Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE- In this May 1, 2018, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg delivers the keynote speech at F8, Facebook's developer conference, in San Jose, Calif. Facebook may have to wait a little longer before resolving a U.S. government investigation into the company's mishandling of personal information on its social network. The Wall Street Journal is reporting that a settlement with the Federal Trade Commission is being delayed by political wrangling. The FTC declined comment Friday, May 24, 2019. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez, File)

Facebook-CEO Mark Zuckerberg will eine digitale Weltwährung. Bild: AP/AP

Facebook will eine digitale Weltwährung etablieren – was du jetzt wissen musst

Facebook will seinen Einfluss für eine weltverändernde Neuerung nutzen – eine globale Digitalwährung. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass es keinen Zugang zu Finanzdaten der Nutzer haben wird.



Mark Zuckerberg will die Finanzwelt umkrempeln: Facebook hat eine neue globale Währung erfunden. Das Digitalgeld mit dem Namen Libra basiert auf einer Pseudo-Blockchain-Technologie (ein einziger Merkle Tree) und ist mit Bitcoin und anderen «reinen» Kryptowährungen nicht zu vergleichen. Libra soll dafür aber ohne Kursschwankungen auskommen und Smart Contracts beinhalten. Facebook werde keinen Zugang zu den Transaktionsdaten haben, versicherte der für das Projekt zuständige Facebook-Manager David Marcus.

In der Anfangszeit dürfte das Digitalgeld vor allem für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen eingesetzt werden, sagte Marcus der dpa. Damit würde Libra mit Diensten wie Western Union oder Moneygram konkurrieren, die für internationale Überweisungen hohe Gebühren verlangen. Die Vision sei aber, Libra schliesslich zu einem vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen zu machen.

Überweisungen über WhatsApp

Für Verbraucher soll es einfach sein, das Geld zwischen Libra und anderen Währungen zu tauschen und Transaktionen damit zu machen. So soll man Libra-Überweisungen zum Beispiel direkt in Facebooks Chatdiensten WhatsApp und Messenger ausführen können. Mit einer Verknüpfung zum Bankkonto sollen Libra auch direkt auf dem Smartphone in andere Währungen umgetauscht werden können.

Um das grosse Ziel einer digitalen Vollwährung zu erreichen, hat Facebook eine Allianz geschmiedet, die Libra Association. Diese Allianz und nicht Facebook soll das Digitalgeld verwalten. Unter den aktuell 28 Mitgliedern sind die Finanzdienstleister Visa, Mastercard, Paypal und Stripe - was die Integration in Bezahlsysteme erleichtern dürfte. Mit an Bord sind unter anderem auch Vodafone und Ebay, die Reisebuchungs-Plattform Booking.com sowie der Musikstreaming-Dienst Spotify und die Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft. Zum Libra-Start im Jahr 2020 hoffe er auf mehr als 100 Mitglieder, sagte Marcus. Facebook werde keine Sonderrolle in der Organisation haben.

Bisherige Blockchain-Währungen wie Bitcoin sind für ihre massiven Kursschwankungen berüchtigt - das ist etwas, was Facebook bei Libra unbedingt vermeiden wollte. Deshalb wird Libra in vollem Umfang durch einen Reservefonds mit verschiedenen Währungen wie Dollar, Euro und Yen gedeckt sein. «Wenn zum Beispiel jemand Libra für 100 Euro kauft, fliessen diese 100 Euro in die Reserve», erläuterte Marcus.

Facebook und Microsoft verlegen High-Speed-Kabel im Meer

Es braucht viel Zeit

Die Libra Association werde zudem festlegen, in welchem Verhältnis Währungen und Wertpapiere wie Anleihen in der Reserve gehalten werden, um für einen stabilen Kurs zu sorgen. Auch wird Libra anders als der Bitcoin nicht von den Nutzern selbst erstellt, sondern muss bei Mitgliedern der Allianz oder auf Handelsplattformen erworben werden.

Facebook lässt keinen Zweifel daran, dass Libra am Ende eine globale Währung werden soll, mit der man genauso wie mit dem heutigen Geld alles und überall kaufen kann - egal, ob online oder in einem Laden. Zugleich schränkte Marcus ein: «Ich denke, dass jede neue Währung viel Zeit brauchen wird, um so gross zu werden wie eine existierende nationale Währung einer grossen Volkswirtschaft.» Ein Grund dafür sei, dass in der entwickelten Welt die Bezahlwege bereits mit den heutigen Möglichkeiten gut eingespielt seien. «Zumindest in den nächsten zehn Jahren werden wir alle noch unsere Gehälter bekommen und Steuern zahlen in der Währung der Länder, in denen wir leben.»

Zugleich gebe es aber auch Länder mit hoher Inflation und schlecht ausgebauten Banksystemen - und dort könne eine Digitalwährung wie Libra eine viel grössere Rolle spielen, «weil sie eine Lösung für viele Probleme bieten kann». In China wird Libra nicht verfügbar sein.

Verschiedene digitale Brieftaschen

Zur Aufbewahrung und Nutzung von Libra werden verschiedene Anbieter digitale Brieftaschen, sogenannte Wallets, aufsetzen können. Facebook will nur einer von vielen Wallet-Anbietern sein, dafür gründete das Online-Netzwerk die Tochterfirma Calibra mit Marcus an der Spitze. «Facebook und Calibra werden keine besonderen Rechte oder Vorteile haben, obwohl wir den gesamten Quellcode für die Blockchain und die Transaktionen geschrieben haben», sagte er. Facebook steht insbesondere nach dem Skandal um Cambridge Analytica unter massivem Druck, den Datenschutz zu verbessern.

Nutzer können in dem Libra-System unter Pseudonymen agieren und mehrere Zugänge haben. «Transaktionen enthalten keine Verbindung zur Identität der Nutzer in der realen Welt», hiess es in einem Papier.

Die übliche Regulierung - also zum Beispiel Massnahmen gegen Geldwäsche - werde auf Ebene der Wallets greifen, sagte Marcus. «Wir haben mit Regulierern rund um die Welt gesprochen.» Für Unternehmen, die Gründungsmitglieder der Libra-Allianz werden wollen, wurde eine Hürde gesetzt: Sie müssen einen Marktwert von mindestens einer Milliarde Dollar oder mehr als 20 Millionen Kunden haben. Mitglieder müssen mindestens zehn Millionen Dollar investieren.

Anders als Bitcoin

Die bekannteste Blockchain-Währung Bitcoin ist anders organisiert: Bei ihr werden die Einheiten durch mathematische Berechnungen auf den Computern der Nutzer generiert - «geschürft», wie es im Fachjargon heisst. Dabei ist die Gesamtzahl der Bitcoin, die produziert werden können, beschränkt. Und die Berechnungen dafür werden immer komplexer. Inzwischen braucht man Hochleistungscomputer, um Bitcoin zu erstellen, daher schürfen derzeit vor allem kommerzielle «Minining-Farmen». Das steigert den Energieverbrauch und das knappe Angebot kann für Preis-Sprünge sorgen. In der Spitze kostete ein Bitcoin Ende 2017 bis knapp 20 000 Dollar - dann folgte der Einbruch. Inzwischen arbeitete sich der Bitcoin wieder auf über 9000 Dollar.

Bei einer Blockchain werden verschlüsselte Daten über Transaktionen aneinander gereiht und an verschiedenen Orten gespeichert. Durch einen Abgleich würden eventuelle Änderungen auffallen, was für Sicherheit sorgt. Facebook sei es bei seinem System gelungen, bekannte Probleme der Technologie wie Langsamkeit zu lösen. Bei Libra komme es auch nicht zu dem hohen Energieverbrauch wie bei Bitcoin. «Wir haben eine Blockchain entwickelt, die sich an die Anforderungen von Milliarden Menschen anpassen kann», sagte Marcus. Facebook entwickelte für das System auch eine neue Programmiersprache mit dem Namen Move.

Marcus war vor seinem Wechsel zu Facebook Chef des Bezahldienstes Paypal. Beim Online-Netzwerk war er zunächst für den Chatdienst Messenger verantwortlich, bis ihn Zuckerberg mit dem Blockchain-Projekt betraute. (sda/awp/dpa)

Umfrage

Hast du genug Vertrauen, dein Geld bei Facebook zu lagern?

  • Abstimmen

488

  • Jep!9%
  • Haha, spinnst Du?72%
  • Ich will nur die Antwoord hören.19%

«Hate Speech» bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht

Social Media soll für unter 18-Jährige reguliert werden

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

15
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

109
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

114
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

149
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

99
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

15
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

109
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

114
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

149
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

99
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

61
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mystiker 19.06.2019 16:43
    Highlight Highlight wir füllen ihre reserven...

    Dazu kommt: wenn es nicht einfacher zu bedienen ist als alles bisherige wird es sich kaum durchsetzen.

    Bargeld kann man nicht kontrollieren, digitalwährungen schon.
  • Avenarius 19.06.2019 11:18
    Highlight Highlight Ich mag nichts, was keine Substanz hat. Weder facebook noch diesen Klimblim-Libra-Scheiss. Auch Suckerberg, der ja die Idee für facebook gestohlen hat, mag ich nicht.
    Seine Frisur sollte ebenfalls verboten werden.
  • Do not lie to mE 18.06.2019 18:03
    Highlight Highlight Nicht nur FB arbeitet an eine Bargeldlose Bezahlung. So z.B. auch „Better Than Cash Alliance (https://www.betterthancash.org)“ wo auch Bill Gate mit seiner Stiftung aktiv ist. Ein Beitrag zu Bargeldloses Zahlen und seine Gefahren.
    Play Icon
  • giandalf the grey 18.06.2019 15:41
    Highlight Highlight Und wenn Facebook dann die globale Kommunikation, Wirtschaft, Unterhaltung und Wissenschaft ganz übernommen hat - so ungefähr in 10 Jahren - dann schnippt Markyboy kurz mit dem Finger und ist Leo di Caprio-Style der "Kööööniig der Weeeeeelt". Das wird schön....
  • Nocciolo 18.06.2019 15:08
    Highlight Highlight Das ist dann wohl das Gegenteil der Vollgeldinitiative, also die Privatgeldinitiative. Frage mich, wie Libra auf eine Weltwirtschaftskrise reagieren wird, wenn dann alle in den Libra flüchten würden und alle anderen Währungen massiv an Wert verlieren und somit die Reserven ebenfalls. Hört sich nach einem Experiment ohne demokratische Kontrolle an der Weltbevölkerung an.
    • bebby 18.06.2019 15:23
      Highlight Highlight Das ist gar keine richtige Währung, wenn sie in verschiedenen Währungen existiert und zu 100% in den jeweiligen Landeswährungen hinterlegt wird. Das ist höchstens eine Settlementwährung.
    • Nocciolo 18.06.2019 15:29
      Highlight Highlight Aber wenn ich den Artikel richtig verstehe, ist es ihr Ziel eine richtige Währung zu werden.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 19.06.2019 08:11
      Highlight Highlight Die halten einen Basket von Reservewährungen. Die Zinsen behalten sie, aber wenn alles runtergeht, dann auch der Libra.
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 18.06.2019 15:02
    Highlight Highlight Danke, aber nein danke Mark.
  • dany1991 18.06.2019 14:48
    Highlight Highlight Facebook will... , XYZ will.., mich fragt niemand was ich will. Tz Tz Tz.
    • Ueli der Knecht 18.06.2019 15:18
      Highlight Highlight Was willst du, lieber dany1991? ;)
  • Leider Geil 18.06.2019 14:32
    Highlight Highlight "Mich interessiert nicht, wer die Gesetze macht, solange ich das Geld kontrolliere."

    Amschel Meyer Rothschild
  • rychro 18.06.2019 14:00
    Highlight Highlight Klar haben Sie die "Probleme" von Bitcoin gelöst. Es ist halt nicht dezentral gelöst wie beim Bitcoin, sprich man muss einer Institution (Libra) vertrauen.
    • Ueli der Knecht 18.06.2019 15:19
      Highlight Highlight Es braucht dafür nicht einmal eine Blockchain. Zentrale, redundante und robuste Buchhaltungs-Systeme gibt es schon lange. Diese Probleme muss man gar nicht mehr lösen.
    • rychro 18.06.2019 16:15
      Highlight Highlight So frei nach dem Motto, schreib Blockchain drauf und sobald der Hype losgeht wird einfach gekauft ohne sich eingehen zu informieren. Wie bei der Dotcom-Blase.
  • Blackfoxx 18.06.2019 13:23
    Highlight Highlight Aber sicher nicht von Facebook.
  • Stema 18.06.2019 13:18
    Highlight Highlight Ich bin auch kein Facebook-User oder gar Fan, aber eines muss man ihnen lassen: Das wird ein riesen Ding. Habe das Libra Whitepaper und die Developer Site überflogen. Die haben viele gute Elemente von anderen Crypto Curreny Projekten übernommen. Aber ... auch wenn sie ihre Blockchain gern als „dezentral“ verkaufen, ist sie das nicht, solange 20 - 100 (vornehmlich US-basierte) Unternehmen die Validators (Full Nodes) betreiben. Leider wird das die meisten Anwender nicht kümmern. Es liegt an den Enthusiasten in der Krypto-Szene, die Leute in ihrem Umfeld so gut es geht aufzuklären!
    • Ueli der Knecht 18.06.2019 14:39
      Highlight Highlight Es ist nicht alles Gold was glänzt. Manchmal glänzt es nur, ist aber nur simples Blei.

      Für Krypto-Evangelisten ist Mark Zuckerberg einfach ein Diktator, und bald vermutlich sogar der mächtigeste Diktator weltweit.
      https://todaysgazette.com/facebook-ceo-most-powerful-dictator-world-cnbc-host

      Wahrsheinlich wird da aber bald der Glaubenskrieg ausbrechen zwischen dem Crypto-Valley Zug und den Libra-Calvinisten in Genf.

      Ich meine, Zuckerberges kranke Allmachtsfantasien werden die Entwicklungen der wirklich echten Krypto-Währungen (und Smart-Contracts) pushen.
  • SGR 18.06.2019 13:17
    Highlight Highlight Es ist zu befürchten dass das Ding zum Erfolg wird...Gibt immer noch mehr als genug lernresistente FB -und WA-Groupies.
    Noch schlimmer finde ich aber dass grosse Player wie VISA auf diesen Zug aufspringen wollen.
  • Kaspar Floigen 18.06.2019 13:14
    Highlight Highlight Obwohl Facebook bei uns viel Vertrauen verspielt hat, sieht das ganz anders in z.B. Südostasien und grossen Teilen Afrikas aus. Dort ist Facebook ein Synonym für Internet. Länder, in denen oft Familienmitglieder das Geld im Ausland verdienen und dann nach Hause schicken. Wenn es jetzt viel einfacher wird, sicher Geld zu verschicken, z.B. über Facebook-Messenger, anstelle von Western Union abgezockt zu werden, dann wird sich das wahrscheinlich durchsetzen.
    Am Ende entscheiden Preis und Convenience.
    • Ueli der Knecht 18.06.2019 14:45
      Highlight Highlight Kaspar: Die meisten dieser internet.org-Geplagten haben noch nie Internet gesehen oder erlebt.

      Facebook ist in diesen Ländern noch schlimmer drauf, als jegliche chinesische, russische und nordkoreanische Zensur und Firewalls zusammen.

      Die Leute in Afrika und Südostasien, die zur Zeit abhängig sind vom internet.org (wo eigentlich nur Facebook funktioniert, und sonst nichts), die werden eines Tages das Internet entdecken, und dann ihre Macht ausspielen. Spätestens dann kann Facebook einpacken.

      In 100 Jahren werden wir über Facebook reden, so wie wir heute über den Nationalsozialismus reden.
  • Rainbow Pony 18.06.2019 13:11
    Highlight Highlight Grundsätzlich gibt es bereits eine Währung (oder sogar Währungen!) die nicht sonderlich schwanken: es sind die allseits bekannten Leitwährungen. Natürlich, auch diese sind Fluktuationen unterworfen, aber weit weniger als völlig losgelöste Bitcoins usw. Klar, digital sind die (noch?) nicht, aber bargeldlos - und damit eben doch digital weitgehend verfügbar - ist ja bereits heute absolut machbar. Für meinen Teil sehe ich den volkswirtschaftlichen Nutzen von Parallelwährungen einfach nicht.
  • TheNormalGuy 18.06.2019 13:07
    Highlight Highlight Immer diese Auswahlmöglichkeiten!
    Benutzer Bild
  • Brezel Hugger 18.06.2019 13:03
    Highlight Highlight Ach, diese Techkonzerne und ihre Machoeigner ...
    Unter der Weltherrschaft (womöglich mit Einbezug des Universums) läuft einfach nichts mehr.
  • hiob 18.06.2019 12:57
    Highlight Highlight einfach nein. ganz ganz schlecht!
  • trichie 18.06.2019 12:53
    Highlight Highlight Will ich grundsätzlich eine digitale Weltwährung die wenig schwankt (wie auch immer man das ökonomisch hinbekommen möchte)? Ja!

    Will ich diese von Facebook? Nein!
  • nachwievor 18.06.2019 12:41
    Highlight Highlight Mit WhatsApp bezahlen?

    Klingt als ob die USA jetzt China kopieren... (WeChat Pay)

    Tables have turned?
    • bebby 18.06.2019 15:28
      Highlight Highlight Facepay, das tönte immerhin lustig.
    • Chang71 18.06.2019 21:47
      Highlight Highlight In China nennt sich das Alipay.
  • saltndpeppe 18.06.2019 12:40
    Highlight Highlight So cool! Endlich kann ich meine Kontostände auch auf FB teilen. Ich freue mich schon viele auf likes ...

    *soll ich noch Ironie off schreiben, macht man sowas 🤔
  • Gringoooo 18.06.2019 12:37
    Highlight Highlight Wens interessiert sollte mal die Consumer Data Privacy durchlesen.
    Extrem zentralisiert - so ziemlich das Gegenteil zu Bitcoin.
    Altes System auf neuer Datenbank.
    Hauptsache Werbung unter den Schlagworten Blockchain und Crypto.
  • Crecas 18.06.2019 12:36
    Highlight Highlight Das ist jetzt mal ein erster Versuch, eine Blockchain basierte Währung zu schaffen, die man auch als Zahlungsmittel und nicht nur als Spekulationsobjekt oder für krumme Dinger benutzen kann. Gut, dass es nicht eine FB kontrollierte Währung ist, sondern in einer Allianz mit allen grossen in eine Stiftung geführt wird. Mal sehen, ob sich das durchsetzten wird.
  • Evan 18.06.2019 12:36
    Highlight Highlight Das darf auf keinen Fall Erfolg haben
  • Heinz Schmid 18.06.2019 12:33
    Highlight Highlight Darf ich vorstellen: die nächste Finanzblase.
  • aglio e olio 18.06.2019 12:30
    Highlight Highlight Welchen Nutzen verspricht sich FB für sein Engagement? Die machen ja nichts für lau.
    • Roman h 18.06.2019 12:43
      Highlight Highlight Um fair zu sein
      Wer macht den noch was für lau?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 19.06.2019 08:19
      Highlight Highlight Auf den Reserven gibt es Zinsen und bei Transaktionen oder Währungswechseln könnte man auch noch verdienen.
  • Lörrlee 18.06.2019 12:28
    Highlight Highlight Das kommt mir doch sehr bekannt vor
    Benutzer Bild
  • Clife 18.06.2019 12:26
    Highlight Highlight Sieht mir mehr nach Lobby als nach Währung aus 🤔 die grossen sind dabei, was bedeutet, dass diese alles dran setzen werden, um ihren Gewinn mit dieser Masche nochmals in die Höhe schnellen zu lassen (wohlgemerkt zu den Nationalbanken des Staates Konkurrenz machen). Persönlich kann ich mit Internetwährungen ohnehin nichts anfangen
  • Ganesh LXIX 18.06.2019 12:23
    Highlight Highlight Zückerli für Zuckerberg.
  • Bruno S.1988 18.06.2019 12:22
    Highlight Highlight Hat sich FB von WeChat, der chinesischen whatsapp-kopie, wohl inspirieren lassen!
  • Militia 18.06.2019 12:17
    Highlight Highlight Ist also quasi das Tether von Facebook?
    Maeh...
  • Til 18.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Wer ist denn so dumm, dass er Facebook sein Geld anvertraut?
    Und wer ist so dumm, Facebook zu glauben, dass sie keinen Einblick in die Transaktionen haben?
  • Lordwhitehead 18.06.2019 12:08
    Highlight Highlight „So soll man Libra-Überweisungen zum Beispiel direkt in Facebooks Chatdiensten WhatsApp und Messenger ausführen können. Mit einer Verknüpfung zum Bankkonto sollen Libra auch direkt auf dem Smartphone in andere Währungen umgetauscht werden können.“

    Zum Glück sind WhatsApp und Messenger so sichere Chatapps welche nie Opfer von Hackerangriffen werden...
    Kommt sicher gut, wenn man die eigenen Bankdaten damit verknüpft. 🤦🏼‍♂️
  • neutrino 18.06.2019 12:03
    Highlight Highlight Der Erfolg von Zahlungsmitteln und Währungen haben viel mit Vertrauen zu tun. Ich sehe diesbezüglich FB massiv auf dem Abstellgleis.
  • qolume 18.06.2019 11:57
    Highlight Highlight Nein Danke.
    • Lörrlee 18.06.2019 12:29
      Highlight Highlight Eher bitte nicht
  • Harri Hirsch 18.06.2019 11:56
    Highlight Highlight Eher säuft der Teufel Weihwasser als dass ich mit einer FB-Währung bezahle
  • Karl Marx 18.06.2019 11:54
    Highlight Highlight Nach so vielen Skandalen, getrauen die sich tatsächlich solche Projekte zu lancieren? Nein danke, ohne mich.
  • Natascha Flokati 18.06.2019 11:49
    Highlight Highlight Immer wenn steht, «was du jetzt wissen musst», mag ich den Artikel irgendwie aus Prinzip nicht lesen.
    • TheOnlyZeus 18.06.2019 12:28
      Highlight Highlight Seh ich auch so - ich mag es nicht wenn jemand zu wissen glaubt, was ich wissen muss. Abgesehen davon reicht mir hier zu wissen, dass es von Facebook ist.
    • Lörrlee 18.06.2019 12:28
      Highlight Highlight Aber du musst das jetzt wissen!
    • Hans Maulwurf 18.06.2019 14:38
      Highlight Highlight und ich scrolle dann jeweils zu den Kommentaren, lese die drei beliebtesten und weiss dann, ob ich den Artikel lesen muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 18.06.2019 11:48
    Highlight Highlight Libra hat nichts mit Blockchain zu tun und muss boykottiert werden.
    • PeteZahad 18.06.2019 12:36
      Highlight Highlight Ich gebe die insofern recht, dass ich nichts von Libra halte. Das es nichts mit Blockchain zu tun hat stimmt aber nicht. Alle elektronischen Transaktionen können als Blockchain festgehalten werden. Anonymität kann aber muss nicht gewährleistet werden. In der Blockchain geht es um die Integrität der Daten, was die Daten beinhalten ist der Blockchain so ziemlich egal, solange diese nicht manipuliert werden - die Signierung eines Datenblocks erfolgt aufgrund der vorhergehenden Blöcke - daher der Name . Du meinst wohl eher dass es nichts mit den gängigen Kryptowährungen zu tun hat.
    • Patrick Toggweiler 18.06.2019 14:55
      Highlight Highlight
      Benutzer Bild
    • PeteZahad 18.06.2019 16:15
      Highlight Highlight @Patrick Willst du jetzt damit sagen dass es eine Blockchain ist oder nicht? Der Graph einer Blockchain kann auch in einer einzelnen Datenstruktur abgebildet werden anstatt auf externe Datenstrukturen zu referenzieren. Was ich sagen wollte ist, dass der Inhalt eigentlich egal ist, das es bei der Technologie in erster Linie um die Datenintegrität geht. Das Signieren/Verifizieren eines Datensatzes erfolgt auf dem vorderen Datensatz. Für den Graph wird i.d.R. ein Merkle Tree (binary hash tree) eingesetzt. Die Umsetzung des Baums ist bei Blockchain soviel ich weiss nicht vorgegeben.
    Weitere Antworten anzeigen

«Fridays for Hubraum» – wie eine Facebook-Gruppe vor lauter Hass auf Greta kippte

Vor wenigen Tagen gründete ein Facebook-User «Fridays for Hubraum». Die Mitgliederzahl schoss in die Höhe. Dann verschwand die Gruppe, weil es zu viel Hass und Hetze gab.

Um der Protestbewegung Fridays for Future etwas entgegen zu setzen, gründeten deutschsprachige Autofans die Facebook-Gruppe «Fridays for Hubraum». «Wir wollen unsere Autos weiter fahren. (sic) So wie wir das möchten», hiess es in der Beschreibung. Die Moderatoren baten um sachliche Diskussionen, die ohne Beleidigungen auskommen.

In wenigen Tagen wurde die Gruppe zu einem Social-Media-Phänomen: rund 400'000 Mitglieder meldeten sich an. Dennoch verschwand die Seite am Donnerstag aus dem Internet . …

Artikel lesen
Link zum Artikel