Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rohstoffe

US-Grossbanken wegen überhöhter Zinkpreise verklagt



US-Grossbanken müssen sich wegen weiterer umstrittener Geschäfte mit Metallen verantworten. Duncan Galvanizing wirft Goldman Sachs, JPMorgan Chase, dem Rohstoffhändler Glencore sowie der Londoner Metallhandelsbörse LME vor, Zinkpreise manipuliert zu haben.

Seit 2010 hätten die Firmen die Preise künstlich aufgebläht. JPMorgan und Glencore wollten sich zu den Anschuldigungen nicht äussern. Die LME, die ein weltweites Netz von Lagerhäusern verwaltet, antwortete auf eine Anfrage zur Stellungnahme zunächst nicht. Goldman Sachs kündigte an, gegen die Klage vorzugehen.

Die Zinkpreise seien über verschiedene Wege in die Höhe getrieben worden, hiess es in der Klageschrift einer der ältesten Verzinkungsfirmen der USA. So würden Wartezeiten künstlich verlängert, um höhere Preise zu erzielen. Aus diesem Grund sei Zink auch unnötig von Lager zu Lager transportiert worden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

TX Group lanciert nach Halbjahresverlust umfassendes Sparprogramm

Corona hat das Mediengeschäft und damit auch die TX Group voll getroffen. Der rückläufige Umsatz sowie massive Goodwill-Wertberichtungen führten im Halbjahr zu einem grossen Verlust.

Die Gruppe gibt im stark betroffenen Bereich Bezahlzeitungen nun mit einem umfassenden Kostensenkungsprogramm Gegensteuer. Der Umsatz des grössten privaten Schweizer Medienhauses sank in den ersten sechs Monaten 2020 um 17.7 Prozent auf 431.2 Millionen Franken, wie die TX Group am Dienstag mitteilte. Damit lag das …

Artikel lesen
Link zum Artikel