Wirtschaft
Gesundheit

Roche erhält EU-Zulassung für Krebsmittel Columvi

Roche erhält EU-Zulassung für Krebsmittel Columvi

11.07.2023, 07:5111.07.2023, 14:22

Die EU-Kommission hat das Krebsmittel Columvi (Glofitamab) von Roche zugelassen. Die Arznei wird zur Behandlung erwachsener Patienten mit einer bestimmten Form von Lymphkrebs (diffus grosszelliges B-Zell-Lymphom; DLBCL) eingesetzt, nachdem sie bereits zwei oder mehr systemische Therapielinien erhalten haben.

DLBCL ist laut Roche-Communiqué vom Dienstag eine aggressive und schnell wachsende Form des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) und eine der häufigsten Blutkrebsarten bei Erwachsenen.

Columvi sei damit der erste Antikörper seiner Art mit fester Wirkdauer, der für die Behandlung von Patienten mit einem aggressiven Lymphom zur Verfügung steht, die bereits mehrere Behandlungen erhalten haben, teilte Roche weiter mit.

Erst vor knapp einem Monat hatte Roche die US-Zulassung für diese Krebsbehandlung erhalten. Seinerzeit hatten Analysten sehr wohlwollend reagiert und Columvi als eine echte Alternative zu anderen Behandlungsarten wie etwa einer personalisierten CAR-T-Zelltherapie bezeichnet. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Programm deutscher Regierung: Mit Windkraft für mehr Klimaschutz
Rund 2'000 neue Windräder sollen helfen, dass Deutschland sein Klimaziel für das Jahr 2030 doch noch erreicht.
Das sieht ein neues Klimaschutzprogramm vor, das das Kabinett in Berlin verabschiedet hat. Umweltminister Carsten Schneider und seine Kollegen hatten lange um die Details verhandelt.
Zur Story