Wirtschaft
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Solar Impulse 2, a solar powered airplane attempting a round-the-world flight, flies over Nagoya Airport after taking off from the airport to Hawaii, at Toyoyama town near Nagoya, central Japan,  in this photo take by Kyodo June 29, 2015, early morning. The aircraft took off on Monday early morning for a flight over the Pacific Ocean, local media reported. The solar-powered plane attempting a round-the-world flight cut short the seventh leg of its 35,000-km global (22,000-mile) journey earlier this month, landing in Nagoya, western Japan, due to bad weather. Mandatory credit REUTERS/Kyodo ATTENTION EDITORS - FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. MANDATORY CREDIT. JAPAN OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN JAPAN.            TPX IMAGES OF THE DAY

Keine Umkehr mehr möglich: Die Solar Impulse ist Richtung Hawaii abgeflogen und soll 120 Stunden unterwegs sei. Bild: KYODO/REUTERS

Jetzt gilt's ernst: Die «Solar Impulse 2» fliegt über den Pazifik – und es gibt keinen Weg mehr zurück



Jetzt gibt es kein Zurück mehr: Der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» steuert auf der riskantesten Etappe seiner Erdumrundung über dem Pazifik die Inselgruppe Hawaii an.

Nach etwa zwölf Stunden hatte «Solar Impulse» laut seiner Website bereits mehr als tausend Kilometer zurückgelegt.

«Mitten auf dem Weg nach Hawaii. Starke Gefühle, da ich den Punkt erreicht habe, an dem es kein Zurück mehr gibt: Hier beginnt die Entdeckungsreise», teilte der 62-jährige Pilot André Borschberg über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Sein Team meldete rund zehn Stunden nach dem Start im japanischen Nagoya: «Kein Weg mehr zurück! Das ist ein simples Hinflugticket nach Hawaii.»

«Etwas einsam hier oben»

Eine Zwischenlandung der einsitzigen Karbonfaser-Maschine sei ausgeschlossen. «Auch für das gesamte Projekt ist nun keine Umkehr mehr möglich», ergänzte am Boden der zweite Pilot der Unternehmung, der 57-jährige Luftfahrt-Pionier Bertrand Piccard.

«Ich fühle mich etwas einsam hier oben, bin aber auch mit Blick auf den Rest des Fluges sehr aufgeregt. Dies ist die Stunde der Wahrheit», twitterte Borschberg nach rund 15 Stunden. In dem kleinen Cockpit kann er maximal 20 Minuten am Stück schlafen. Mit Yoga hält er sich fit.

Auf Notfall vorbereitet

Auf einen eventuellen Notfall bei der Pazifik-Überquerung hatte sich der frühere Militärpilot intensiv vorbereitet: «Wenn alles schief läuft, kann ich immer noch mit dem Fallschirm, einem Rettungsboot und Versorgungsgütern abspringen», hatte er in einem Interview berichtet.

«Mein Partner Bertrand Piccard und ich haben mit der deutschen Marine geübt, wie man mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug springt, mit der Situation umgeht und überlebt. Aber hoffentlich muss ich nicht auf dieses Training zurückgreifen.»

Mehr als 17'000 Solarzellen auf den Flügeln zapfen die Energie für die vier Elektromotoren des Fliegers ab. Mit der Weltumrundung sollen die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Solarkraft aufgezeigt werden. (tat/sda/dpa/afp)

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Abheben ins Ungewisse: Pilot Borschberg hält sich an Bord mit Yoga fit. YouTube/euronews (in English)

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