Konzernhauptsitz in Zürich wegfallen würden, sagte Konzernchef Martin Senn.

Der Stellenabbau betreffe vor allem Teile des Managements am Hauptsitz in Zürich sowie wenige Mitarbeiter im europäischen Hauptsitz in Irland und England, sagte Senn in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». «Ländereinheiten sind nicht betroffen.»

Martin Senn, CEO Zurich Insurance Group, spricht an der ordentlichen Generalversammlung im Zuercher Hallenstadion am Mittwoch, 2. April 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Konzernchef Martin Senn. Bild: KEYSTONE

Die Zurich hatte die Restrukturierung mit dem Abbau von bis zu 800 der weltweit 55'000 Stellen im März angekündigt, aber keine Details bekannt gegeben. Dies mit der Begründung, dass die Gespräche mit den Personalvertretern noch liefen. Die Zurich hatte die Restrukturierung mit dem Abbau von bis zu 800 der weltweit 55'000 Stellen im März angekündigt, aber keine Details bekannt gegeben. Dies mit der Begründung, dass die Gespräche mit den Personalvertretern noch liefen.

Finanzchef George Quinn hatte am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen gesagt, dass die Konsultationsverfahren in diesen Tagen enden würden. Angaben, welche Länder in welchem Ausmass vom Abbau betroffen sind, hatte der Schotte aber nicht gemacht.

Auch Senn wollte im Interview mit der «SonntagsZeitung» keine genauen Zahlen nennen, wie viele Arbeitsplätze in der Schweiz gestrichen würden: «Das kann ich noch nicht abschliessend sagen.» «Wir wollen unsere komplexe Unternehmensstruktur vereinfachen. Viele Aufgaben wurden jeweils vom Hauptsitz von Zürich aus zentral gesteuert», sagte Senn. Neu sollen die Ländereinheiten autonomer werden und Aufgaben direkt vor Ort ausführen können. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Interview

Ökonomin Monika Bütler: «Wir werden nicht in der gleichen Welt aufwachen»

Taskforce-Mitglied Monika Bütler findet den Begriff Eigenverantwortung schwammig, er lasse die Menschen ratlos zurück. Zudem fordert sie rasche Entschädigungen für geschlossene Betriebe.

Viele fragen sich, wie sie diese Weihnachten feiern sollen. Wie werden Sie als Ökonomin der Covid-Taskforce es halten?Monika Bütler: Wir haben teilweise schon gefeiert, wie immer im ganz kleinen Kreis. Daher mussten wir nicht viel ändern. Mit meinem 85-jährigen Vater ging ich spazieren. Mit der Tochter und ihren zwei kleinen Kindern haben wir zusammen Samichlaus gefeiert und gleich nach dem Zmorge die Masken angezogen.

So viel Vorsicht muss dieses Jahr sein?Es ist leider so, wie es die …

Artikel lesen
Link zum Artikel