Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD ZUR VORÜBERGEHENDEN STILLLEGUNG DER SWISS-EUROPAMASCHINEN VOM TYP C-SERIES, AM DIENSTAG, 15. OKTOBER 2019. DIE MASCHINEN MÜSSEN WEGEN TRIEBWERKSPROBLEMEN EINER UMFASSENDEN INSPEKTION UNTERZOGEN WERDEN. ---- Der Bombardier CS100, das neue Flugzeug der Swiss, aufgenommen an einer Medienkonferenz auf dem Flughafen Zuerich in Kloten, am Donnerstag, 18. Juni 2015. Die Swiss wird die bisherigen Flugzeuge der Avro RJ100-Flotte (Jumbolino) mit Jets der grundlegend neu entwickelten Bombardier CSeries ersetzen. Dies erfolgt schrittweise ab 2016 waehrend rund zweier Jahre.(KEYSTONE/Walter Bieri)....The Bombardier CS100 jet of Swiss International Airlines, pictured during a media presentation at a hangar at Zurich-Airport in Kloten, Switzerland, Thrusday, 18 June 2015. The Bombardier CS100will replace the Avro RJ100 fleet at SWISS from 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ein A220 der Swiss musste wegen einer Drohne nach Genf zurückkehren. Bild: KEYSTONE

Drohnen-Alarm am Flughafen Frankfurt – Swiss-Maschine muss abdrehen



Riesenchaos am Flughafen Frankfurt: Ein Pilot hat am Vormittag beim Landeanflug eine Drohne gesichtet. Darauf ist der Luftraum gesperrt worden. Während über zwei Stunden konnten am grössten Flughafen Deutschlands keine Flugzeuge starten oder landen. Einsatzkräfte suchten mit Helikoptern nach dem unbekannten Flugobjekt, wie deutsche Medien berichten.

Vom Zwischenfall betroffen ist auch die Swiss: Ein Airbus A220 auf dem Weg von Genf nach Frankfurt musste 20 Minuten vor der Landung in Frankfurt abdrehen und nach Genf zurückkehren. Dies bestätigt die Swiss auf Anfrage von watson. Aufgrund dessen musste auch der Rückflug gestrichen werden, da das Flugzeug ja in Frankfurt fehlte. «Weiter mussten wir einen Flug von Zürich nach Frankfurt und zurück annullieren», so Swiss-Sprecherin Karin Müller.

Kurz nach 13 Uhr ist der Flugbetrieb in Frankfurt wieder angelaufen, wie die deutsche Flugsicherung auf Twitter schreibt.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das sind die sichersten Airlines der Welt

Ah, deshalb dauert das Boarding immer so lang!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fadnincx 02.03.2020 15:36
    Highlight Highlight mMn wohl eher ein Vogel. Wie kann ein Pilot bei einer Geschwindigkeit von ein paar hundert Stundenkilometern erkennen, ob es ein Vogel oder eine Drohne ist, wenn diese doch etwa ähnlich gross sind?
    • kruemelmonstah 02.03.2020 16:15
      Highlight Highlight Meines Wissens nach blinken/ leuchten bei Vögeln keine LED's und das Bewegungsmuster ist auch nicht gerade identisch. Wenn ein Pilot dies nicht unterscheiden kann, dann wohl auch andere Dinge nicht, welche nicht so "banal" sind..
    • homo sapiens melior 02.03.2020 16:34
      Highlight Highlight Vögel fliegen völlig anders als Drohnen. Und es gibt auch beide in unterschiedlichen Grössen. Aber am Wichtigsten dürften wohl Flughöhe und Richtung gewesen sein. Du kannst in einem Auto, das neben dir fährt, auch die Leute erkennen. Aber wenn dir einer zu schnell entgegenrast, checkst du nicht mal, ob mehr als der Fahrer drin sind. Und schliesslich gibt's auch noch die Erfahrung der Piloten. Wenn hier z.B. ein Vogel vorbeifliegt, muss ich seine Farben gar nicht sehen. Die Flugart reicht fast immer.
    • MartinZH 02.03.2020 16:35
      Highlight Highlight Landeanflugs-Geschwindigkeit? Radar? Direkter Sichtkontakt? Zuerst denken, dann schreiben?!
  • Pascal Sibao Rauber 02.03.2020 14:46
    Highlight Highlight Durch solche Leute wird die ganze Drohnenfliegerei wieder verteufelt. Schade, dass Jeder einfach eine Deohne fliegen kann, auch wenn er oder sie keine Ahnung haben.
    • foxtrottmikelima 02.03.2020 15:59
      Highlight Highlight Vielleicht hatte diese Person Ahnung vom Drohnenfliegen und wollte bewusst den Flugverkehr lahmlegen. Kam ja auch schon vor.
    • Zappenduster 02.03.2020 17:19
      Highlight Highlight Wo kam es vor? Bitte um Quellen.

    • MasterPain 02.03.2020 17:35
      Highlight Highlight London-Gatwick, Dezember 2018.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 02.03.2020 14:29
    Highlight Highlight Ich hoffe, die deutschen Behörden werden diesen Drohnen-Piloten bald ausfindig machen können! – Wird er gefunden, würde ich jedenfalls nicht gerne in seiner Haut stecken: Die Straf- und Schadenersatz-Folgen werden ihn garantiert bis an sein Lebensende beschäftigen.
    • RichiZueri 02.03.2020 15:08
      Highlight Highlight Und das absolut zu Recht!
    • Zappenduster 02.03.2020 16:25
      Highlight Highlight Wenn da überhaupt eine Drohne war.....
      In Gattwik ist man sich ja nicht mehr so sicher und sämtliche Untersuchungen sind mangels Spuren eingestellt.
    • S.Potter 02.03.2020 19:20
      Highlight Highlight Hoffentlich auch.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel