Wirtschaft
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Federal Reserve board member Jerome Powell speaks after President Donald Trump announced him as his nominee for the next chair of the Federal Reserve in the Rose Garden of the White House in Washington, Thursday, Nov. 2, 2017. (AP Photo/Alex Brandon)

US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell. archivbild: AP/AP

«Wie üblich hat die Fed GAR NICHTS getan!» – Trump wütet nach Rede des Notenbank-Chefs

Trump fordert von der US-Notenbank eine deutlichen Zinssenkung. Fed-Chef Jerome Powell hat heute in einer mit Spannung erwarteten Rede erklärt, die Notenbank werde angemessen handeln. Doch Trump reicht das nicht.



Die US-Notenbank Fed sieht «signifikante Risiken» für das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft. Die aus der Handelspolitik resultierende Unsicherheit sei für die Zentralbank eine «neue Herausforderung», sagte Notenbankchef Jerome Powell.

Die Fed werde sich gemäss ihres Mandats für einen starken Arbeitsmarkt und geringe Inflation einsetzen und zudem «angemessen handeln, um den Aufschwung zu stützen», sagte Powell in einer Rede vor Notenbankern und Ökonomen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Powell machte keine konkreten Angaben zu möglichen weiteren Leitzinssenkungen.

Die US-Wirtschaft legt bereits seit zehn Jahren zu. Zuletzt mehrten sich jedoch Zeichen für langsameres Wachstum - auch wegen der von Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikte. Handelspolitik sei traditionell ausserhalb der von der Zentralbank beobachteten Daten, im gegenwärtigen Klima seien deren Effekte auf die Wirtschaft jedoch zu berücksichtigen, erklärte Powell. Die Berücksichtigung von «Unsicherheit durch Handelspolitik in diesem Rahmen ist eine neue Herausforderung», sagte der Notenbankchef.

Keine Zinsschritte – für den Moment

Powell betonte, das Wachstum der US-Wirtschaft sei weiter robust, es gäbe jedoch eine Verlangsamung und negative Einflüsse der globalen Wirtschaftslage. «Die Unsicherheit der Handelspolitik scheint in der globalen Abschwächung und den schwachen Produktions- und Kapitalausgaben in den USA eine Rolle zu spielen», sagte Powell.

Die Fed hatte ihren Leitzins bei der letzten Sitzung Ende Juli erstmals seit zehn Jahren wieder gesenkt, um einer möglichen Abkühlung der US-Wirtschaft zuvorzukommen. Die Notenbank kündigte jedoch keine weiteren Zinsschritte an, sondern betonte, dass «Flexibilität» gefordert sei.

Trump macht Druck

Das verärgerte Präsident Trump, der seither fast täglich gegen Powell und die Notenbank herzieht, sei es über Twitter oder auf Pressekonferenzen. Der von Trump ernannte Powell erwähnte in seiner Rede explizit, dass die Fed dem amerikanischen Volk und dem Kongress über ihr Handeln Rechenschaft ablege. Den Präsidenten erwähnte er indes mit keinem Wort.

Powell signalisierte jedoch, dass die Fed die jüngsten Entwicklungen genau auf möglichen Handlungsbedarf hin prüfe. Die drei Wochen seit der letzten Zins-Sitzung seien «ereignisreich» gewesen, sagte Powell. Er verwies unter anderem auf die im August angekündigten neuen Strafzölle auf chinesische Importe, den ungelösten Brexit und die Spannungen in Hongkong. «Wir haben weitere Indizien einer globalen Abkühlung gesehen, besonders in Deutschland und in China», sagte er mit Blick auf jüngste Wirtschaftsdaten.

Trump attackiert Powell

Nach der Rede von Powell hat US-Präsident Donald Trump mit seiner Kritik am Chef der US-Notenbank nachgelegt. «Wie üblich hat die Fed GAR NICHTS getan!», schrieb Trump am Freitag auf Twitter.

Es sei unglaublich, dass die Notenbank sich äussern könne «ohne zu wissen oder zu fragen, was ich mache, was ich in Kürze bekanntgeben werde». Schliesslich schrieb er unter Hinweis auf Powell - dessen Nachnamen er falsch schrieb - und Chinas Präsident Xi Jinping: «Meine einzige Frage lautet, wer ist unser grösserer Feind, Jay Powel (sic) oder der Vorsitzende Xi?»

(oli/sda/awp/reu)

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.08.2019 09:54
    Highlight Highlight Ich glaube ich muss definitiv einen Fonds für psychisch gestörte Politiker ins Leben rufen.
    Das Hauptziel: In einer abgelegenen Gegend der Welt viele kleine Bereiche, für jedes Land eines, aufbauen, mit Modellen der einzelnen Bereichen der Politik.
    Dazu gibt es noch ein Zimmer, in dem die Insassen Gipfeltreffen abhalten können. Dann noch eine Arena, in welcher sie dann "Krieg" führen können.
    Und natürlich ein Fake-Fernsehstudio, in denen sie Reden halten können. Natürlich mit einstellbaren Zählern, damit sie glauben, viele würden ihnen zuhören.
  • PrivatePyle 24.08.2019 09:50
    Highlight Highlight Dr hohe Leitzins der FED von 2.25% ist in der Tat skandalös und verhindert grösseres Wirtschaftswachstum. Wie rechfertigt der FED dies eigentlich? Zum Vergleich, eine EZB oder SNB hat sogar Negativzinsen!
    Wäre angenehm von Watson mal einen Artikel darüber lesen zu können und nicht einfach dumpfes Trump-Bashing.
  • Beat-Galli 24.08.2019 07:21
    Highlight Highlight Nur kurz überlegt: die meisten Länder dieser Welt leben davon, dass Ihre Bewohner in KMU angestellt sind (ja, sogar in den USA).
    Ich will etwas unternehmen (Unternehmer kommt von unternehmen).
    Ein Neuer Golfplatz / oder ein neues Hotel.
    Es soll ja schlau sein dieses Investment oder. Rentieren solls ja auch oder?
    Kann es wirklich sein, dass es wegen 0,5-2 % Zinsen beim Fremdkapital scheitert, wenn die Idee Standort beziehungsweise Bedarf gut und vorhanden ist?

    Eher NEIN. Dann muss wohl eine Neue Idee her.

    Nur für die stehenden Vermögen tuts halt weh. Oder das Loch in der Staatskasse.
  • Beat-Galli 24.08.2019 07:05
    Highlight Highlight Wer ist unser grösster Feind: Xi oder der eigene Notenbank Chef?

    Bis vor kurzem war es noch Saddam und die Afghanen.

    Immerhin schiesst er momentan nicht gegen Iran. Eis ist einfacher gegen die Notenbank zu schiessen...

  • michiOW 24.08.2019 07:02
    Highlight Highlight Im Tweet von Trump steht Powell, nicht Powel.
    • matcha 24.08.2019 07:24
      Highlight Highlight Es wurde nachträglich korrigiert?
    • Thomas Oetjen 24.08.2019 12:57
      Highlight Highlight Wurde wohl nachträglich korrigiert. Im ursprünglichen Tweet stand Powel.
  • flausch 24.08.2019 04:31
    Highlight Highlight «ohne zu wissen oder zu fragen, was ich mache, was ich in Kürze bekanntgeben werde»

    Grössenwahn ?
    Trump der auserwählte Gottes...
  • lilie 24.08.2019 04:24
    Highlight Highlight @watsons: Auch nach mehrfacher Überprüfung von Trumps Tweet kann ich keinen Fehler in Powells Nachname entdecken.

    Hingegen nennt er ihn "Jay", obwohl er Jerome heisst. 😅🙈

    Also, watson, bitte die Fehler des POTUS korrekt widergeben. 😉

    Im übrigen schiesst sich Trump wie immer selbst ins Bein, da ja Powell ausdrücklich Trumps Taten (Strafzölle) erwähnt. Wäre er detailierter auf Trumps Taten eingegangen, hätten wir bestimmt noch viel wütendere Tweets. 😅🙄
  • Alienus 24.08.2019 00:43
    Highlight Highlight Die Erklärung: Der Dunning-Kruger-Effekt

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt
  • tagomago 23.08.2019 23:45
    Highlight Highlight Rezession! Lieber morgen als übermorgen!
  • [CH-Bürger] 23.08.2019 23:43
    Highlight Highlight Mr Trump:
    ... and as usual, the POTUS should comment NOTHING of the FED's financial decisions...! 🤨

    this is NOT your business!
    • MadPad 24.08.2019 09:57
      Highlight Highlight Er ist der Auserwählte... 🤭🤮
  • Picker 23.08.2019 23:40
    Highlight Highlight /Aluhut on
    Ihr wisst ja noch, was mit dem letzten Präsi passierte, der sich mit der Fed anlegte.
    /Aluhut off
  • Der Tom 23.08.2019 23:28
    Highlight Highlight 🥳😂 er hat scho seine köstlichen Momente... so 2 Sekunden lang 😳
    • Saraina 24.08.2019 07:38
      Highlight Highlight Ja, nach zwei Sekunden hat man realisiert, dass das echt ist, und keine billige Komikshow.
    • Der Tom 24.08.2019 10:25
      Highlight Highlight Genau so 😵
  • Kramer 23.08.2019 23:02
    Highlight Highlight Das kommt gut...
    Die FED muss trotz boomender Wirtschaft die Zinsen senken, die Staatsschulden steigen dank der Steuerreform stärker, die kleine Steuersenkung für die Mittelschicht wird von den Zöllen aufgefressen, und die Banken müssen sich nicht mehr an die Volcker-Regeln halten.
    Es bleibt nur zu hoffen, dass der Crash vor den Wahlen kommt, denn sonst geht der Wahnsinn noch 4 Jahre weiter.
  • Offi 23.08.2019 22:14
    Highlight Highlight Da bietet ihm endlich einer die Stirn, Respekt!
    • The oder ich 23.08.2019 23:15
      Highlight Highlight Nein, er tut nur seine gottverdammte Pflicht, wie das jeder anständige Mensch im Dienste der Gemeinschaft tun sollte.

      Schlimm genug, dass sein Präsident keine Ahnung von Staatskunde hat und er dessen Fehler ausbügeln muss.
  • Pana 23.08.2019 21:15
    Highlight Highlight Anscheinend formiert sich Widerstand innerhalb der GOP. Es könnten einige Kandidaten in den Wahlkampf gegen Trump ziehen (für die Republikaner). So wie ich die Partei kenne, wird wohl nicht viel draus. Unterhaltsam wäre es aber allemal.
  • roger.schmid 23.08.2019 21:03
    Highlight Highlight Ich weiss nicht genau, was Trumps Wirtschaftsberater Kudlow vor diesem Interview konsumiert hat, aber eventuell sollte er weniger nehmen.. auf jeden Fall kein gutes Zeichen wenn ein einflussreicher Regierungsberater in einem solchen Zustand zu einem TV-Auftritt erscheint:

    Play Icon

    • Statler 24.08.2019 00:19
      Highlight Highlight Der ist sturzbetrunken!
    • roger.schmid 24.08.2019 00:42
      Highlight Highlight @ Statler: Ja.. und er hat Einfluss auf wichtigste Entscheidungen betreffend Weltwirtschaft.. beruhigend, oder?

      Das ist es, was man kriegt, wenn man Rechtspopulisten wählt.
    • Thomas Oetjen 24.08.2019 13:00
      Highlight Highlight Der ist einfach betrunken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 23.08.2019 20:56
    Highlight Highlight Entspräche ein Jerome P mit Mitarbeiter-innen eins-zu-eins einem Mario D mit dessen Mitarbeiter-innen, so wären die US Zinsen schon lange sehr, sehr weit unter Null getrimmt.

    (Wer meint dass Minus-Null Zins Politik in einem kapitalistischem Kreditsystem Sinn ergibt, darf hier diskutieren...)
  • bebby 23.08.2019 20:55
    Highlight Highlight Wenn die Zinsen erst einmal auf allen Konti in Eur, Usd und Sfr negativ sind, dann erst werden vermutlich viele Aktien, Immobilien etc. kaufen. Und es gibt genügend Anzeichen dafür, dass es so kommen wird.
    • Ueli der Knecht 23.08.2019 21:53
      Highlight Highlight Ist das nicht schon lange so?
    • bebby 24.08.2019 10:39
      Highlight Highlight In der Schweiz noch lange nicht. Die Obliquote ist immer noch recht hoch, obwohl man so mit Sicherheit Geld verliert, wenn man sie bis zur Fälligkeit hält.
    • Ueli der Knecht 24.08.2019 14:12
      Highlight Highlight Das hat vermutlich mit Anlagerichtlinien für Vorsorge-Einrichtungen zu tun, bebby.

      Grundsätzlich kann zB. ein Kunst- (oder Tulpen)-Fonds Niedrigzins-Obligationen ausgeben, um damit in Wertanlagen wie Kunst (oder Tulpen) zu investieren. Dann hat man zwar Obligationen im Depot, aber trotzdem die Risiken.

      Insofern sehe ich den Unterschied nicht, ob man in Obligationen, Staatsanleihen oder in Aktien und Immobilien investiert. Die Risiken sind praktisch dieselben.

      Eher wird "das Kapital" versuchen, die drohenden Verluste zu sozialisieren. zB. indem die AHV 500 Mia der SNB-Risiken übernimmt.
  • NumeIch 23.08.2019 20:15
    Highlight Highlight The Simpsons wussten es

    Play Icon
  • Sputnik_72 23.08.2019 20:11
    Highlight Highlight Und täglich grüsst das Murmeltier... Wie war das vor einigen Wochen? Die FED hat nicht nach Trumps Gusto gehandelt und der Handelskrieg mit China ging in die nächste Runde.
    Same same heute.
    Ein Schelm wer böses denkt...
  • α Virginis 23.08.2019 20:10
    Highlight Highlight Der Pleitier, der er ist, will es besser wissen, als die Leute, die sich täglich mit der Materie befassen? Faszinierend, muss ich schon sagen. Und die Argumente, die er da aufführt sind doch unumstösslich.... oder???
  • Magnum44 23.08.2019 20:06
    Highlight Highlight "who is our bigger enemy, Jay Powell or Chairman Xi?", das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lasse. WO bleibt die GOP?
    • Baba 23.08.2019 20:57
      Highlight Highlight This question is easy to answer... the biggest enemy is neither Powell nor Xi. Its the sitting POTUS himself 😠
  • rodolofo 23.08.2019 20:01
    Highlight Highlight Na dann wissen wir ja jetzt, wer Schuld hat, wenn es mit der Wirtschaft abwärts geht:
    Die Überbringer von unangenehmen Fakten (Medien) und der oberste Notenbanker, der sich weigert, die Notenpresse anzuwerfen und das "Stabile Genie" mit vielen grünen Scheinchen zu überschütten...
  • Platon 23.08.2019 19:58
    Highlight Highlight Und so liebe Kinder, treibt der Präsident die USA zwar nicht in eine Rezession, aber in einen Finanzkrise. Wie kann man nur so ignorant sein. Die Finanzkrise ist nur gerade mal 10 Jahre her. Jeder weiss, dass auch dort das zu billige Geld eines der Hauptprobleme war!
    • mbr72 23.08.2019 21:11
      Highlight Highlight Ehm, das Problem wurde NIE gelöst... im Gegenteil. Die Geldmenge hat seit dem sämtliche Rekorde geschlagen...
    • Platon 23.08.2019 23:25
      Highlight Highlight @mbr72
      Ja, weil wir jetzt dann der Finanzkrise auch in einer komplett neuen nie da gewesenen Situation sind. Marios und Tommis Geldschwemme dient primär dazu Deflation zu verhindern. Dazu kaufen sie Bonds maroder Staaten und Banken. Die Zinsen sind auch historisch tief, das ist auch eine logische Folge der Geldschwemme. Vermutlich sinken sie noch mehr.
    • Ueli der Knecht 24.08.2019 14:17
      Highlight Highlight Kein Wunder gehen die Jungen auf die Strasse. Auch in Sachen Klima leben die Alten auf Kosten der nachfolgenden Generationen.

      Nicht nur die Geldmenge hat seither sämtlich Rekorde geschlagen. Es gibt auch immer mehr Alte. Und sie werden immer älter... auch das sind Rekorde.

      So wie Appenzell-Innerhödler 40 mal mehr Stimmrechte haben wie Zürcher oder Berner, so sollte man den Jungen mehr Stimmrechte geben als den Alten, damit die Alten nicht mehr so einfach auf Kredit und auf Kosten der ungefragten nachkommenden Generationen leben können.
  • Baba 23.08.2019 19:39
    Highlight Highlight Diese ewigen Zinssenkungen verlieren irgendwann ihre Wirkung - da kann 45 noch so täubelen. Und es ist der Job einer Notenbank für Währungsstabilität zu sorgen und nicht die halsbrecherische Wirtschaftspolitik eines Dinaöd Trump zu fördern. Es hat schon genügend Blasen auf dem Immobilien- und Aktienmarkt. Eine erneute Zinssenkung wäre dumm und gefährlich.

    Es freut mich, dass der von Trump eingesetzte FED-Chef soviel Chuzpe hat, dem Besetzer des Oval Office die Stirn zu bieten!
    • Ueli der Knecht 23.08.2019 22:15
      Highlight Highlight Die wirklich bedenklichen Blasen sind zur Zeit eher bei den Zentralbanken selbst.

      Die Währungsreserven der SNB blähten sich von 1990 (43 Mia.) bis 2019 (778 Mia) um 1'800% auf. Gemessen am BIP von 1990 (ca. 12%) bis 2019 (ca. 115%) haben sich die Währungsreserven der SNB verzehnfacht. Kommt noch dazu, dass diese Währungsreserven inzwischen vorallem aus riskanten Anlagen bestehen (Staatsanleihen, Obligationen und Aktien).

      Ich meine, eine solch schieffe Finanzlage hatten wir seit dem 17. Jahrhundert nicht mehr. Damals war es aber sehr ähnlich. Tulpen waren damals hoch im Kurs.
  • Black Cat in a Sink 23.08.2019 19:36
    Highlight Highlight Ein Mann, der 4 oder 5 mal seine Businesses an die Wand gefahren, der zig Millionen an Rechnungen nicht bezahlt hat und seit neuestem der Auserwählte sein soll, dieser Mann erklärt uns jetzt also Volkswirtschaft.... es ist kein Wunder erscheint sein Konterfei, gibt man in Google „Idiot“ ein.
    • Kruk 23.08.2019 21:18
      Highlight Highlight Haha, tatsächlich. Wieder was gelernt.
      Benutzer Bild
  • mrmikech 23.08.2019 19:29
    Highlight Highlight Trümpli macht sich sorgen um die USA wirtschaft? Dann ist es also doch nicht the best economy ever? Wer hat das gedacht...
  • Pafeld 23.08.2019 19:23
    Highlight Highlight An der FED haben sich schon fähigere Präsidenten die Zähne ausgebissen. Denn wenn ein Präsident die FED für die von ihm selbst verursachte, wirtschaftliche Misere verantwortlich macht, ist das, als ob man ein Feuer mit Benzin zu löschen versucht. Und Trump sieht sich gerade zuverlässig nach dem grössten Kanister um, den er in seine kleinen Wurstfinger kriegen kann.
    • Grossmaul 23.08.2019 19:35
      Highlight Highlight You got me at Wurstfinger
    • bebby 23.08.2019 20:52
      Highlight Highlight Seid nicht zu optimistisch: Powell ist sein Mann und Trump ist daran, das restliche Komitee Stück für Stück zu ersetzen.
    • Pafeld 23.08.2019 22:40
      Highlight Highlight Wenn Trump damit anfängt, den FED-Chef so häufig wie seine übrigen Kabinettsmitglieder (sprich, so häufig wie seine Unterhosen) zu wechseln, wird die amerikanische Wirtschaft neue Adjektive für "im Eimer" finden müssen. Denn nichts schädigt die US Wirtschaft so sehr wie politische Inkonsequenz.
  • RicoH 23.08.2019 19:18
    Highlight Highlight Ich habe ja überhaupt keine Ahnung von den Finanzmärkten und den Notenbanken.

    Trotzdem bekomme ich den Eindruck, dass ich mit diesem (Un)Wissen nicht weit entfernt vom lieben Donald bin.
    • Ueli der Knecht 23.08.2019 22:01
      Highlight Highlight Ich vermute, selbst die Zentralbanker (wie zB. auch unser Thomas Jordan, EZB-Boss Mario Draghi oder IWF-Chefin Christine Lagarde) verstehen nicht, was zur Zeit abgeht, bzw. warum es trotzdem ganz gut zu funktionieren scheint.

      Das Problem ist, dass die alle ihren Erfolg nur an der Symptomatik messen. Sie drucken alle fleissig neues Geld und fluten es in die Welt. Und siehe da: Teuerung, Inflation und ihre weiteren Kennzahlen sind alle mehr oder weniger im grünen Bereich. Wunderbar.

      Nach der Sintflut werden sie es dann besser wissen. Aber aktuell scheinen sie alle voll ahnungslos zu sein.
    • Saraina 24.08.2019 07:44
      Highlight Highlight Sie sind nicht voll ahnungslos. Sie sind voll besorgt.
    • Ueli der Knecht 24.08.2019 14:24
      Highlight Highlight Nun denn halt nicht ahnungslos. Aber zumindest sind die Zentralbanker hilflos.

      Es müsste doch jedem einleuchten, dass es auf die Dauer nicht gut gehen kann, wenn man im Reigen einfach frischfröhlich immer noch mehr Geld in die Welt flutet, damit wenigstens die wichtigsten Kennzahlen (Inflation, Leitzinsen, BIP-Wachstum etc.) einigermassen im Rahmen bleiben.

      Die Probleme werden durch qualitative- und quantitative Easing nicht gelöst. Nur die Symptome bekämpft, und der Crash aufgeschoben, wohl in der fatasistischen Hoffnung auf ein Wunder, resp. dass Gott das marode Finanzsystem retten wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 23.08.2019 19:14
    Highlight Highlight Trump wird die USA ruinieren, wie er es schon mit seinen sonstigen Unternehmen getan hat.

    ..und die Republikaner werden auf die harte Tour erkennen müssen, dass reiner Rassismus auf die Dauer keine soo gute Wirtschaftspolitik ist.

    Trumps Beliebtheit ist jetzt schon im Eimer. Wenn jetzt noch eine Rezession kommt..
    Benutzer Bild
    • Heinzbond 23.08.2019 19:48
      Highlight Highlight Ja nur ist das bald majestätsbeleidigung und die wird mit Abschiebung in sogenannte shitholes bestraft... Den interessiert doch schon lange nicht mehr die Realität...
    • Magnum44 23.08.2019 20:09
      Highlight Highlight Woher stammt diese Umfrage? Gem. fivethirtyeight beträgt die Zustimmung unter den Wählern immer noch erstaunliche 43%.
    • roger.schmid 23.08.2019 20:21
      Highlight Highlight @Magnum44: Umfrage ist von AP.
      Der Screenshot ist von diesem Video, das imho sehenswert ist (selten einen so vernichtenden Diss gesehen 😅):

      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gurgelhals 23.08.2019 19:10
    Highlight Highlight “Mama! Mama! Grosspapi Donald hat die Flasche mit dem Kochsherry, die du dieses mal doch so gut versteckt hast, wieder gefunden! Und jetzt hockt er wieder betrunken am Küchentisch und labert dummes Zeug und täubelt herum…”
    • Baba 23.08.2019 19:34
      Highlight Highlight Trump trinkt angeblich keinen Alkohol. Sein Geisteszustand ist also kein Delir.
    • Gurgelhals 23.08.2019 19:47
      Highlight Highlight Hab ich auch gehört. Und das macht die Sache noch viel bedenklicher. Der Typ ist so strohdumm, dass er in nüchternem Zustand am Laufmeter Müll von der Sorte rauslässt, für den sich eine "nur" durchschnittlich dumme Person jeweils zuerst einen antrinken muss... 😔
    • rodolofo 23.08.2019 20:05
      Highlight Highlight @ Baba
      "Angeblich" wie "Angeber", oder "Tatsächlich", wie "Tatsache"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • qolume 23.08.2019 19:06
    Highlight Highlight Die 🍊 weiss doch gar nicht wie eine Zentralbank funktioniert.
    • Heinzbond 23.08.2019 19:51
      Highlight Highlight Du musst nicht etwas kennen, etwas wissen um es beschimpfen zu können...
  • FaridBang3000 23.08.2019 18:57
    Highlight Highlight das heisst dann wohl kein einlenken der usa ggü. china. würde trump sonst einen ganzen prozentpunkt fordern? bleiben wir gespannt...
  • El Vals del Obrero 23.08.2019 18:53
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert das an Erdogan.
    • Ueli der Knecht 23.08.2019 19:35
      Highlight Highlight Erdogan, Orbán, Chameï, Bolsonaro, Salvini, Blocher, Rösti, Seehofer, Kaczyński, Le Pen, Strache, Hofer, Kunz, Wilders, Gauland, Glarner, Trump, uvm....

      Alles Brüder im Geiste, die einander Hand und Hand zuarbeiten.
    • Heinzbond 23.08.2019 19:46
      Highlight Highlight Ja ich warte noch auf die Istanbuler Lösung um sich diesen lästigen Wahlen nicht stellen zu müssen, Präsident for life term, trump the first...
    • orso129 23.08.2019 19:46
      Highlight Highlight ...und auch ein bisschen an den selbstherrlichen Herrn vom Herliberg, der kritisierte auch immer die NB...
      Mr. Trumpesel agiert (noch) aus der Position des Stärkeren ( mit der mit Abstand grössten Armee, dem grössten Konsumvolk, weltweit tätige Grosskonzerne mit Schlüsseltechnologien etc), die Schwächeren werden lächerlich gemacht, wenn was schiefläuft, sind IMMER die anderen Schuld. Die Rechtspopulisten finden jetzt schon in vielen Ländern Wähler ( Angst schüren etc), obwohl es dort höchstens schwach kriselt. Was, wenn die Weltwirtschaft mal ernsthaft stockt?
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Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

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